Euregio-Awards 2026 bei den Euregio-Days in Alpbach
Euregio-Awards 2026 bei den Euregio-Days in Alpbach präsentiert zehn Finalistinnen und Finalisten in zwei Preislinien: Den Euregio-JungforscherInnenpreis und den Euregio-Innovationspreis. Im Rekordjahr mit über 100 Einreichungen, davon 48 aus Tirol, geht es um Projekte wie Familienunternehmenskultur zur Stärkung regionaler Wettbewerbsfähigkeit, Klimaanpassung von Gemeinden, hybride Energiespeicher und neue Ansätze in der Medikamentenentwicklung. Die Finalistinnen und Finalisten werden am 29. August beim European Forum Alpbach vorgestellt; die Siegerinnen und Sieger werden dort gekürt.
Auszeichnungen für junge ForscherInnen und Innovationsprojekte im Zeichen der starken Regionen.
- Rekord mit über 100 Einreichungen: Jeweils sechs FinalistInnen für Euregio-JungforscherInnenpreis und Euregio-Innovationspreis stehen fest
- Finale und Preisverleihung zu Beginn der Euregio-Days beim European Forum Alpbach am Samstag, 29. August
- Tiroler Innovationsprojekte: Plattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybride Energiespeichersystemen und neue Ansätze für Medikamentenentwicklung
- Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklung neuer Methoden zur Reduktion klimaschädlicher Gase im Zentrum von Tiroler Forschungsprojekten
Regionen wie Tirol, Südtirol und das Trentino prägen in Europa im Kleinen das große Ganze. Was dort passiert hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und vice versa. Dazu zählt auch Forschung und Innovation. Und so stehen die heurigen Euregio-Awards beim European Forum Alpbach (EFA) ganz im Zeichen der starken Regionen. Sie umfassen den JungforscherInnenpreis und den Innovationspreis, die beide jährlich gemeinsam von der Wirtschaftskammer Tirol, den Handels- und Wirtschaftskammern Bozen und Trient sowie der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vergeben werden. Insgesamt über 100 Personen haben heuer Projekte und Ideen eingereicht (48 Tiroler Einreichungen) – ein neuer Rekord. Jetzt stehen die FinalistInnen fest – fünf von ihnen kommen aus Tirol.
Die Tiroler Einreichungen beschäftigen sich mit der Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, der Entwicklung neuer Methoden zur Reduktion klimaschädlicher Gase, einer Daten-Plattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybriden Energiespeichersystemen sowie neuen Ansätze für die Medikamentenentwicklung.
„Die heurige zentrale Frage des European Forum Alpbach ist: How Europe wins? Unsere Antwort ist: Europa gewinnt mit starken Regionen. Das zeigen die Euregio-Days gesamt und die Euregio-Awards im speziellen. Alle Einreichungen unterstreichen, welche enorme Forschungs- und Innovationskraft in der Euregio zu finden ist. Und genau das ist eine unserer Stärken: Durch Innovationskraft zukunftsweisende Lösungen für die Herausforderungen von morgen finden“, betont Landeshauptmann und amtierender Euregio-Präsident Anton Mattle.
Die Awards werden kommende Woche am Samstag, 29. August 2026, bei den Euregio-Days am EFA vergeben. Erstmals gibt es pro Award zwei Kategorien – also insgesamt vier GewinnerInnen. Dotiert sind die Preise mit Geldbeträgen bis zu 4.500 Euro. Für den ersten Platz des Innovationspreises gibt es zusätzlich regionale PR-Leistungen der Standortagenturen in der Höhe von weiteren 4.500 Euro.
Euregio-Awards als Aushängeschild der Innovationskraft in der Euregio
Als „Aushängeschilder dieser Innovationskraft“ bezeichnet Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher die heurigen FinalistInnen: „Alle Einreichungen verbindet eines: Sie entwickeln konkrete Projekte und damit einen spürbaren Mehrwert für den Euregio-Raum. Das zeigt, wie Regionen in Europa im Kleinen das große Ganze prägen können. Was in Tirol, Südtirol und im Trentino passiert, hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und umgekehrt.“
Für den Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti zeigen die Euregio-Awards "jedes Jahr die Vielseitigkeit und den Erfahrungsschatz auf, der in der Euregio vorhanden ist. Unabhängig von der finalen Platzierung haben sich alle Teilnehmenden mit wertvollen Vorschlägen eingebracht und Anerkennung verdient, denn ihre Arbeit fördert die Wettbewerbsfähigkeit und trägt zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger unserer Länder bei.“
Fachjury entscheidet am 29. August über SiegerInnen
Von den 105 Einreichungen für die Euregio-Awards (49 JungforscherInnenpreis, 56 Innovationspreis) wurden jeweils sechs Projekte pro Award (drei pro Kategorie) von einer Fachjury für das Finale ausgewählt. Alle zwölf von der Jury ausgewählten FinalistInnen werden zu den Euregio-Days im Rahmen des EFA eingeladen. Dort stellen sie ihre Einreichungen vor und tauschen sich mit renommierten WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus der Innovationslandschaft aus. Die Projekte der FinalistInnen sowie die mündliche Präsentation werden nochmalig von je einer Fachjury unter dem Vorsitz von Ulrike Tappeiner, Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research (Euregio-JungforscherInnenpreis), und Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol (Euregio-Innovationspreis), bewertet, bevor am Samstagabend, den 29. August, die SiegerInnen gekürt werden.
- Euregio-JungforscherInnenpreis: Mit dem Euregio-JungforscherInnenpreis werden dieses Jahr Nachwuchsforschende unter 35 Jahren für innovative Projekte ausgezeichnet. Voraussetzung ist, dass die eingereichte Arbeit an einer Forschungseinrichtung in der Euregio entstanden ist oder die BewerberInnen aus der Euregio stammen – auch wenn sie aktuell an einer Forschungsstätte im Ausland tätig sind. Vergeben wird der Preis in zwei Kategorien, die jeweils folgende Bereiche umfassen: Kategorie 1 – Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Bildungs- und Geisteswissenschaften sowie Kategorie 2 – Technische Wissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin. Das Preisgeld beträgt 4.500 Euro pro Kategorie. Auf den Zweit- und Drittplatzierten warten 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. Zwei der sechs FinalistInnen sind der Universität Innsbruck zuzurechnen. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und der Entwicklung neuer Methoden zur Reduktion klimaschädlicher Gase.
- Euregio-Innovationspreis: Der Euregio-Innovationspreis kürt innovative Unternehmen, ErfinderInnen sowie EntwicklerInnen aus der Euregio. Gesucht werden innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen in den Kategorien Konzepte und Prototypen sowie etablierte Geschäftsmodelle und Produkte. Das Preisgeld für den Sieger beträgt 9.000 Euro pro Kategorie, der je zur Hälfte aus einem Geldbetrag und regionale PR-Leistungen der Standortagenturen besteht. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten einen Geldbetrag von 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. Drei der sechs Innovationsprojekte stammen aus Tirol und beschäftigen sich unter anderem mit einer Daten-Plattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybriden Energiespeichersystemen sowie neuen Ansätze für die Medikamentenentwicklung.
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