31.5.2026 01:00

Warum Emojis im WLan-Namen Probleme bringen

Germany Stiftung Warentest Unknown author
Emojis und Sonderzeichen im WLAN-Namen können laut dem Text zu Verbindungsproblemen führen: Ältere Smartphones und Tablets erkennen Netze oft nicht oder verlieren die Verbindung, und auch netzwerkbasierte Geräte wie Drucker oder Überwachungskameras können Probleme bekommen, wenn der Name manuell eingegeben werden muss. Es gibt Alternativen, etwa humorvolle Wortspiele wie Obi-WLAN Kenobi oder LAN Solo, die ebenfalls als Name funktionieren. Der WLAN-Name (SSID) lässt sich über die Router-Oberfläche im Browser ändern; wichtig ist, dass sich alle Geräte nach der Umbenennung neu verbinden.
AI summary

Viele WLan-Nutzer bauen Bild­zeichen wie Smileys, Katzen oder Burger in die Namen ihrer Funk­netze ein. Doch das kann zu Verbindungs­problemen führen.

Wer in einem Mehr­familien­haus wohnt und ins WLan will, muss meistens aus einer langen Liste von Funk­netzen auswählen. Viele davon tragen den ab Werk im Router einge­stellten Namen, etwa „Fritz!Box7490“ oder „Vodafone-9E98“. Da verliert man schnell die Über­sicht. Die Lösung kann ein auffälliger Name für das WLan-Netz sein: Viele aktuelle Router ermöglichen Sonderzeichen und Emojis wie Smileys, Kuss­münder oder Katzengesichter. Doch diese witzigen Kreationen bereiten manchen Geräten Probleme.

Netz­werk­drucker finden keinen Kontakt

Ältere Smartphones und Tablets reagieren hier oft sehr empfindlich. Manchmal erkennen sie die Netze gar nicht, manchmal buchen sie sich ein, verlieren dann aber später den Kontakt. Auch im Netz­werk betriebene Geräte wie Drucker oder Überwachungskameras werden zum Problem, wenn der Netz­werk­name per Hand einzugeben ist und die entsprechenden Sonderzeichen oder Symbole schlicht nicht zu finden sind.

Es gibt Alternativen

Auch ohne Emojis kann man in der digitalen Nach­barschaft für Lacher sorgen. Beliebt sind als WLan-Namen unter anderem Wort­spiele aus Kino und Fernsehen wie „Obi-WLAN Kenobi“, „LAN Solo“, „Stirb LANsam“ oder „Das asoziale Netz­werk“. Wer mit der Leistung seines Internet-Providers unzu­frieden ist, macht seinem Frust Luft mit Namen wie „Wlahm“ oder „loading“, Botschaften an die Nach­barn schickt man mit Namen wie „Ich kann euch hören“. Eine ergiebige Kalauerquelle sind auch Prominenten-Namen wie „Robert Wlandowski“ oder „Martin Router King“.

So lässt sich der WLan-Name ändern

Der Name des WLan-Netz­werkes, die SSID (Service Set Identifier), lässt sich über die Router-Oberfläche im Browser ändern. Die Zugangs­adresse steht in der Bedienungs­anleitung.

Wichtig: Wenn das WLan umbe­nannt wird, müssen sich alle Geräte neu verbinden.


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