4.11.2026 10:38

Cybersecurity Day 2026: „Durch KI wird die Situation schlimmer, bis sie hoffentlich mit KI besser wird“

Rakúsko Universität Klagenfurt Autor neuvedený
Der Cybersecurity Day 2026 findet am 11. November im Lakeside Park statt und behandelt unter anderem KI in der IT-Sicherheit, Secure Coding sowie Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen. Die Veranstaltung ist Teil der „24h Cybersecurity“, zu der auch die Cybersecurity Night am 10. November im Makerspace Carinthia und der Wettbewerb „Splunk Boss of the SOC“ ab 19 Uhr im Lakeside Park gehören. Rund 150 Personen nahmen zuletzt am Cybersecurity Day teil; für die Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
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Der Cybersecurity Day 2026 findet am 11. November im Lakeside Park statt und widmet sich unter anderem KI in der IT-Sicherheit, Secure Coding und Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen. Die Teilnahme an den Veranstaltungen der „24h Cybersecurity“ ist nach vorheriger Anmeldung möglich.

Cyberangriffe auf Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und kritische Infrastrukturen nehmen stetig zu und betreffen längst nicht mehr nur internationale Konzerne, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen, Behörden und Einzelpersonen. Vor diesem Hintergrund bietet der Cybersecurity Day 2026 am Mittwoch, 11. November 2026 eine Plattform, um aktuelle Bedrohungen zu verstehen, praxisnahe Lösungen kennenzulernen und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der IT-Sicherheit zu erörtern.

„Aktuell sehen wir, dass es durch die Künstliche Intelligenz zu mehr Unsicherheiten in IT-Systemen kommt. Hinzu kommt, dass durch das Zusammenspiel von Mensch und Künstlicher Intelligenz mehr Verwundbarkeiten in solchen Systemen aufgezeigt werden“, erklärt Peter Schartner, assoziierter Professor am Institut für Artificial Intelligence und Cybersecurity. Er führt dazu weiter aus: „Ich verknüpfe mit der Künstlichen Intelligenz aber auch die Hoffnung, dass sie uns – wenn wir erst mal den Peak überschritten haben – dabei unterstützt, Systeme sicherer zu machen. KI kann uns – hoffentlich – nicht nur helfen, Lücken aufzuspüren und sie schnell zu schließen, sondern auch, nachhaltig sicherere IT-Systeme zu bauen.“

Themen wie vertrauenswürdige Cybersecurity News, KI in der IT-Security, Secure Coding in Zeiten von KI, rechtliche Aspekte rund um KI und Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen stehen im Zentrum des vierten Cybersecurity Days – einem Kooperationsprojekt zwischen dem Lakeside Park und der Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Klagenfurt, der am 11. November 2026 im Lakeside Park über die Bühne geht.

Peter Schartner organisiert nun bereits seit 2004 Veranstaltungen wie diese in Kärnten. Im Rückblick auf die vergangenen über 20 Jahre lässt sich feststellen: „Die Sensibilität bei den Unternehmen ist für das Thema sehr stark gestiegen. Am deutlichsten wird das, wenn es zu Vorfällen kommt: Wenn etwas passiert, wird in IT-Sicherheit investiert“, betont er. Rund 150 Personen aus Wirtschaft, Bildung, öffentlichen Einrichtungen und Wissenschaft haben zuletzt an der Veranstaltung mit Fachvorträgen und Diskussionsmöglichkeiten teilgenommen.

„Cybersecurity ist keine Aufgabe einzelner Expert:innen, sondern eine gemeinsame Verantwortung. Der Cybersecurity Day bringt Wirtschaft, Forschung und Praxis zusammen, um Wissen zu teilen, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und voneinander zu lernen. Gleichzeitig wollen wir bewusst Mitarbeiter:innen aus allen Unternehmensbereichen ansprechen. Denn digitale Sicherheit betrifft uns alle. Wer Risiken versteht und Bedrohungen erkennt, trägt wesentlich dazu bei, Unternehmen und Organisationen sicher und resilient zu machen“, so Lakeside-Park-Geschäftsführer Bernhard Lamprecht.

Im Rahmen der “24h Cybersecurity“ geht dem Cybersecurity Day am 10. November im Makerspace Carinthia die 10. Cybersecurity Night der WKK UBIT und des Software Internet Cluster voran. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Cyberbedrohungen, Einblicke in die Welt des Darknets sowie praxisnahe Strategien zum Schutz vor Cyberangriffen. Fachvorträge und der Austausch mit Expert:innen zeigen, wie Unternehmen Sicherheitsrisiken frühzeitig erkennen und im Ernstfall richtig reagieren können.

Zwischen der Cybersecurity Night und dem Cybersecurity Day findet die Cybersecurity Competition „Splunk Boss of the SOC“ am 10. November ab 19.00 Uhr im Lakeside Park statt. Bei diesem Wettbewerb analysieren und lösen die Teilnehmer:innen in Teams realistische Sicherheitsvorfälle. Teilnehmen können sowohl Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene, Schüler:innen sowie Studierende.

Die Teilnahme an den 24h Cybersecurity ist nach vorheriger Anmeldung möglich. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, zum Programm und zu den Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter www.cyber-night-and-day.at.



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