3.7.2026 12:06

Jag älskar Sverige

Nemecko Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Autor neuvedený
Shrnutí: Nadpis Jag älskar Sverige vyjadřuje zájem o Švédsko a perex upozorňuje na více než 90 let švédštiny na FAU. Článek představuje studenty a studentky, kteří volí švédštinu kvůli osobnímu zájmu, studijním plánům a možnému pobytu či práci ve Švédsku, a popisuje propojení FAU se Švédskem v rámci nordické filologie. Důležitým faktorem je dlouhá tradice kurzu švédštiny na FAU a jeho roli v centru Skandinavistiky spolu s podporou Švédského institutu ve Stockholmu a možnostmi studia švédštiny jako hlavního či vedlejšího oboru.
AI zhrnutie

Über 90 Jahre Schwedisch an der FAU.

Jule

„Ich studiere nicht Skandinavistik, sondern Kulturgeographie. Mir wurde früh geraten, neben Englisch noch eine zweite Sprache zu lernen. Als ich überlegt habe, welche das sein könnte, dachte ich: Französisch können auch viele andere Bewerber. Weil ich vor dem Studium schon eine Zeit in Schweden gearbeitet habe, hatte ich bereits einen Bezug zur Sprache. Das gab dann den Ausschlag. Ich könnte mir auch vorstellen, später in Schweden zu leben und zu arbeiten.“

Melanie

„Bei mir ist es ähnlich wie bei Jule: Ich war schon vor dem Studium in Schweden – übrigens gemeinsam mit Jule – und habe an verschiedenen Orten auf Biobauernhöfen gearbeitet, unter anderem in der Gegend von Västerås und ganz im Norden. Ich studiere Theater- und Medienwissenschaft und würde später gern im Radio arbeiten – vielleicht sogar in Schweden. Dafür ist es auf jeden Fall sinnvoll, neben Deutsch und Englisch noch eine weitere Sprache zu sprechen.“

Fanny

„Ich studiere Skandinavistik und brauche dafür eine nordische Sprache. Aber schon nach dem Abitur war mir klar, dass ich noch eine weitere Sprache lernen will. Durch Serien, YouTube und schwedische Popkultur bin ich auf Schwedisch aufmerksam geworden – zum Beispiel durch die Serie Young Royals. Ich dachte mir: Das probiere ich einfach aus. Schwedisch klingt auch sehr schön. Nach dem Studium möchte ich zum Theater, und dort ist es immer hilfreich, mehrere Sprachen zu sprechen.“

Smilla

„Ich bin mit meinen Eltern oft nach Skandinavien und auch nach Schweden gereist. Dort habe ich mich immer sehr wohlgefühlt und könnte mir vorstellen, später dorthin zu ziehen. Irgendwann habe ich angefangen, Schwedisch zu lernen, und es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich die Sprache auch an der Uni vertiefen wollte. Außerdem interessiert mich das Altnordische sehr.“

Agnes

„Ich wäre definitiv nicht zum Studium nach Erlangen gekommen, wenn hier kein Schwedisch angeboten würde. Skandinavistik fasziniert mich schon lange. Als Kind habe ich Sagas gelesen und mich für nordische Mythologie interessiert. Später kam skandinavische Musik dazu, und dabei habe ich auch viel von der Sprache mitbekommen. Ich finde Schwedisch fast ein bisschen romantisch – dieses Nordische und Raue. Außerdem liebe ich die schwedische Natur mit ihrer Weite und Wildnis. Schweden ist einfach ein cooles Land.“

Serree

„Ich studiere Skandinavistik und interessiere mich allgemein für skandinavische Sprachen. Angefangen habe ich an der FAU mit Norwegisch. Gleichzeitig hat mich schwedische Musik immer interessiert, vor allem schwedischer Rap. Nachdem ich Norwegisch inzwischen sehr gut beherrsche, wollte ich sehen, wie Schwedisch im Vergleich dazu ist. Es ist einfach cool, zwei skandinavische Sprachen zu können.“

Robert

„Ich bin kein klassischer Student, sondern im Rahmen von Scientia eingeschrieben. Schweden ist seit vielen Jahren unser wichtigstes Reiseziel. Irgendwann entsteht da der Wunsch, sich ausführlicher mit den Menschen vor Ort unterhalten zu können. Der Vorteil gegenüber Volkshochschule oder Online-Sprachkursen: Im Scientia-Studium kann ich zusätzlich Literatur- und Kulturwissenschaft belegen und so meinen Hintergrund erweitern.“

Martyna

„Ich studiere Englisch und Skandinavistik. Für meinen Sport bin ich von Polen nach Deutschland gezogen – vorher war ich im polnischen Nationalkader im Klettern. Eigentlich wollte ich nur Englisch studieren, aber in Bayern geht nur ein Zwei-Fach-Studiengang. Deshalb habe ich mir die Angebote verschiedener Universitäten hier in Franken angesehen und fand Skandinavistik am spannendsten. Ich habe es nicht bereut. Zunächst habe ich Norwegisch gelernt, später kam Schwedisch dazu. Der Kurs ist toll aufgebaut, die Gruppe ist sehr nett und Karina eine großartige Dozentin.“

Dozentin Karina Brehm ist froh über ihre engagierten Studierenden – im Sommer geht es einmal mehr auf Exkursion ins nordschwedische Borgafjäll in Südlappland. „Die Verbindung zwischen der FAU und Schweden ist traditionell eng – mehr als 90 Jahre Schwedisch, das ist für eine bayerische Uni schon ungewöhnlich. Aber nicht nur wir an der FAU feiern Jubiläum – auch Erlangen hat 2026 ein Schwedenjahr: 65 Jahre Städtepartnerschaft mit Eskilstuna.“ Auch der Erasmus-Austausch mit den schwedischen Partnerunis sei an der FAU sehr rege.

Schwedisch ist eine nordgermanische Sprache und sei damit für diejenigen, die Deutsch und Englischkenntnisse haben, erstaunlich zugänglich, meint Karina Brehm. „Man macht schnell Fortschritte – und gewinnt Zugang zu einer modernen, innovativen Gesellschaft.“ Viele Menschen zieht es nach Schweden, um dort zu leben, zu studieren oder zu arbeiten. Wer dauerhaft Fuß fassen und Teil des Alltags werden möchte, kommt an Schwedischkenntnissen kaum vorbei. Wer Schwedisch kann, hat Norwegisch und Dänisch quasi im Abo – und damit im Grunde drei Sprachen zum Preis von einer sowie Zugang zu ganz Skandinavien.

Seit über 90 Jahren Schwedisch an der FAU

Schwedisch gehört seit mehr als neun Jahrzehnten zum Lehrangebot der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Mit der Gründung der Nordischen Philologie im Jahr 1935 wurde die Sprache Teil des Curriculums; seit dem Wintersemester 1936/37 wird sie ohne Unterbrechung unterrichtet. Damit zählt Schwedisch zu den traditionsreichsten Sprachfächern der Philosophischen Fakultät.

Im Laufe der Jahre wurde das Angebot um weitere nordische Sprachen erweitert. Seit der Neuausrichtung des Faches zur Skandinavistik im Jahr 2017 bildet Schwedisch gemeinsam mit Dänisch und Norwegisch das sprachliche Zentrum des Studiengangs. Sprachpraxis wird dabei mit Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft verbunden.

Eine wichtige Stütze ist seit vielen Jahren das Schwedische Institut in Stockholm. Es fördert die Schwedischlehre unter anderem durch Gastvorträge, Studienreisen, Lehrmaterialien, Fortbildungen und Stipendien und stärkt so den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Schweden.

Schwedisch kann an der FAU im Rahmen der Skandinavistik als Haupt- oder Nebenfach studiert werden. Die erworbenen Sprach- und Kulturkompetenzen eröffnen Perspektiven unter anderem in Wissenschaft, Medien, Verlagen, Kulturinstitutionen sowie im Bildungs- und Übersetzungsbereich.


https://www.fau.de/2026/07/news/universitaet/jag-aelskar-sverige

Autor
Spoločnosť / Organizácia
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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