29.10.2026 15:41

Wögerer vor ihrem größten Abenteuer

Österreich Österreichisches Olympisches Comité Autor nicht angegeben
Selina Wögerer, österreichische Judoka im Alter von 17 Jahren, beginnt ihr Afrika-Abenteuer mit dem Olympischen Jugendspielen in Dakar (Senegal) und tritt am 3. November erstmals in Afrika an. Rund 2.655 Nachwuchssportler aus 204 Ländern kämpfen um 153 Medaillen in 25 Sportarten, wobei in ihrer Gewichtsklasse bis 78 kg zwölf Athletinnen antreten. Wögerer gilt als gesetzt (Nummer zwei hinter Hannah McHenry) und will ihr Afrikadebüt locker angehen, nach einer zuvor überwundenen Ellbogenverletzung und dem Auftakt aus Gran Canaria. Es wird eine intensive, aber besondere 192 Stunden geben.
KI-Zusammenfassung

Bis jetzt war ein Flug nach Gran Canaria das höchste der Gefühle. Acht Stunden Netto-Flugzeit – von Wien via Brüssel an die westafrikanische Küste nach Dakar (SEN) – das kannte Judo-Nachwuchs-Ass Selina Wögerer bislang noch nicht. Am Freitag, ab 09:05 Uhr, beginnt für die 17-jährige Oberösterreicherin eine achttägige Abenteuerreise. Freitagabend betritt die Siebente der Jugend-Weltrangliste erstmals afrikanischen Boden. Tags darauf gehen in der direkt am Atlantik gelegenen 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt die Auslosung für die Judo-Bewerbe und am Abend die Eröffnungsfeier über die Bühne.

Insgesamt 2.655 Nachwuchssportler:innen aus 204 Ländern sind für 153 Medaillenentscheidungen in 25 Sportarten genannt. Im Judo kommen acht Gewichtsklassen (je vier pro Geschlecht) zur Austragung. 94 Judoka aus 93 Ländern nehmen an den Olympischen Jugendspielen teil. In der Gewichtsklasse bis 78 kg treten zwölf Athletinnen an. Selina Wögerer ist hinter Hannah McHenry (AUS) als Nummer zwei gesetzt. Mit wem sie es zum Auftakt am 3. November, dem dritten und letzten Wettkampftag, zu tun bekommt, wird sie von Nationalcoach Lisa Dengg erst am Dienstagmorgen, zwei Stunden vor Wettkampfbeginn, erfahren.

„Ich fühle mich top vorbereitet, freue mich auf mein Afrika-Debüt und versuche, möglichst locker an die Sache heranzugehen. Es war schön, beim ÖOC-Kick-off in Spital am Pyhrn zu hören, dass auch Kite-Olympiasieger Valentin Bontus darauf schwört, trotz Wettkampfstress und Erfolgsdruck möglichst auch Spaß zu haben und sich nicht verrückt machen zu lassen. Wer bei einem großen Wettkampf von der gewohnten Routine abweicht, hat meistens schon verloren. Daran versuche ich mich zu halten“, meint die Nachwuchshoffnung von Fairdrive Leonding.

Die bei der Jugend-EM auf Gran Canaria erlittene Ellbogenverletzung ist längst vergessen, ebenso die Tatsache, dass Selina für die Jugend-WM in Ecuador passen musste. „Umso mehr freue ich mich jetzt auf Dakar.“

Eines steht jetzt schon fest: Es werden besondere 192 Stunden.

https://www.olympia.at/main.asp?NID=46504&kat1=87&kat2=538

Autor
Unternehmen / Organisation
Österreichisches Olympisches Comité
Herunterladen
Teilen
Galerie