26.5.2026 10:37

Die Macht der Sprache: Elias Hirschl liest im Spielboden aus „Schleifen“

Rakousko Land Vorarlberg Lucas Rührnschopf
Der österreichische Autor Elias Hirschl, eine der prägenden Stimmen der jüngeren deutschsprachigen Literatur und bekannt für Werke wie Salonfähig (2021) und Content (2024), wird am 5. Juni 2026 im Spielboden Dornbirn zu Gast sein und seinen neuen Roman Schleifen vorstellen. Der Abend widmet sich der Macht und dem Einfluss von Sprache auf unser Leben; die Lesung beginnt um 20 Uhr, Tickets kosten im Vorverkauf 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) bzw. an der Abendkasse 14 Euro (ermäßigt 12 Euro). Im Mittelpunkt des Romans steht die Wiener Sprachwissenschaftlerin Franziska Denk, die im Umfeld des Wiener Kreises aufwächst und an einer seltsamen Krankheit leidet; jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort: „Franziska Denk hatte die Pest, schon wieder“. Gemeinsam mit dem Mathematiker Otto Mandl entwickeln sie eine absolute Sprachbesessenheit und forschen nach der perfekten Sprache.
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Bregenz (VLK) – Auf Einladung des Franz-Michael-Felder-Archivs der Vorarlberger Landesbibliothek ist am Freitag, 5. Juni 2026, der österreichische Autor Elias Hirschl im Spielboden in Dornbirn zu Gast. Hirschl, eine der prägenden Stimmen der jüngeren deutschsprachigen Literatur, präsentiert sein aktuelles Buch „Schleifen“ – ein sehr kluger, ideenreicher und witziger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben. Die Lesung findet in Kooperation mit dem Spielboden statt und beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 12 Euro (ermäßigt 10 Euro), an der Abendkassa 14 Euro (ermäßigt 12 Euro). Tickets sind unter www.spielboden.at/spielboden/karten erhältlich.

Elias Hirschl, geboren 1994 in Wien, ist erfolgreicher Autor, Slam Poet und Musiker. Bekannt ist er auch als Mitbegründer der experimentellen Post-Punk-Band „Ein Gespenst“. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis, 2022 den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zuletzt „Salonfähig“ (2021), ein wahnwitziges Porträt der Generation Slim Fit, und „Content“ (2024), eine Romansatire über die Generation ChatGPT. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl in seinen Büchern das schier Unglaubliche als wahr heraus, der Rest ist extrem gut erfunden.

Sein neuer Roman „Schleifen“ kreist um die faszinierende mathematische Form der Möbiusschleife – eine Fläche mit nur einer Seite – die als zentrales Sinnbild für unendliche Wiederholungen und ineinandergreifende Erzählstrukturen gelesen werden kann. Es geht um die Wiener Sprachwissenschaftlerin und Autorin Franziska Denk. Sie wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet an einer seltsamen Krankheit. Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort: „Franziska Denk hatte die Pest, schon wieder.“ In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.


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