Wissenschaftsrat begutachtet die Universitätsmedizin Erlangen-Nürnberg
W Wissenschaftsrat navštívil Univerzitní medicínu Erlangen-Nürnberg, aby posoudil její struktury, výkonnost a strategické vyhlídky v oblastech výzkumu, výuky, péče o pacienty, translace a infrastruktury. Během dvoudenního pobytu byla provázána hodnocení s detailními diskusemi o spolupráci FAU mezi fakultou, klinikou a univerzitním kampusem, včetně zapojení externích partnerů z průmyslu a dalších fakult. Na základě podkladů a jednání připraví Wissenschaftsrat specifický stanovišťní hodnotící zprávu pro FAU a stanovisko pro celou bavorskou universitní medicínu, s termínem zveřejnění v červenci 2027.
Im Rahmen der Begutachtung der bayerischen Universitätsmedizin war eine hochrangig besetzte Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates für zwei Tage an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und am Universitätsklinikum Erlangen zu Gast. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Entwicklung, die Leistungsfähigkeit und die strategischen Perspektiven der Universitätsmedizin Erlangen-Nürnberg.
Hochrangige Arbeitsgruppe informiert sich vor Ort über Forschung, Lehre, Krankenversorgung, Translation und strategische Entwicklungen
Ziel des Begutachtungsverfahrens ist es, die Strukturen und Leistungen der universitätsmedizinischen Standorte in Bayern umfassend zu bewerten und Empfehlungen zur zukünftigen Weiterentwicklung zu formulieren. Dabei nahm das Gremium insbesondere die Bereiche Forschung und Lehre, Krankenversorgung, Translation und Transfer, wissenschaftliche Infrastrukturen sowie die strukturellen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen in den Blick.
Begrüßt wurde die Arbeitsgruppe durch die Leitungen der FAU, der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Erlangen. FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Iro, der Dekan Prof. Dr. Markus Neurath und der Kaufmännische Direktor Dr. Albrecht Bender stellten gemeinsam die Leistungsfähigkeit, die strategischen Schwerpunkte und die Entwicklungsperspektiven der Universitätsmedizin Erlangen-Nürnberg vor.
Grundlage der Vor-Ort-Begutachtung war ein umfangreicher Fragenkatalog des Wissenschaftsrates, der im Vorfeld gemeinsam von der Medizinischen Fakultät, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Universitätsklinikum Erlangen bearbeitet worden war. Aufbauend auf diesem Selbstbericht führte die Arbeitsgruppe zahlreiche Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern der Universitätsmedizin, des Freistaats Bayern, der Universität, des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie institutioneller und industrieller Kooperationspartner.
Warum war der Wissenschaftsrat an der FAU?
Im Rahmen der Gespräche wurden unter anderem die wissenschaftlichen Schwerpunktsetzungen, die Zusammenarbeit zwischen Universität, Fakultät und Klinikum, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Weiterentwicklung von Studium und Lehre sowie die strategische Ausrichtung der Krankenversorgung und der translationalen Forschung erörtert. Ergänzt wurde das Programm durch Besichtigungen ausgewählter klinischer und wissenschaftlicher Einrichtungen.
Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die engen Kooperationen der Universitätsmedizin mit anderen Fakultäten der FAU sowie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und führenden Industriepartnern. Hierzu führte die Arbeitsgruppe unter anderem Gespräche mit Prof. Dr. Vahid Sandoghdar vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Dr. Bernd Ohnesorge von Siemens Healthineers und Dr. Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Auch die Dekane der Naturwissenschaftlichen und der Technischen Fakultät der FAU stellten die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum sowie deren Bedeutung für Forschung, Medizintechnik, Translation und Innovation vor.
Auf Grundlage der eingereichten Unterlagen, der Gesprächsrunden und der Eindrücke vor Ort erarbeitet der Wissenschaftsrat nun einen standortspezifischen Bewertungsbericht sowie eine standortübergreifende Stellungnahme zur Universitätsmedizin in Bayern, die im Juli 2027 vorliegen wird.
An der Vorbereitung und Durchführung des Begutachtungsverfahrens waren unter Federführung des Dekanats mehr als 150 Vertreterinnen und Vertreter der Medizinischen Fakultät, des Universitätsklinikums Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, des Freistaats Bayern, des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zahlreicher wissenschaftlicher, institutioneller und industrieller Partner beteiligt.