Mittelschule Wolfsberg wird saniert und umgebaut
An der Mittelschule Bildungswelt Wolfsberg haben umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten begonnen; der offizielle Spatenstich erfolgte am Freitag mit Landeshauptmann Daniel Fellner. Für das 1951 eröffnete Gebäude werden rund zwölf Millionen Euro investiert, der Unterricht läuft während der Bauphase weiter und die Eröffnung ist in zwei Jahren geplant. Vorgesehen sind unter anderem eine Aula, eine Mensa, neue Aufenthaltsbereiche und ein Aufzug, der das Gebäude barrierefrei macht.
An der Mittelschule Bildungswelt Wolfsberg haben umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten begonnen. Die Investition beträgt rund zwölf Millionen Euro; die Eröffnung ist in zwei Jahren geplant.
WOLFSBERG. An der Mittelschule Bildungswelt Wolfsberg laufen gerade parallel zum Unterricht umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Der offizielle Spatenstich erfolgte heute, Freitag, mit Landeshauptmann Daniel Fellner. Die Schule wurde 1951 eröffnet, die letzte Sanierung liegt 25 Jahre zurück. Investiert werden rund zwölf Millionen Euro, wovon ein großer Teil über den Kärntner Bildungsbaufonds gefördert wird. Eigentümer und Auftraggeber ist der Schulgemeindeverband Wolfsberg mit den Gemeinden der Region. Die Eröffnung soll in zwei Jahren gefeiert werden. Bereits in das Gebäude eingezogen sind die Schülerinnen und Schüler der geschlossenen Musikmittelschule Wolfsberg, sie besuchen den neu eingeführten Musikschwerpunkt. Am Gelände befinden sich auch die Volksschule und Elementarbildungseinrichtungen, es entsteht also ein breit aufgestellter, moderner Bildungscampus im Zentrum der Bezirksstadt.
„Diese Investition zahlt sich aus. Wir müssen uns schließlich auf die Zukunft vorbereiten“, betonte Fellner. Er sagte, dass sich unsere Welt rasend schnell verändere, vor allem auch durch die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. „Wir brauchen eine Transformation von den rauchenden Schloten hin zu den rauchenden Köpfen“, sagte er. Die anwesenden Kinder rief er auf: „Bleibt kritisch, bildet euch immer weiter. Ihr habt große Chancen auf ein tolles, selbstbestimmtes Leben.“
Bürgermeister Alexander Radl ist selbst Lehrer. Er hob hervor, dass sich die Qualität der Bildungslandschaft in Wolfsberg weiter steigere. Er dankte allen, die an der Sanierung der Mittelschule beteiligt sind. Besonders dankte er auch Direktorin Monika Brenner und ihrem Team von der geschlossenen Musikmittelschule für ihr immer starkes Engagement.
Klaus Penz, Obmann des Schulgemeindeverbands Wolfsberg, sagte, dass man mit der Sanierung der Mittelschule eine langfristige Lösung gefunden habe. Die Schließung der Musikmittelschule sei keine Entscheidung gegen den Standort und schon gar nicht gegen die Direktion, das Team und die Kinder gewesen. Die wirtschaftliche Vernunft sowie die Entwicklung der Schülerinnen- und Schülerzahlen habe die Entscheidung für diesen gemeinsamen Standort gebracht.
Bezirkshauptmann Georg Fejan sprach ebenfalls für den Schulgemeindeverbands Wolfsberg. Er sagte, dass bei der Finanzierung der Sanierung viele Räder ineinandergegriffen haben und hob den Einsatz der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region hervor.
Mittelschul-Direktorin Dagmar Kassl sprach von einem neuen Kapitel in der Schulgeschichte. Sie sagte, dass der Unterricht auch während der Bauphase weiterlaufe.
Das Gebäude beherbergte früher eine geschlechtergetrennte Schule, was sich in zwei Eingängen und zwei langen, fast spiegelgleichen Gebäudetrakten widerspiegelt. Details zur Sanierung gab es von Architektin Gisela Stramitzer. Sie sagte, dass man das Gebäude aus den 1950ern in die heutige Zeit bringen wolle. So soll eine überdachte Terrasse künftig den gemeinsamen, klar definierten Eingangsbereich markieren. Es wird eine multifunktional nutzbare Aula, eine Mensa sowie verschiedene Aufenthalts- und Begegnungszonen geben. Es entstehen eine Integrationsklasse, ein neues Lehrerzimmer und neue Direktionsräume. Ein Aufzug macht das Gebäude barrierefrei, im Untergeschoss baut man eine Zentralgarderobe. Saniert werden auch die Elektroinstallationen und die Brandschutztechnik.
Unter den Eröffnungsgästen waren neben den Gemeindeoberhäuptern der Region unter anderem auch die neue Bildungsdirektorin Tanja Leitner und Nationalratsabgeordneter Johann Weber.
Rückfragehinweis: Büro LH Fellner
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD Kärnten
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