4.11.2026 08:14

Dem Herzrhythmus auf der Spur

Nemecko Sana Kliniken Autor neuvedený
Beim Herztag der Sana Kliniken Niederlausitz am 18. November im Krankenhaus Senftenberg erfahren Besucher, wie Vorhofflimmern entsteht, erkannt und behandelt wird. Chefarzt Prof. Dr. Guido Matschuck erläutert Ursachen, Risiken und Symptome; Führungen durch Funktionsdiagnostik, Herzkatheterlabor und Hybrid-OP geben Einblicke in die moderne Kardiologie. Vorgestellt werden auch Behandlungen wie Kryo-Ablation und die seit 2025 in Senftenberg etablierte Pulsed Field Ablation. In Deutschland haben laut Deutscher Herzstiftung rund 1,5 bis 2 Millionen Menschen Vorhofflimmern.
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Vorhofflimmern erkennen: Beim SKN-Herztag am 18. November erfahren Besucher mehr über Ursachen, Risiken und Symptome der Herzrhythmusstörung. Herzmedizin hautnah: Führungen durch Funktionsdiagnostik, Herzkatheterlabor und Hybrid-OP geben Einblicke in moderne Diagnostik und Behandlung. Innovative Therapien: Die Senftenberger Kardiologie stellt schonende Verfahren wie die Pulsed Field Ablation vor und zeigt, wie Vorhofflimmern behandelt werden kann.

Unser Herz erbringt jeden Tag Höchstleistungen. Doch manchmal gerät es aus dem Takt - meistens kein Grund zur Beunruhigung. Doch wenn der Herzrhythmus immer wieder gestört ist, kann das gefährlich werden. Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Beim Herztag der Sana Kliniken Niederlausitz erfahren Besucher am 18. November im Krankenhaus Senftenberg wie Vorhofflimmern entsteht, was dabei im Körper passiert und wie das Herz wieder zurück in den Takt kommt. Außerdem gibt es bei Führungen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie.

Auslöser für Herzschwäche, Schlaganfälle und Demenz

Rund 1,5 bis 2 Millionen Menschen in Deutschland haben nach Angaben der Deutschen Herzstiftung Vorhofflimmern. „Die Herzrhythmusstörung kann nicht nur Schlaganfälle und Herzschwäche auslösen, sondern auch zu häufigen Krankenhausaufenthalten und vorzeitiger Demenz führen“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Senftenberger Klinik für Kardiologie und Rhythmologie. Genau deswegen lohnt sich ein sorgfältiger Blick aufs Herz, wenn Beschwerden wie Herzrasen oder -stolpern beziehungsweise ein unregelmäßiger Puls auffallen. Doch viele Vorhofflimmer-Patienten spüren keinerlei Symptome.


Herzwissen aus erster Hand: Beim Herztag am 18. November im Krankenhaus Senftenberg erklärt Chefarzt Prof. Dr. Guido Matschuck, wie es zu Herzrhythmusstörungen kommen kann, was beim Vorhofflimmern im Herzen passiert und wie die Erkrankung präzise diagnostiziert und behandelt werden kann.

Zitternde Vorhöfe und schwankender Puls

Beim Vorhofflimmern geraten die normalen elektrischen Impulse im Herzen aus dem Takt. Die Muskulatur der Herzvorhöfe bewegt sich unkoordiniert und sehr schnell – mit bis zu 500 elektrischen Erregungen pro Minute. Die Vorhöfe können das Blut nicht mehr effektiv in die Herzkammern pumpen. Der Puls gerät außer Kontrolle und kann zwischen 20 und bis zu 200 Schlägen pro Minute schwanken. Mit seinem Klinik-Team bietet Prof. Dr. Guido Matschuck im Krankenhaus Senftenberg vielfältige Möglichkeiten, um Vorhofflimmern und alle anderen Herzrhythmusstörungen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Beim Herztag können Besucher beispielsweise einen Blick in die Räume der Funktionsdiagnostik werfen und erfahren, wie die Lausitzer Experten Herzerkrankungen mit Hilfe von Ruhe- und Langzeit-Elektrokardiogrammen oder speziellem Herzultraschall auf den Grund gehen.

Bei der geführten Tour ins Herzkatheterlabor und den Hybrid-OP wird dann moderne Herzmedizin aus nächster Nähe erlebbar. Hier finden beispielsweise elektrophysiologische Untersuchungen statt. Dabei können die Senftenberger Herz-Experten über hauchdünne Katheter direkt bis ins Herz vordringen und die Herzrhythmusstörungen präzise dort lokalisieren, wo sie entstehen. Ein modernes dreidimensionales Mapping unterstützt sie dabei wie ein Navigationssystem. Mit Hilfe der Elektrophysiologie lassen sich die fehlerhaften Impulse nicht nur genau verorten, sondern auch direkt behandeln. So wird in der Senftenberger Klinik beispielsweise mit Hilfe extremer Kälte bei so genannten Kryo-Ablationen gezielt Muskelgewebe im Herzen verödet, um die gestörte Impulsleitung zu unterbrechen.

Schonende und präzise Hilfe fürs Herz

Auch ein weiteres, sehr junges Verfahren, das seit 2025 im Krankenhaus Senftenberg etabliert ist, können Besucher beim Herztag näher kennenlernen: die Pulsed Field Ablation. Bei dieser besonders schonenden Methode wird das Herz mit hochfrequenten elektrischen Impulsen statt mit Hitze oder Kälte behandelt.

Vorhofflimmern und andere Herzrhythmusstörungen sind heute in der Regel gut behandelbar - von medikamentösen Therapien bis hin zu interventionellen kardiologischen Eingriffen. Von Bedeutung ist, die eigene Herzgesundheit im Blick zu behalten und Auffälligkeiten zeitnah abklären zu lassen - damit der Lebensmotor im Takt bleibt.



https://www.sana.de/newsroom/dem-herzrhythmus-auf-der-spur
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