Bahn nach Paris: Streckenengpass beseitigen
Traut sich die Forderung der Oberbürgermeister von Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken zu, den Ausbau der Bahnverbindung über Paris zum EU-Hochgeschwindigkeitskorridor HGV-Korridor 2040 voranzutreiben. Sie fordern Prüfung verschiedener Optionen zum Überwinden des Engpasses im Pfälzerwald, etwa alternative Streckenführungen wie einen Basistunnel, sowie den Ausbau der Bahnknoten und eine frühzeitige Abstimmung mit betroffenen Kommunen. Ziel ist eine leistungsfähigere, zuverlässigere Verbindung im westlichen Zulauf von Paris, die Kapazität erhöht und wirtschaftlichen Nutzen für die beteiligten Städte sowie den Fern-, Regional- und Güterverkehr schafft.
Die Oberbürgermeister von Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken fordern den neuen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger auf, sich für ein zentrales deutsch-französisches Infrastrukturprojekt einzusetzen: Es soll endlich mit den Planungen zum Ausbau der Bahntrasse über die Städte nach Paris zum EU-Hochgeschwindigkeitskorridor begonnen werden. Deutschland müsse jetzt liefern und die Streckenengpässe auf der deutschen Seite der transnationalen Schienenachse beseitigen, teilten Christian Specht aus Mannheim, Beate Kimmel aus Kaiserslautern und Uwe Conradt aus Saarbrücken bei einer Pressekonferenz mit.
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