1.11.2026 18:08

Skeleton-Titel an Erlacher und Maier

Österreich Österreichisches Olympisches Comité Autor nicht angegeben
Na zahářivým startu zimní Skeleton sezóny vyhráli Julia Erlacher a Samuel Maier na Innsbruck-Igls státní mistrovství Österreichs. Erlacher dosáhla vítězství s časem 1:51,18 na dva jízdy a porazila Annia Unterscheider a Olympijskou vítězku Janine Flock, čímž posílila signál o vzrůstající formě a zlepšené startovní časy. Maier pak překonal hranici pěti sekund při startu novou tratí s osobním rekordem 4,99 sekundy a získal celkové prvenství před Schlintnerem a Tänzerem, čímž ukázal silnou formu a vzájemné vyrovnání v tvrdém souboji.
KI-Zusammenfassung

Winterlicher Auftakt in die neue Skeleton-Saison: Bei leichtem Schneefall sicherten sich Julia Erlacher und Samuel Maier am Sonntag die österreichischen Staatsmeistertitel auf der modernisierten Bahn in Innsbruck-Igls. Während Maier mit 4,99 Sekunden erstmals die Fünf-Sekunden-Marke am Start unterbot, sorgte Erlacher mit ihrem Sieg vor Annia Unterscheider und Olympiasiegerin Janine Flock für ein Ausrufezeichen.

Pünktlich zum Rennbeginn um 9 Uhr setzte am Patscherkofel Schneefall ein. Skeleton-Nationaltrainer Michael Grünberger und der neue Europacuptrainer Jack Thomas mussten zwischenzeitlich selbst zu den Besen greifen, um die Bahn vom Schnee zu befreien. „Ich spüre noch immer meine Arme!“, grinst Grünberger nach dem ersten Skeletonrennen auf der umgebauten Heimbahn.

Starke Ärmel zeigte vor allem Julia Erlacher. Die Steirerin gewann mit einer Gesamtzeit nach zwei Läufen von 1:51,18 Minuten mit 54 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Tirolerin Annia Unterscheider. Olympiasiegerin Janine Flock belegte mit 94 Hundertstelsekunden Rückstand Rang drei.

„Das war jetzt das erste Mal, dass ich Janine in Innsbruck besiegen konnte, das ist schon ein besonderes Gefühl. In erster Linie zeigt es, dass ich stabil gefahren, schnell gestarte und gut in Form bin“, jubelte die frischgebackene Staatsmeisterin.

„Das zeigt, dass wir gute Arbeit machen und die Lücke hinter Janine schließen können“, freute sich auch Coach Grünberger. Erlacher und Unterscheider hätten ihre Startzeiten jeweils um rund eine Zehntelsekunde verbessert. „Wenn man vor einer Olympiasiegerin liegt, ist das ein enormer Motivationsschub. Die Mädels sehen, dass sie international bestehen können. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Maier mit persönlichem Startrekord

Bei den Herren setzte sich Favorit Samuel Maier in 1:48,73 Minuten vor Alexander Schlintner (+ 0,58 Sekunden) und Roman Tanzer (+1,53) durch. Besonders erfreulich für den Tiroler: Mit 4,99 Sekunden gelang ihm erstmals eine Startzeit unter fünf Sekunden.

„Endlich 4,99! Damit habe ich meinen persönlichen Startrekord gebrochen“, jubelte Maier, der auch mit der umgebauten Bahn zufrieden ist. „Die neue untere Passage ist gut zu bewältigen. Bis Kurve neun war meine Linie heute sehr solide, unten muss ich noch das richtige Timing finden.“

Schlintner hatte im Abschlusstraining noch vor Maier gelegen, wollte laut Grünberger im Rennen allerdings etwas zu viel. Maier sieht im engen Konkurrenzkampf einen Vorteil: „Ich bin gut drauf und Schlinti auch. So pushen wir uns gegenseitig und können gemeinsam wachsen.“

Flock: „Ein positives Zeichen für unser Team“

Olympiasiegerin Janine Flock ordnete ihren dritten Platz gelassen ein. Während ihre Teamkolleginnen bereits rund 30 Fahrten auf der modernisierten Bahn absolviert haben, kam sie nach dem Trainingslager in Lillehammer erst auf vier Läufe. Zudem kämpft die Tirolerin seit Mitte Oktober mit einer hartnäckigen Infektionserkrankung.

„Ich habe noch Trainingsrückstand und brauche ein bisschen, um mich auf die neue Bahn einzuschießen. Heute hat auch das Materialsetup nicht gepasst“, erklärte Flock.

Die vielen Medientermine nach ihrem Olympiasieg seien ihr als frisch gewählten Sportlerin des Jahres auch für die Sichtbarkeit des Skeletonsports wichtig, verlangten aber eine Balance zwischen ihrer Rolle als Athletin und Botschafterin. Über die Leistungen ihrer Teamkolleginnen freute sie sich ausdrücklich: „Die Mädels haben sich am Start weiterentwickelt und gute Läufe in der Bahn gezeigt. Das ist ein positives Zeichen für die Entwicklung unseres Teams.“

Auch Grünberger ordnet die Leistung der Olympia- und dreifachen Gesamtweltcupsiegerin vor ihrer 17. Weltcupsaison (bisher 119 Weltcuprennen, 45 Podestplätze) entsprechend gelassen ein. Sie werde mit zusätzlichen Fahrten rasch wieder ihren Rhythmus finden.

„Als Trainer freut es mich sehr, dass sich im gesamten Team so viel weiterentwickelt. Ich bin guter Dinge, dass wir im Europa- und Weltcup mitmischen und unsere Erfolgsgeschichte weiterschreiben können.“

Die nächste Entscheidung fällt bereits am 7. und 8. November: Dann kämpfen Julia Erlacher, Annia Unterscheider und Sarah Baumgartner in vier Qualifikationsläufen um den zweiten österreichischen Weltcupstartplatz hinter Janine Flock.



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