19.6.2026 08:54

Praxisnahe Bildung zum Wohle des ländlichen Raums

Rakúsko Land Vorarlberg Gerhard Wirth
40 absolventinnen und Absolventen von Zertifikatslehrgängen des Ländlichen Fortbildungsinstituts Vorarlberg (LFI) feierten ihren Abschluss in Hohenems. Landesrat Gantner hob die Bedeutung des LFI als Brücke zwischen bäuerlicher Praxis, gesellschaftlichem Dialog und ländlicher Entwicklung hervor und würdigte das Engagement der Teilnehmenden, die Wissen, Netzwerke und Verantwortung stärken. Die Absolventinnen und Absolventen stammen aus den Lehrgängen Kräuterpädagogik (17), ZAMm – Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum (12) und Schule am Bauernhof (11) und sollen das Erlernte weitergeben, um die Attraktivität des ländlichen Raums zu erhöhen.
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Hohenems (VLK) – 40 Absolventinnen und Absolventen von Zertifikatslehrgängen des Ländlichen Fortbildungsinstituts Vorarlberg (LFI) feierten gestern (Donnerstag, 18. Juni) im BSBZ Landwirtschaftsschulen Vorarlberg in Hohenems ihren erfolgreichen Abschluss. Landesrat Christian Gantner überreichte ihnen gemeinsam mit Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger, LFI-Obfrau Andrea Schwarzmann und Landesbäuerin Esther Bitschnau die Zertifikate.

Landesrat Gantner würdigte die Bedeutung des LFI als Bildungsinstitution, die Brücken zwischen bäuerlicher Praxis, gesellschaftlichem Dialog und einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums schlägt: „Die LFI-Lehrgänge zeigen eindrucksvoll, wie viel Wissen, Herzblut und Engagement in unserem ländlichen Raum steckt. Hier werden nicht nur fachliche Kompetenzen vermittelt – hier entstehen Netzwerke, wird Verantwortung übernommen und Gemeinschaft gelebt. Menschen investieren ihre Zeit und Energie, um ihr Wissen weiterzugeben und damit einen wertvollen Beitrag für die Menschen in unseren Regionen zu leisten“, sagte Gantner.

17 Absolventinnen und Absolventen haben den Lehrgang „Kräuterpädagogik“ abgeschlossen, 12 den Lehrgang „ZAMm – Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum“ und 11 den Lehrgang „Schule am Bauernhof“. Landesrat Gantner dankte allen für ihr Engagement: „Ich freue mich, wenn ihr euer neu erworbenes Wissen mit Begeisterung weitergebt und damit Wurzeln für die Zukunft pflanzt.“

Der Lehrgang Kräuterpädagogik verbindet traditionelles und modernes Wissen über die heimische Pflanzenwelt und Naturkreisläufe. Die Absolvierenden können dieses Wissen spannend und begreifbar weitergeben, was zur Attraktivität des ländlichen Raums beiträgt.

Der Lehrgang ZAMm – Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum dient der Unterstützung und Qualifizierung von Bäuerinnen und Bauern, die sich in agrarischen und regionalen Gremien bereits engagieren oder es tun möchten. Mit intensiven Seminartagen in Vorarlberg, Wien und Brüssel wird den Teilnehmenden das nötige Handwerkszeug für eine kompetente Interessensvertretung vermittelt.

Im Lehrgang Schule am Bauernhof setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den vielfältigen Anforderungen eines pädagogischen Angebots am Bauernhof auseinander. Inhalte wie Pädagogik, Methodik, Konzepterstellung, Kommunikation sowie Erste Hilfe, Kinderschutz, Marketing und weitere Themen bildeten die Grundlage für die Entwicklung eigener Bildungsangebote.

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) Vorarlberg

Das LFI Vorarlberg ist das Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Das Programm bietet vielfältige Kurse und Veranstaltungen in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt und Persönlichkeitsbildung – praxisnah, aktuell und regional verwurzelt für Bäuerinnen und Bauern sowie Personen, die an Themen an der Vorarlberger Landwirtschaft interessiert sind.

Weitere Infos: www.lfi.at/vbg



https://presse.vorarlberg.at/land/public/Praxisnahe-Bildung-zum-Wohle-des-l-ndlichen-Raums