18.9.2026 11:16

LSBTI-Förderprogramm 2026

Nemecko Stadtbibliothek Köln Autor neuvedený
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Stadt Köln fördert Projekte zur Gewaltprävention und zum Abbau von Diskriminierung

Mit einem Gesamtbudget von insgesamt 70.000 Euro fördert die Stadt Köln im Rahmen des LSBTI-Förderprogramms 2026 insgesamt 14 vielfältige Projekte zur Gewaltprävention und zum Abbau von Diskriminierung.

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 17. September 2026, die Förderung von Projekten, die zum Abbau von Diskriminierung und Gewalt gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- oder intergeschlechtlichen Menschen (kurz "LSBTI" oder "queer") beitragen, beschlossen. Dass Projekte zur Gewaltprävention und zum Schutz notwendig sind, belegen unterschiedliche Studien und Untersuchungen – unter anderem auch das 2026 veröffentlichte dritte Kölner Diskriminierungsmonitoring (Diskriminierungsmonitoring Köln – Bericht 2024) zeigt einen Anstieg queerfeindlicher Straftaten in den vergangenen Jahren.

Die Stadt Köln positioniert sich entschieden gegen jede Form von queerfeindlicher Gewalt. Sie begreift den Schutz vor Ausgrenzung und Hass von LSBTI-Menschen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der gezielt mit Strategien und Maßnahmen begegnet wird. Ein zentraler Baustein hierfür ist das LSBTI-Förderprogramm, mit dem 2026 mit einem Gesamtbudget von insgesamt 70.000 Euro 14 Projekte gefördert werden, die zum Abbau von queerfeindlicher Gewalt und Diskriminierung beitragen.

Gefördert werden Projekte in unterschiedlichen Themenbereichen, unter anderem im Bereich Schule, bei Projekttagen, Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte. Weitere Projekte hinterfragen traditionelle und patriarchale Rollenbilder oder widmen sich der Begegnung und Beratung. Gefördert werden auch die Realisierung von geschützten Räumen für queere Senior*innen und Betreuungsangebote für queere Geflüchtete.

Ergänzt wird die Projektförderung unter anderem durch queere Stadtführungen, Foren gegen religiöse Queerfeindlichkeit, Aufklärung über Aromantik und Asexualität, sowie gesundheitsorientierte Workshops und präventive Selbstverteidigungskurse.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den 2026 bewilligten sind verfügbar im Ratsinformationssystem unter: SessionNet | LSBTI-Förderprogramm: Freigabe und Verteilung der Mittel 2026

Das LSBTI-Förderprogramm ist ein Baustein des LSBTI-Aktionplans (LSBTI-Aktionsplan - Stadt Köln), der 2021 vom Rat der Stadt Köln verabschiedet wurde. Der Aktionsplan bündelt 163 Maßnahmen, verteilt auf zehn Handlungsfelder städtischen Lebens – unter anderem Bildung, Schule, Kultur, Sicherheit. Ziel des LSBTI-Aktionsplans ist es, die gesellschaftliche Akzeptanz und die Möglichkeit auf diskriminierungsfreie Teilhabe von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) in Köln zu fördern.



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