5.11.2026 14:00

26: trainiert bundesweites Krisenmanagement

Nemecko Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Autor neuvedený
Seit gestern beteiligt sich das THW an der LÜKEX 26, bei der fast 180 Organisationen bis morgen ein bundesweites Krisenszenario zu extremer Hitze nach langjähriger Trockenheit üben. Im Mittelpunkt stehen das strategische Krisenmanagement, die Zusammenarbeit und die Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion. Das THW prüft dabei seine ausgebauten Strukturen für die Zivile Verteidigung; das BBK koordiniert die Übung und wertet sie anschließend aus.
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Seit gestern nehmen hauptamtlich besetzte Dienststellen des THW an der „Länder- und Ressortübergreifenden Krisenmanagementübung“ LÜKEX 26 teil. Fast 180 Organisationen üben bis morgen ein fiktives Szenario bei dem eine Notlage in Deutschland durch eine extreme Hitzewelle nach einer langjährigen Trockenperiode simuliert wird.

Große Krisenlagen erfordern ein abgestimmtes Vorgehen aller beteiligten Akteure. Die LÜKEX 26 bietet uns die Möglichkeit, die Zusammenarbeit und unsere Abläufe gemeinsam zu erproben.

In den vergangenen Jahren hat das THW sein eigenes bundesweites Krisenmanagement für die Zivile Verteidigung weiter ausgebaut. Bei der LÜKEX 26 unterzieht die ehrenamtlich getragene Zivilschutzbehörde diese angepassten Strukturen einer Belastungsprobe. In das Szenario zu Dürre und Hitzewellen sind die THW-Leitung, die Dienststellen der THW-Landesverbände sowie Verbindungspersonen eingebunden.

Der Schwerpunkt der Übung liegt auf dem Krisenmanagement und der Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion. Zu möglichen Einsatzoptionen des THW bei langanhaltenden Hitzewellen gehören unter anderem die technisch-logistische Unterstützung bei Waldbränden, Transportfahrten oder auch der Aufbau von Notunterkünften. "Die LÜKEX ist für das THW eine wichtige Gelegenheit, die neuen Strukturen zu überprüfen und Erkenntnisse für die weitere Stärkung unserer Fähigkeiten in der Zivilen Verteidigung zu gewinnen", erläutert THW-Präsidentin Lackner.

Koordiniert wird die Übungsserie LÜKEX vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Im Gegensatz zu Zivilschutzübungen, bei denen Einsatzkräfte vor Ort Abläufe praktisch proben, wird bei der LÜKEX das strategische Krisenmanagement gefordert. Im Anschluss an die Übung wertet das BBK diese aus und leitet Handlungsempfehlungen ab.

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern. Neben bilateralen Hilfen gehören dazu auch technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von VN-Organisationen.

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https://www.thw.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Pressemitteilungen/Inland/2026/11/pm_01_luekex_2026/pm_luekex_2026_krisenmanagement.html