Galeria-Standorte in Bayern
MÜNCHEN Das Bayerische Wirtschaftsministerium setzt sich gemeinsam mit den betroffenen Kommunen für den Erhalt der von möglichen Schließungen betroffenen Galeria-Standorte in Bayern ein. Auf Einladung des Ministeriums hat dazu ein Gespräch mit Vertretern der fünf Städte Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München und Würzburg sowie mit Vertretern von Galeria stattgefunden.
Galeria stellte dabei die aktuelle Situation des Unternehmens und der einzelnen Filialen dar. Nach Angaben des Unternehmens sind noch keine endgültigen Entscheidungen über mögliche Schließungen in Bayern getroffen. Für die Zukunft der Standorte sind insbesondere die weiteren Gespräche mit den jeweiligen Vermietern in den kommenden Monaten entscheidend.
Galeria-Vertriebschef Philipp Kretzer machte im Gespräch deutlich, dass für das Unternehmen der offene und partnerschaftliche Austausch mit Vermietern und Kommunen eine wichtige Rolle spiele. Ziel sei es, für jeden Standort eine langfristig wirtschaftlich tragfähige Perspektive zu entwickeln und den eingeschlagenen Kurs verlässlich fortzuführen. Grundvoraussetzung sei jedoch Profitabilität.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium und die betroffenen Kommunen haben ihre Unterstützung bei diesen Gesprächen angeboten. Dabei geht es darum, tragfähige Lösungen für die betroffenen Filialen zu ermöglichen und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Das Ministerium prüft darüber hinaus weitere Unterstützungsmöglichkeiten.
Ansprechpartnerin:
Dr. Aneta Ufert
Stv. Pressesprecherin