28.9.2026 08:20

Bereit, wenn das Leben beginnt

Germany Sana Kliniken Unknown author
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Sana Geburtshilfe Lauchhammer ist rund um die Uhr aufnahmebereit – für werdende Eltern aus Oberspreewald-Lausitz ebenso wie aus dem Elbe-Elster-Kreis drei moderne Geburtenzimmer und ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Hebammen, Geburtshelfern, Kinder- und Narkoseärzten verbinden Selbstbestimmung mit medizinischer Sicherheit Weltstillwoche vom 28. September bis 4. Oktober: beantworten sieben Lauchhammeraner Hebammen in sieben Reels konkrete Fragen aus dem Familienalltag

Ein Baby, das das Licht der Welt erblicken will, hält sich weder an Landkreisgrenzen noch an einen vorgegebenen Fahrplan. Wenn Wehen einsetzen oder die Fruchtblase springt, zählt für werdende Eltern vor allem eines: ein gut erreichbarer Geburtsort, der Tag und Nacht aufnahmebereit ist und am Ziel die nötige medizinische Sicherheit bietet. Die Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer steht Familien aus dem gesamten Süden Brandenburgs offen – aus Oberspreewald-Lausitz ebenso wie aus Elbe-Elster. Unter dem Kampagnendach „Gut begleitet. Von Anfang an.“ zeigt das Team zur Weltstillwoche 2026, wie medizinische Kompetenz, persönliche Zuwendung und konkrete Hilfe für die erste Zeit mit Baby ineinandergreifen.


Sie sind täglich für Schwangere und werdende Familien sowie Eltern und ihre Babys da: Dipl.-Med. Maher El-Kaissi, Chefarzt und Familienhebamme Beatrice Handschack stehen stellvertretend für das erfahrene, interdisziplinäre Team aus Hebammen, Ärzten sowie Pflegekräften der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer.

Kurze Wege – entscheidend ist, was am Ziel bereitsteht

Von Elsterwerda, Finsterwalde oder Doberlug-Kirchhain. Von Senftenberg, Ortrand oder Altdöbern. Aus vielen Orten im Süden Brandenburgs ist Lauchhammer je nach Startpunkt, Strecke und Verkehr in rund 20 bis 35 Minuten erreichbar. Auch ein Blasensprung am errechneten Termin bedeutet nicht automatisch, dass das Baby in den nächsten Minuten geboren wird. Eine pauschale Zeitspanne gibt es dennoch nicht. Deshalb gilt: ruhig bleiben, den Kreißsaal unter 03573 75-2627 anrufen und sich zügig auf den Weg machen. Die Hebammen klären im Gespräch, welche Anzeichen vorliegen und wie schnell sich die Schwangere auf den Weg machen sollte. Bei Blutungen, grünlichem Fruchtwasser, deutlich weniger Kindsbewegungen, Fieber oder einem Blasensprung vor der 37. Schwangerschaftswoche ist eine sofortige medizinische Abklärung wichtig.

Für die Wahl der Geburtsklinik zählt deshalb mehr als die letzte Fahrminute. Drei moderne und wohnliche Geburtenzimmer bieten in Lauchhammer Raum für unterschiedliche Positionen und individuelle Wünsche. Hydraulisch einstellbare Gebärlandschaften lassen sich mit Gebärhocker, Bodenmatte und Pezzibällen kombinieren; eine Gebär- und Entspannungswanne verbindet Bewegung und Ruhe. Eine vertraute Person kann die werdende Mutter begleiten – grundsätzlich auch bei einem geplanten Kaiserschnitt, wenn die medizinische Situation es zulässt.

Gleichzeitig steht ein erfahrenes interdisziplinäres Team bereit. Hebammen, Geburtshelfer, Kinder- und Narkoseärzte können bei Bedarf rund um die Uhr unmittelbar zusammenarbeiten. Diagnostik, Geburtsschmerzlinderung einschließlich Periduralanästhesie und geburtshilfliche Eingriffe sind in klare Abläufe eingebunden. So verbindet die Klinik in Lauchhammer eine selbstbestimmte Geburt mit der Sicherheit eines Krankenhausstandorts, an dem medizinische Wege kurz und Zuständigkeiten klar sind. „Selbstbestimmung braucht verlässliche medizinische Sicherheit. Wir besprechen Optionen verständlich, beziehen die Familie ein und handeln entschieden, wenn Mutter oder Kind Unterstützung benötigen. Genau dieses Zusammenspiel macht eine gute klinische Geburtshilfe aus“, sagt Dipl.-Med. Maher El-Kaissi, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, der diese besondere Klinik im Krankenhaus Lauchhammer seit Februar 2026 leitet.

Start in den Familienalltag

Ist das Baby da, bleibt die Geburtshilfe der verlässliche Raum für Familien. Im 24-Stunden-Rooming-in lernen sich Eltern und Kind kennen. Hebammen unterstützen beim Stillstart, beim Teilstillen oder beim Fläschchengeben und erklären, woran Eltern eine gute Trinkentwicklung erkennen. Zwei ausgebildete Stillberaterinnen und ein Stillzimmer bieten zusätzlichen Raum für individuelle Fragen. Kinderärztliche Untersuchungen und etablierte Neugeborenen-Screenings ergänzen die Begleitung während des Klinikaufenthalts.

Dabei geht es nicht darum, Eltern mit einer Liste vermeintlich richtiger Entscheidungen zu entlassen. Es geht darum, Signale zu verstehen, Unsicherheiten früh anzusprechen und den eigenen Weg sicher gehen zu können. Weiche Brüste oder häufiges Stillen allein bedeuten beispielsweise nicht automatisch Milchmangel. Erst das Gesamtbild aus Saugbewegungen, hörbarem Schlucken, Wachheit, nassen Windeln und Entwicklung schafft Orientierung. „Eltern müssen nicht mit Wissen zu uns kommen. Unsere Aufgabe ist es, genau hinzuschauen, verständlich zu erklären und gemeinsam zu üben. Das gilt beim Stillen genauso wie beim Teilstillen oder beim Fläschchengeben“, sagt Familienhebamme Beatrice Handschack, die Eltern auf der Station in den ersten Tagen nach der Geburt begleitet.


Bereit für kleine Wunder: in den modernen Geburtenzimmern ist auch Platz für eine vertraute Bezugsperson, die die Schwangere zur Geburt begleitet.

Stillen fördern – ohne Druck aufzubauen

Stillen ist wertvoll und wird in Lauchhammer aktiv gefördert. Schmerzen, Erschöpfung oder Schwierigkeiten sollen jedoch nicht als persönliche Prüfung verstanden werden. „Nicht jeder Stillstart gelingt sofort, nicht jede Mutter kann oder möchte voll stillen und manche Pläne verändern sich. Gute Begleitung zeigt sich deshalb nicht an einem einzigen Ergebnis, sondern daran, ob eine Familie fachlich sicher informiert ist und einen Weg findet, der Mutter und Baby versorgt“, sagt Beatrice Handschack aus jahrelanger Erfahrung.

Die wichtige Bindung zwischen Eltern und Baby hängt dabei nicht allein von einer Ernährungsform ab. Sie entsteht durch Hautkontakt, Stimme, Geruch, Wärme, Blick und Berührung. Neugeborene sehen zunächst noch unscharf und erkennen Gesichter besonders gut im nahen Abstand – genau dort, wo sie beim Stillen oder Fläschchengeben gehalten werden. Behütet, leicht aufrecht und nah am Körper bleibt Füttern deshalb immer auch Beziehungszeit. Bei Säuglingsanfangsnahrung zählen zudem eine geeignete Nahrung, frische und exakte Zubereitung sowie individuelle Beratung bei medizinischen Besonderheiten.

Begleitung beginnt früher – und reicht weiter

Stillen ist damit ein wichtiger Teil der Begleitung, aber längst nicht ihr Anfang und auch nicht ihr Ende. Schon vor der Geburt schaffen die Kreißsaal-Infoabende Gelegenheit, Räume, Abläufe und Menschen kennenzulernen. In Geburtsvorbereitungskursen können sich werdende Eltern – auf Wunsch gemeinsam mit einer Begleitperson – mit dem beschäftigen, was sie vor der Geburt bewegt. Die persönliche Anmeldung zur Geburt, eine wöchentliche Akupunktursprechstunde und ein Geschwisterkurs für künftige große Schwestern und Brüder ergänzen das Angebot.

Und auch nach der Entlassung bleiben Wege offen: Rückbildungskurse in Lauchhammer geben Müttern mit oder ohne Baby Raum, den eigenen Körper wieder zu stärken. Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder bietet Familien darüber hinaus verlässliches Wissen, Austausch und persönliche Unterstützung. Familienpaten begleiten auf Wunsch durch die ersten Lebensjahre; Angebote der Elternakademie greifen konkrete Alltagsthemen auf – von Erster Hilfe für Neugeborene und Kinder bis zu Formaten, die auch Oma und Opa Sicherheit geben. So wächst rund um die Geburtshilfe ein Netz, das Eltern nicht nur informiert, sondern ihre eigene Sicherheit und Kompetenz stärkt.

Genau an diese Begegnungen knüpft die Weltstillwoche an. Denn die Fragen, die Familien in den Kursen, im Kreißsaal und in den ersten Tagen mit Baby stellen, ähneln sich – und gute Antworten können auch jenen helfen, die das Team noch nicht persönlich kennengelernt haben. Die Aktionswoche wird deshalb zum digitalen Beratungsraum: niedrigschwellig, alltagsnah und fachlich verlässlich.


Familienhebamme Beatrice Handschack begleitet Mutter und Kind fachlich wie einfühlsam beim Stillen, Teilstillen oder Fläschchengeben.

Sieben Hebammen. Sieben Fragen. Wissen, das bleibt.

Zur Weltstillwoche vom 28. September bis 4. Oktober stehen Lauchhammeraner Eltern-Kind-Expertinnen vor der Kamera. Gemeinsam beantworten sie sieben Fragen: Was braucht ein guter Start? Warum ist Nähe so wichtig? Was hilft bei Stillproblemen? Was stärkt die Mutter? Worauf kommt es bei Teilstillen und Säuglingsnahrung an? Woran erkennen Eltern, dass ihr Baby genug bekommt? Und wo finden Familien verlässliche Hilfe?

Die Antworten sind konkret: eine beobachtete Mahlzeit, kleine Positionsänderungen, ein vorbereitetes Wasserglas, eine Snackbox, übernommenes Wickeln, geschützte Ruhe, frische Zubereitung der Nahrung und klare Warnzeichen. Partner und Angehörige werden ausdrücklich einbezogen. So wird aus einer Aktionswoche Wissen, das bleibt – und aus Social Media ein zusätzlicher Weg in eine Geburtshilfe, die zuhört, erklärt und ansprechbar ist.

Bereit für den Anfang – und für das, was daraus wächst

Ein guter Anfang für das Familienleben entscheidet sich nicht nicht in einem einzigen Moment. Er beginnt vielleicht bei einem Kreißsaal-Infoabend, wird im Geburtszimmer zu einer gemeinsamen Erfahrung und wächst in den ersten Tagen zu neuem Familienalltag. Manchmal braucht es dafür medizinische Sicherheit, manchmal eine kleine Positionskorrektur beim Füttern, manchmal einen Rückbildungskurs oder das Wissen, im Notfall richtig handeln zu können. Unter „Gut begleitet. Von Anfang an.“ macht die Weltstillwoche erlebbar, was die Geburtshilfe Lauchhammer das ganze Jahr über leisten will: Familien Orientierung geben, ihre Entscheidungen respektieren und sie mit Fachkompetenz und Zuwendung stärken. „Bereit, wenn das Leben beginnt“ ist deshalb mehr als die Zusage einer rund um die Uhr aufnahmebereiten Geburtshilfe. Es ist das Versprechen, Familien beim Ankommen in ihrem neuen Leben nicht allein zu lassen.

Die Beiträge erscheinen vom 28. September bis 4. Oktober täglich auf den Instagram- und Facebook-Kanälen der Sana Kliniken Niederlausitz. Aktuelle Kontakte, Beratungsangebote und weiterführende Links werden in den jeweiligen Beiträgen ergänzt. Der Kreißsaal der Geburtshilfe Lauchhammer ist unter 03573 75-2627 erreichbar.

https://www.sana.de/newsroom/bereit-wenn-das-leben-beginnt

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