Erste Feierlichkeiten in Dakar
Schön langsam wird’s ernst in Dakar. Am Samstag werden in der senegalesischen 1,3-Millionen-Einwohnerstadt die vierten Olympischen Sommer-Jugendspiele eröffnet. 2.655 Aktive aus 204 Ländern messen sich in 25 Sportarten bzw. 153 Medaillenentscheidungen. Es ist die erste olympische Multisportveranstaltung auf afrikanischem Boden. Nina Skerbinz, Niederösterreichs zweifache Jugendsportlerin des Jahres, wird gemeinsam mit Beachvolleyballer Paul Hohenauer das 41-köpfige rot-weiß-rote ÖOC-Team als Fahnenträgerin anführen. Tags darauf stehen dann im Tischtennis auch schon die ersten Vorrunden-Einzelspiele auf dem Programm. Die Auslosung ist für Freitagnachmittag, Ortszeit 14 Uhr, angesetzt.
Donnerstag durfte im Olympic Youth Team Austria erstmals gefeiert werden und auch da stand Nina im Mittelpunkt. Die regierende Tischtennis-Damen-Staatsmeisterin beging im Olympischen Dorf ihren 17. Geburtstag, zählt damit im Mädchen-Einzel ausnahmsweise zum Kreis der älteren Spielerinnen. Jüngste ist die Japanerin Miku Matsushima mit 13 Jahren. Ein Name mit Strahlkraft: Ihr älterer Bruder Sora, 19, führt seit Anfang Oktober die Herren-Tischtennis-Weltrangliste als erster Nicht-Chinese seit 2018 an. Miku spielt seit drei Jahren in der japanischen Tischtennis-Profi-Liga und dominiert die WTT-Jugendturniere. In den Nachwuchs-Kategorien wird sie bei den U15- und U17-Jährigen als Nummer eins geführt, in der U19-Klasse rangiert Miku Matsushima auf Platz zwei.
Nur bedingte Aussagekraft hat die aktuelle WTT-Damen-Weltrangliste – da rangiert Nina Skerbinz seit Anfang der Woche auf Rang 193, „Wunderkind“ Miku Matsushima liegt elf Plätze dahinter (204). Wenn’s nach der Papierform geht, gilt Hongkong-Chinesin Tsz Tung Su, 17, als Favoritin auf YOG-Gold – sie scheint im WTT-Ranking bereits auf Platz 57 auf.
„Ich zähle mich in Dakar nur zu den Außenseiterinnen, werde unter den 32 Starterinnen als Nummer elf geführt. Es sind alle Top-Nationen am Start, angeführt von China, Japan und Hongkong. Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig, besser geht’s eigentlich nicht“, betont Nina Skerbinz. „Vorrangiges Ziel ist, die Gruppenphase zu überstehen und ins Achtelfinale einzuziehen. Jede weitere Runde wäre ein Bonus.“ Am Freitag, nach der Auslosung, weiß man da vielleicht schon ein bisschen mehr.
Bei den Europäischen Jugendspielen (European Youth Olympic Games/EYOF) 2025 in Skopje sorgte Nina mit Gold und Bronze für Furore. Deshalb darf sie jetzt auch in Dakar bei der Eröffnungsfeier die österreichische Fahne tragen.Erste Feierlichkeiten in Dakar
Schön langsam wird’s ernst in Dakar. Am Samstag werden in der senegalesischen 1,3-Millionen-Einwohnerstadt die vierten Olympischen Jugend-Sommerspiele eröffnet. 2.655 Aktive aus 204 Ländern messen sich in 25 Sportarten und kämpfen in 153 Medaillenentscheidungen um Edelmetall. Es ist die erste olympische Multisportveranstaltung auf afrikanischem Boden. Nina Skerbinz, Niederösterreichs zweifache Jugendsportlerin des Jahres, wird gemeinsam mit Beachvolleyballer Paul Hohenauer das 41-köpfige rot-weiß-rote ÖOC-Team als Fahnenträgerin anführen. Tags darauf stehen dann im Tischtennis auch schon die ersten Vorrunden-Einzelspiele auf dem Programm. Die Auslosung ist für Freitagnachmittag, 14 Uhr Ortszeit, angesetzt.
Am Donnerstag durfte im Olympic Youth Team Austria erstmals gefeiert werden, und auch da stand Nina im Mittelpunkt. Die regierende Tischtennis-Damen-Staatsmeisterin beging im Olympischen Dorf ihren 17. Geburtstag und zählt damit im Mädchen-Einzel ausnahmsweise zum Kreis der älteren Spielerinnen. Die Jüngste ist die Japanerin Miku Matsushima mit 13 Jahren. Ein Name mit Strahlkraft: Ihr älterer Bruder Sora, 19, führt seit Anfang Oktober die Herren-Tischtennis-Weltrangliste als erster Nicht-Chinese seit 2018 an. Miku spielt seit drei Jahren in der japanischen Tischtennis-Profi-Liga und dominiert die WTT-Jugendturniere. In den Nachwuchskategorien wird sie bei den U15- und U17-Jährigen als Nummer eins geführt, in der U19-Klasse rangiert Miku Matsushima auf Platz zwei.
Nur bedingte Aussagekraft hat die aktuelle WTT-Damen-Weltrangliste – da rangiert Nina Skerbinz seit Anfang der Woche auf Rang 193, „Wunderkind“ Miku Matsushima liegt elf Plätze dahinter (204). Wenn’s nach der Papierform geht, gilt die Hongkong-Chinesin Tsz Tung Su, 17, als Favoritin auf YOG-Gold – sie scheint im WTT-Ranking bereits auf Platz 57 auf.
„Ich zähle mich in Dakar nur zu den Außenseiterinnen, werde unter den 32 Starterinnen als Nummer elf geführt. Es sind alle Top-Nationen am Start, angeführt von China, Japan und Hongkong. Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig, besser geht’s eigentlich nicht“, betont Nina Skerbinz. „Vorrangiges Ziel ist, die Gruppenphase zu überstehen und ins Achtelfinale einzuziehen. Jede weitere Runde wäre ein Bonus.“ Am Freitag, nach der Auslosung, weiß man da vielleicht schon ein bisschen mehr.
Bei den Europäischen Jugendspielen (European Youth Olympic Festival/EYOF) 2025 in Skopje sorgte Nina mit Gold und Bronze für Furore. Deshalb darf sie jetzt auch in Dakar bei der Eröffnungsfeier die österreichische Fahne tragen.