26.6.2026 12:02

Kunst an Kölner Litfaßsäulen

Germany Stadtbibliothek Köln Sabine Wotzlaw
Friedemann Meyer präsentiert im Rahmen des Projekts „Kunst an Kölner Litfasssäulen“ seine aktuelle Serie FINDE. FINDE., in der großformatige Wimmelbilder den roten Ballon suchen. Die Bilder, oft skurrile Alltagsfiguren und tierische Begegnungen zeigend, laden zum genauen Hinsehen und Entdecken weiterer Elemente ein, wobei die Litfasssäule selbst zur Bühne gemeinsamer Entdeckungen wird. Die Ausstellung läuft bis zum 25. August 2026 auf 27 Litfasssäulen im Kölner Stadtgebiet.
AI summary

Friedemann Meyer lädt mit „FINDE. FINDE.“ zum Entdecken ein

Mit dem Motiv "FINDE. FINDE." präsentiert der Kölner Künstler Friedemann Meyer aktuell seine Arbeit im Rahmen des Projekts "Kunst an Kölner Litfaßsäulen". Unter seinem Künstlernamen "Friedemannkunst" widmet er sich seit vielen Jahren der Spezies Mensch – ihren Eigenheiten, skurrilen Verhaltensweisen und den oft komischen Begegnungen des Alltags sowie geheimen Dialogen mit der Tierwelt. Im Zentrum der aktuellen Arbeit steht eine ebenso einfache wie herausfordernde Frage: Wo ist der rote Ballon?

Die Suche nach ihm führt die Betrachtenden durch eine vielschichtige Bildwelt voller überraschender Situationen, fantasievoller Figuren und humorvoller Details. Menschen und Tiere begegnen sich in absurden Konstellationen, kleine Geschichten entfalten sich am Rand und im Zentrum des Geschehens. Das Motiv lädt dazu ein, genauer hinzusehen, im Bild zu verweilen und immer neue Zusammenhänge zu entdecken.

Mit seinen großformatigen Wimmelbildern knüpft Meyer an eine Bildtradition an, die Menschen jeden Alters gleichermaßen anspricht. Die charakteristische Suchleiste am Bildrand verweist auf weitere Gegenstände und Figuren, die es aufzuspüren gilt. So wird die Litfaßsäule selbst zum Ort gemeinsamer Entdeckungen und spannenden Wettsuchens. Die besondere Wirkung der Arbeit entsteht auch durch das außergewöhnliche Hochformat der Kunstsäulen. Anders als im Buch oder auf dem Bildschirm entfaltet sich das Suchbild hier im öffentlichen Raum und wird Teil des städtischen Lebens. Die Säule wird zur Bühne für zahlreiche kleine Erzählungen, die sich erst nach und nach erschließen.

Seit mehr als 25 Jahren entwickelt Friedemann Meyer eigene Bildwelten an der Schnittstelle von Illustration, Animation und Skulptur. Seine Arbeiten entstehen mit unterschiedlichsten Techniken – von Feder und Pinsel über Holz und Stein bis hin zu digitalen Werkzeugen. Kennzeichnend für sein Werk sind detailreiche Fantasielandschaften, bevölkert von eigenwilligen Figuren und sonderbaren Wesen, die zwischen Realität und Imagination angesiedelt sind.

Meyers Arbeiten kreisen um die humorvolle Beobachtung menschlichen Verhaltens. Gewöhnliches trifft auf Unmögliches, Alltägliches auf Fantastisches. Seine Figuren scheinen ständig in Bewegung zu sein, als würden sie sich gerade erst aus Linien, Flächen und Formen herauslösen. Dabei entstehen Bildräume voller Heiterkeit, die zugleich Raum für Überraschung und Verwunderung lassen.
Diese unverwechselbare Bildsprache prägt auch seine Arbeiten für Film und Fernsehen. So gestaltete Meyer unter anderem die Animationsvorspänne der Fernsehsendungen "Ladykracher" und "Sketch History", entwickelte Animationen für "Die Sendung mit der Maus" und realisierte Erklärfilme für das deutsch-französische Kulturmagazin "Karambolage".
Allen Werken Friedemann Meyers ist eines gemeinsam: Sie erzeugen Heiterkeit – und hinterlassen zugleich einen Hauch von Verwunderung. Das Motiv "FINDE. FINDE." ist bis 25. August 2026 auf den 27 Kunstsäulen im gesamten Kölner Stadtgebiet zu sehen.

Weitere Informationen zum Künstler: www.friedemannkunst.de

Weitere Informationen zum Projekt "Kunst an Kölner Litfaßsäulen" des Kulturamtes finden Sie unter www.stadt-koeln.de/kunstsäulen



https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/kunst-koelner-litfasssaeulen-25