11.6.2026 09:17

LRin Hagele: „Duale Ausbildung sichert Fachkräfte von morgen“

Österreich Land Tirol Autor nicht angegeben
Bildungslandesrätin Cornelia Hagele besuchte die Tiroler Fachberufsschule (TFBS) Holztechnik in Absam, um sich vor Ort über die praxisnahe Ausbildung zu informieren. Im Mittelpunkt stand die zentrale Bedeutung des dualen Ausbildungssystems, das Lehre im Betrieb mit der Berufsschule verbindet und dabei neben handwerklichen Grundlagen auch moderne CAD- und CNC-Technologien sowie die Forschungs- und Bildungswerkstatt TiroLignum mit einer der modernsten computergesteuerten Abbundanlagen umfasst. Zahlreiche Projekte der SchülerInnen – wie Spieltürme für den Kindergarten Oberhofen, eine Loggia für das European Forum Alpbach oder ein Gartenpavillon für das Landes-Kinderheim Axams – demonstrieren die Praxisnähe von Planung bis Präsentation, während Direktor Christian Margreiter die Bedeutung der dualen Ausbildung für die Vorbereitung junger Fachkräfte betont.
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Bildungslandesrätin zu Besuch bei TFBS Holztechnik Absam.

Vor kurzem besuchte Bildungslandesrätin Cornelia Hagele die Tiroler Fachberufsschule (TFBS) für Holztechnik und informierte sich vor Ort über die praxisnahe Ausbildung am Standort Absam. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die zentrale Bedeutung des dualen Ausbildungssystems, das die Lehrausbildung im Betrieb mit jener in der Berufsschule verbindet. Während der drei- bzw. vierjährigen Lehrzeit in den Bereichen Tischlerei und Zimmerei bzw. Tischlereitechnik und Zimmereitechnik absolvieren die Lehrlinge in jedem Lehrjahr über neun Wochen in der Berufsschule.

„Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis schafft beste Voraussetzungen für eine hochwertige Ausbildung und bereitet junge Menschen optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Gerade angesichts zunehmender technischer Entwicklungen spielt die praxisnahe Ausbildung mit modernsten Technologien in der Fachberufsschule eine große Rolle“, betonte die Bildungslandesrätin.

An der TFBS Holztechnik erwerben die Lehrlinge nicht nur fundierte handwerkliche Grundlagen, sondern arbeiten auch mit aktueller CAD- und CNC-Technologie („Computer-Aided Design“ bzw. „Computerized Numerical Control“). Ein besonderes Aushängeschild ist die angeschlossene Forschungs- und Bildungswerkstatt „TiroLignum“ mit einer der modernsten computergesteuerten Abbundanlagen. Wie praxisnah die Ausbildung gestaltet ist, zeigen auch zahlreiche Projekte der SchülerInnen: So entstanden zuletzt zwei Spieletürme für den neuen Kindergarten in Oberhofen im Inntal. Bereits zweimal realisierten die Lehrlinge zudem eine Loggia für das European Forum Alpbach. Auch der Gartenpavillon für das Landeskinderheim Axams wurde im Rahmen der Ausbildung von SchülerInnen der Zimmereitechnik gefertigt. „Solche Projekte ermöglichen es den Lehrlingen, ihr Wissen unter realen Bedingungen anzuwenden – von der Planung bis zur Präsentation des fertigen Projektes“, so Christian Margreiter, Direktor der TFBS Holztechnik.


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