Medaillengewinner:innen feierlich empfangen
Die ersten österreichischen Athlet:innen kehrten am Freitag von den Olympischen Jugendspielen in Dakar zurück und wurden am Flughafen Wien von Familien, Freund:innen und Verbandsvertreter:innen empfangen. Judo-Athletin Selina Wögerer gewann Bronze, das Beachvolleyball-Duo Paul Hohenauer und Martin Poinstingl Gold und das Küstenruder-Duo Alena Lux und Lukas Schönhuber Silber. Rund 100 Personen begrüßten die beiden Teams bei ihrer Ankunft gegen 11:50 Uhr; Wögerer war bereits am Morgen gelandet.
Die ersten Athlet:innen kehrten von den Olympischen Jugendspielen in Dakar zurück. Am Flughafen Wien wurden die Medaillengewinner:innen im Beachvolleyball, Küstenrudern und Judo feierlich empfangen.
Jubel, Trubel, Medaillen-Empfang! Die ersten Athlet:innen kehrten am Freitag von den Olympischen Jugendspielen in Dakar (31. Oktober bis 13. November 2026) heim, darunter auch die Medaillengewinner:innen im Beachvolleyball, Küstenrudern und Judo.
Ihre Verbände und Vereine, Familien und Freund:innen verwandelten den Flughafen Wien gleich zwei Mal an diesem Tag in einen zusätzlichen YOG-Hotspot.
Auf Bronze folgt Acht Schätze
Den Anfang machte Judo-Talent Selina Wögerer, die einen früheren Verbindungsflug hatte und bereits um 8:15 Uhr am Flughafen Wien-Schwechat landete.
Aber die Abteilung Jubel von Judo Austria musste sich ein bisschen gedulden, weil der Koffer von Nationaltrainerin Lisa Dengg zunächst nicht zu finden war. Aber um kurz nach 9 Uhr war es dann so weit, kam die Bronzemedaillengewinnerin durch die große Tür in die Empfangshalle.
Dort warteten ihre Eltern und Brüder, die Patentante sowie ÖJV-Präsident Martin Poiger und ÖJV-Generalsekretärin Corina Korner auf die Nachwuchshoffnung. „Gratulation zur Medaille. Es war richtig stark, dass du trotz der Verletzung weitergekämpft und Bronze geholt hast. Damit geht unsere Super-Serie weiter, haben wir bei allen bisherigen YOG-Editions Medaillen gewonnen“, gratulierte ÖOC-Vorstandsmitglied Poiger stolz.
Die Brüder hatten ein XXL-Schild gebastelt, aber noch mehr freute sich die 17-Jährige über die „Medaillen-Prämie“ ihrer Eltern: „Wir gehen heute noch gemeinsam Chinesisch essen, das hat sich Selina gewünscht!“
Wellen geschlagen
Kleiner Zeitsprung: Flughafen Wien-Schwechat, Freitag, 11:50 Uhr. Die zweite Maschine aus Brüssel an diesem Tag ist gelandet, an Bord: das goldene Beachvolleyball-Duo Paul Hohenauer und Martin Poinstingl sowie das silberne Beach Sprint-Duo Alena Lux und Lukas Schönhuber.
Der Andrang war so groß, dass der Flughafen einen Teil der Ankunftshalle für das rund 100 Personen starke Empfangskomitee für die beiden Nachwuchs-Teams sperrte. Gesichtet wurden: Ruder-Präsidentin Birgit Steiniger, ÖVV-Generalsekretär Philipp Seel, Familien, Freund:innen und einige Fans – ausgestattet mit Plakaten und rot-weiß-roten Fähnchen.
„Das war richtig cool! Wir haben schon in Dakar gemerkt, dass unsere Goldene ein paar Wellen schlägt und viele Leute es mitbekommen haben. Auch im Flugzeug haben uns Leute angesprochen, aber das war natürlich Next Level. Danke an alle, die uns unterstützt, begleitet und die Daumen gedrückt haben“, lachte Martin Poinstingl.
Auch bei Ruderin Alena Lux war die Überraschung groß: „Ich dachte, wir landen und fahren nach Hause. Damit haben wir nicht gerechnet. Aber schön langsam wird uns bewusst, was es bedeutet, eine Olympia-Medaille zu gewinnen.“
Keine Zeit fürs Postfach
Für ÖRV-Präsidentin Steininger ist die Silberne die Bestätigung dafür, dass die frühzeitige Entscheidung, sich auch als Binnenland verstärkt auf Küstenrudern und die neue olympische Disziplin Beach Sprint zu fokussieren, goldrichtig war: „LA28 kommt für Alena und Luki noch ein bisschen früh, wir lassen ihnen auch alles offen, in welche Richtung sie weitergehen wollen. Aber wir sind sehr hoffnungsvoll, dass wir schnelle Boote nach Los Angeles schicken werden.“
Für den Volleyball-Verband war die Goldmedaille die historisch erste bei einem olympischen Event, für Generalsekretär Philipp Seel ein Anfang. „Die beiden haben schon bei der EM gezeigt, dass sie für die große Bühne gemacht sind, dass wir auch für die Zukunft im Beachvolleyball gut gerüstet sind. Aber wir werden Paul und Martin weiter Schritt für Schritt aufbauen und an die Weltspitze heranführen. Das ist unter anderem deshalb möglich, weil wir für LA28 bei Damen und Herren gut aufgestellt sind.“
Die Gefahr, dass die bei den YOG erfolgreichen Nachwuchshoffnungen „abheben“, besteht aktuell nicht. Beim Programm für die nächsten Tage waren sich alle einig: „Jetzt haben wir endlich Zeit, alle Nachrichten zu lesen und zu beantworten und ein bisschen das Wochenende zu genießen. Weil am Montag geht’s wieder in die Schule!“
https://www.olympia.at/main.asp?NID=46588&kat1=87&kat2=538