22.10.2026 20:50

Handball-Krimi endet Remis

Austria Österreichisches Olympisches Comité Unknown author
Österreichs Handball-Frauen trennten sich am Donnerstag in Tulln im ersten von zwei freundschaftlichen Länderspielen mit 33:33 (18:15) von den Färöern. Trotz einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung kassierte das Team von Monique Tijsterman vier Sekunden vor Schluss per Siebenmeter den Ausgleich. Das zweite Spiel findet am Samstag um 17:15 Uhr ebenfalls in Tulln statt; beide Partien dienen der Vorbereitung auf die Women’s EHF EURO 2026 im Dezember.
AI summary

Österreichs Handball-Frauen trennten sich im ersten von zwei freundschaftlichen Länderspielen in Tulln 33:33 von den Färöern. Das Team bereitet sich mit den Spielen auf die Women’s EHF EURO 2026 vor.

Österreichs Handball Frauen Nationalteam trennte sich am Donnerstag im ersten von zwei freundschaftlichen Länderspielen von Färöer in Tulln 33:33 (18:15). Über weite Strecken kontrollierte die Auswahl von Teamchefin Monique Tijsterman das Geschehen, ließ die Gäste durch Fehler in der Deckung und zahlreiche Zeitstrafen allerdings immer wieder herankommen. Trotz zwischenzeitlicher Fünf-Tore-Führung musste man vier Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen. Bereits am Samstag, 17:15 Uhr, bietet sich erneut in Tulln die Chance, es besser zu machen.

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Women’s EHF EURO 2026 im Dezember nutzt Österreich die beiden freundschaftlichen Länderspiele gegen Färöer, um sich weiter einzuspielen und wichtige Erkenntnisse zu sammeln. Nach einem guten Start und einer frühen 5:3-Führung geriet das ÖHB-Team zwischenzeitlich mit 8:10in Rückstand. Ab der 20. Minute übernahmen die Gastgeberinnen wieder das Kommando, setzten sich durch Treffer von Johanna Reichert, Kristina Dramac und Ines Ivancok-Soltic ab und gingen mit einer 18:15-Führung in die Pause.

Auch nach Seitenwechsel hatte Österreich das Spiel weitgehend unter Kontrolle. Zwar verkürzten die Gäste zwischenzeitlich auf 18:19, doch die Österreicherinnen fanden rasch wieder ihren Rhythmus. Lorena Baljak stellte in der 44. Minute auf 26:22, Kristina Dramac erhöhte wenig später auf 27:23. Als Ines Ivancok-Soltic in der 50. Minute das 30:25 erzielte, schien Österreich auf der Siegerstraße. Doch zahlreiche Zeitstrafen und fehlende Konsequenz in der Deckung brachten Färöer zurück ins Spiel. Kristina Dramac sorgte knapp zwei Minuten vor Schluss für das 33:31, ehe die Gäste nochmals verkürzten und vier Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter zum 33:33-Endstand ausglichen.

Teamchefin Monique Tijsterman sah vor allem in der Defensive Verbesserungsbedarf: „Die Zwei-Minuten-Strafen und die vielen Siebenmeter müssen wir uns nochmals genau anschauen. Es waren einfach viel zu viele. Wir haben gewusst, worauf wir achten müssen, aber das haben wir heute nicht gut gemacht.“ Positiv bewertete die Niederländerin hingegen, dass sie beinahe allen Spielerinnen Einsatzzeit geben konnte: „Natürlich wollen wir alle gewinnen, aber ich bin sehr froh, dass viele Spielerinnen Einsatzzeit bekommen haben. Das gibt uns einen guten Einblick im Hinblick auf die EURO und das ist im Moment das Wichtigste.“



https://www.olympia.at/main.asp?NID=46471&kat1=87&kat2=538