Im Februar 2026 legten die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 0,9 Prozent zu; im Januar war ein deutlicher Rückgang von 11,1 Prozent verzeichnet worden. Der Dreimonatsvergleich weist ein Plus von 2,0 Prozent aus, gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich eine arbeitstäglich bereinigte Steigerung von 3,5 Prozent. Auslandsnachfrage trug den Zuwachs bei (+4,7%), während Inlandaufträge (-4,4%) erneut zurücklagen; bereinigt um Großaufträge liegen Inlandaufträge im Februar 2,5 Prozent höher, insgesamt beträgt der Großaufträge bereinigte Zuwachs 3,5 Prozent. Konsumgüter führten das Wachstum mit +4,5 Prozent an; Vorleistungen (+1,4%) und Investitionsgüter (+0,2%) stiegen ebenfalls leicht, und gegenüber Februar 2025 entwickelten sich Konsumgüter (+10,2%) sowie Investitionsgüter (+4,9%) positiv.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts1 legten die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026 leicht zu: Das Ordervolumen stieg preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent. Im Januar war es noch zu einem deutlichen Einbruch um 11,1 Prozent gekommen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich expandierten die Bestellungen um 2,0 Prozent. Auch im Verhältnis zum Vorjahresmonat ergibt sich eine arbeitstäglich bereinigte Steigerung um 3,5 Prozent.
Ausschlaggebend für das Auftragsplus im Februar im Vormonatsvergleich war eine gestiegene Nachfrage aus dem Ausland (+4,7 Prozent). Die inländischen Ordereingänge waren dagegen erneut rückläufig (-4,4 Prozent). Die Entwicklung der inländischen Bestellungen war in den vergangenen Monaten aufgrund von umfangreichen Großaufträgen im zweiten Halbjahr 2025 im Zusammenhang mit öffentlichen Investitions- und Beschaffungsvorhaben starken Schwankungen unterworfen. Bereinigt um diesen Effekt sind die Auftragseingänge aus dem Inland im Februar um 2,5 Prozent gestiegen. Für die Auftragseingänge insgesamt fällt der um Großaufträge bereinigte Zuwachs mit +3,5 Prozent noch deutlicher aus.
Unter den Gütergruppen registrierten die Konsumgüter das stärkste Orderwachstum (+4,5 Prozent). Aber auch die Bestellungen von Vorleistungs- (+1,4 Prozent) und Investitionsgütern (+0,2 Prozent) nahmen leicht zu. Im Vorjahresvergleich entwickelten sich Konsum- (+10,2 Prozent) sowie Investitionsgüter (+4,9 Prozent) positiv. Vorleistungsgüterproduzenten waren mit einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber Februar 2025 nahezu unverändert.
Für die Mehrheit der industriellen Wirtschaftszweige verbesserte sich die Auftragslage im Februar im Vergleich zum Januar. Darunter waren gewichtige Bereiche wie Kfz und Kfz-Teile (+3,8 Prozent), Metallerzeugung (+3,7 Prozent) und Metallerzeugnisse (+2,0 Prozent). Eine rückläufige Nachfrage mussten dagegen vor allem die Hersteller Sonstiger Fahrzeuge verbuchen (-25,9 Prozent), zu denen auch Militärfahrzeuge zählen. Negativ fiel der Vergleich zum Vormonat auch für den Maschinenbau (-0,3 Prozent), für elektrische Ausrüstungen (-0,4 Prozent) und pharmazeutische Erzeugnisse (-2,4 Prozent) aus.
Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe bleiben am aktuellen Rand weiterhin volatil. Nach dem kräftigen Anstieg der Bestellungen zum Ende des vergangenen Jahres infolge von Großaufträgen setzen die Auftragseingänge im Februar ihren seit August 2025 aufwärts gerichteten Trend verhalten fort. Diese positive Entwicklung dürfte jedoch infolge des Energiepreisschocks im Zusammenhang mit dem eskalierten Konflikt im Nahen Osten temporär gedämpft werden.
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1 Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. April 2026