13.7.2026 00:58

So sparen Sie gut und günstig für die Zukunft Ihrer Kinder

Deutschland Stiftung Warentest Metin Gülmen
Der Text erklärt, warum es sinnvoll ist, schon ab Geburt kindgerechte Depots zu eröffnen und wie man dabei vorgeht: Er zeigt, dass 18 Jahre Zeit bleiben, um Vermögen für das Kind aufzubauen, und dass sich langfristiges Sparen mit Festgeld, ETF-Sparplänen und der Mischung daraus lohnt. Es werden Chancen und Konditionen verschiedener Anbieter samt steuerlichen Vorteilen, Depot-Eröffnungsvoraussetzungen und Tipps zur Einbeziehung von Familie und Freunden erläutert. Zusätzlich wird erläutert, wie sich Investments möglichst günstig gestalten lassen, welche ETF-Sparpläne geeignet sind und wie das Vermögen ab dem 18. Lebensjahr verfügbar wird.
KI-Zusammenfassung

Opa, Patentante, Eltern – viele fragen sich, wie sie am besten für Kinder sparen. Dabei ist es ganz einfach. Wir machen den Kinder­depot-Vergleich und zeigen, wie es geht.

Ab der Geburt haben Eltern, Groß­eltern und Tanten 18 Jahre Zeit, um ein kleines Vermögen für die Kinder bis zur Voll­jährigkeit zusammen­zusparen. Aber wie legt man in Zeiten von Inflation, Rezession und Krieg lang­fristig Geld an? Unser Test zeigt: Sparen für Kinder ist einfach und unkompliziert.

Wir erklären, bei welcher Geld­anlage sich das Sparen wirk­lich lohnt, mit welchen Kinder­depots sich sinn­voll sparen lässt – und wie Familie und Freunde mitsparen können. Und wir sagen, wovon Sie besser die Finger lassen sollten, wenn Sie lang­fristig ein Vermögen aufbauen wollen, das dem Kind ab 18 Jahren zur Verfügung steht.

Sparen für Kinder – warum sich unser Vergleich für Sie lohnt

Die besten Konditionen, die höchsten Zinsen

Die Stiftung Warentest zeigt, bei welchen Banken Depots für Minderjäh­rige besonders attraktiv sind, welche ETF sich besparen lassen und wo Sie die höchsten Zinsen für Fest­geld auf den Namen eines Kindes finden.

Tipps für Eltern und Groß­eltern

Sie erfahren, welche steuerlichen Vorteile es mit sich bringt, wenn Sie Geld auf den Namen des Kindes anlegen, was zur Depot­eröff­nung nötig ist und wie man den Anspruch auf Bafög und kostenlose Kranken­versicherung nicht gefährdet. Ein realistisches Rechenbei­spiel zeigt, wie Sie mit nur 25 Euro im Monat nach 18 Jahren Ihre Einzahlungen um 77 Prozent steigern.

Heft­artikel als PDF

Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Stiftung Warentest Finanzen 08/26.

Juniordepot im Vergleich: Die richtige Wahl

Festgeld oder doch lieber ein ETF-Sparplan? Oder die Entscheidung lieber Experten über­tragen, die auf Geld­anlagen für Kinder spezialisiert sind? Wir ordnen die verschiedenen Angebote ein und erläutern, warum sich das Pantoffel-Portfolio, die Anla­gestrategie der Stiftung Warentest, auch beim Sparen für Kinder empfiehlt. Sie erfahren, warum kostenlose ETF-Sparpläne, die sich direkt bei Banken abschließen lassen, so flexibel und bequem sind. Und was Sie beim Anlegen eines Kinder­depots beachten müssen. Wer beim Sparen für Kinder bis 18 keinerlei Risiko eingehen will, findet in unserem Testbe­richt (PDF) die besten Zinsen.

Tipp: Stets aktuelle Konditionen bietet unser Festgeld-Zinsvergleich, den wir laufend auffrischen. Er zeigt Fest­geld­angebote mit Lauf­zeiten zwischen einem Monat und zehn Jahren. Mit einem Klick finden Sie heraus, welche Angebote für Minderjäh­rige verfügbar sind.

Das Geld gehört dem Kind

Geld­anlage für Kinder unterliegt gewissen Regeln. Die wichtigste: Geld, das auf den Namen des Kindes angelegt ist, gehört dem Kind. Eltern verwalten es zwar für sich selbst, nutzen dürfen sie es jedoch nicht – dafür sparen sie Steuern. Sobald das Kind 18 wird, kann es mit dem Geld machen, was es will. Eltern haben dann keinen Zugriff mehr.

ETF für den Nach­wuchs

Wer sich für eine Mischung aus Fest­geld und ETF (das sind an Börsen gehandelte Indexfonds) entscheidet, kann sich freuen, denn Fonds­sparen für Kinder ist wirk­lich einfach: Die meisten der Banken in unserer Unter­suchung, die Wert­papierdepots für Minderjäh­rige anbieten, berechnen dafür nichts.

Wer regel­mäßig Geld anlegt, muss allerdings bei ETF-Sparplänen mit Kauf­gebühren rechnen. Unser Sparplan-Finder (nach Frei­schaltung verfügbar) zeigt, bei welchem Anbieter Sie welche ETF besparen können.

Auf Sparplan mit Welt-ETF setzen

An deutschen Börsen werden rund 2 000 verschiedene ETF gehandelt, und viele davon gibt es auch als Sparpläne. Längst nicht alle eignen sich aber für die lang­fristige Geld­anlage für Kinder oder sogar für die Alters­vorsorge.

Wir empfehlen für diesen Zweck nur ETF, die einen breiten interna­tionalen Aktien­index abbilden. Ungeachtet zwischen­zeitlicher Rück­setzer am Aktienmarkt: Am besten eignen sich Sparpläne auf Welt­aktienindizes wie den MSCI World oder MSCI All Country World.

Lang­fristig Rendite erzielen

Ganz gleich, ob Sie sich für Fest­geld, einen ETF-Sparplan oder eine Mischung aus beidem entscheiden: Der Vorteil einer Geld­anlage für Kinder liegt darin, dass Sie das Geld viele Jahre lang arbeiten lassen können. Schlechte Börsen­phasen können Sie aussitzen, in guten Phasen können Sie Zinsen und Dividenden wieder anlegen und so das Guthaben vermehren.

So haben wir Kinder­depots getestet

Im Test: Wir haben 22 Depots für Minderjäh­rige von Filial- und Direkt­banken sowie Neobrokern untersucht, über die sich ein Sparplan auf mindestens einen von uns empfohlenen welt­weit anlegenden Aktien-ETF abschließen lässt.


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Autor
Kontaktperson
Metin Gülmen

Unternehmen / Organisation
Stiftung Warentest
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