4.11.2026 16:43

„Es helfen alle zusammen!“

Österreich Österreichisches Olympisches Comité Autor nicht angegeben
ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch zieht eine positive Zwischenbilanz zu den Auftritten des Youth Olympic Team Austria bei den Olympischen Jugendspielen Dakar 2026 und lobt die sportlichen Leistungen sowie den Zusammenhalt von Athlet:innen, Trainer:innen und Betreuungsteam. Er hebt unter anderem die Erfolge im Coastal Rowing, Beachvolleyball und Judo hervor und würdigt die erste Austragung eines olympischen Events in Afrika. Bei rund 2.700 Athlet:innen aus 204 Nationen böten die Spiele wertvolle Erfahrungen für die Zukunft, auch wenn Hitze und nicht klimatisierte Unterkünfte in Dakar herausfordernd seien. Gosch sieht Österreichs Nachwuchs gut aufgestellt und hofft, einige der Athlet:innen 2028 in Los Angeles oder 2032 in Brisbane wiederzusehen.
KI-Zusammenfassung

ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch zieht eine Zwischenbilanz zu den bisherigen Auftritten des Youth Olympic Team Austria bei den Olympischen Jugendspielen in Dakar. Er lobt die Leistungen und den Teamgeist und spricht über die Bedingungen vor Ort sowie die Perspektiven der jungen Athlet:innen.

Wie laufen die Olympischen Jugendspiele in Dakar bis jetzt? Wie zufrieden ist ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch mit den bisherigen Auftritten des Youth Olympic Team Austria? Und wie fällt seine ganz persönliche Zwischenbilanz aus? Das und mehr wollten wir von ihm wissen.


ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch über …

… den Auftritt des Youth Olympic Team Austria: „In den ersten Tagen hat sich das Youth Olympic Team Austria unglaublich stark präsentiert. Das sind einerseits die sportlichen Leistungen, aber das ist auch der Auftritt insgesamt. Wie das Athlet:innen, die Trainer:innen und die Betreuer:innen miteinander agieren, wie alle zusammenhalten und gemeinsam mit dem ÖOC-Team an einem Strang ziehen. Darauf können wir wirklich stolz sein!“

… den Teamspirit: „Es greifen wirklich alle zusammen, begonnen beim Medical Team über das Marketing- und Medienteam bis hin zum Chef de Mission und unserer Abteilung Games Preparation. Wir langen Höchstleistung, weil nur dann schaffen wir ein Umfeld, in dem auch unsere Athlet:innen Höchstleistungen bringen können. Und das ist immer unser Ziel: Sie auf diesem Weg mit aller Kraft und allen Möglichkeiten zu unterstützen.“

… die bisherigen ÖOC-Medaillen: „Die Premiere von Coastal Rowing war ein voller Erfolg! Beeindruckende Performance von Alena Lux und Lukas Schönhuber, das war ein beeindruckender olympischer Erstauftritt. Wir können uns schon jetzt darauf freuen, wenn Magdalena Lobnig und hoffentlich weitere Athlet:innen aus dem Österreichischen Ruderverband in Los Angeles um Olympia-Medaillen rudern werden. Auch unsere Beachvolleyballer Paul Hohenauer und Martin Poinstingl haben großartige Leistungen gezeigt, sind ein Versprechen für die Zukunft. Und Selina Wögerer hat im Judo gezeigt, was mit Kampfgeist möglich ist. Gratulation auch an den Verband, der damit bei allen vier Jugendspielen Medaillen gewonnen hat.“

… die olympische Afrika-Premiere: „Wir haben uns alle darauf gefreut, dass erstmals ein olympisches Event auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet. Und man kann dem IOC zu dieser Entscheidung nur gratulieren. Wenn man die Freude der Menschen, die Begeisterung in den Stadien und diese Leidenschaft für den Sport erlebt, dann ist das etwas Beeindruckendes. Umso schöner, dass wir hier mit einem so starken Youth Olympic Team Austria am Start sind.“

… das Format YOG: „Das Einzigartige bei Olympischen Jugendspielen ist, dass sich die Athlet:innen hier entwickeln können. Es sind knapp 2.700 Athlet:innen aus 204 Nationen am Start, man muss nur durch das Olympische Dorf gehen, um zu erleben, was es heißt, wenn die ganze Welt zusammenkommt. Da werden auch bei mir Erinnerungen an meine Olympischen Spiele als Athlet wach. Als ÖOC ist es unsere Aufgabe, die österreichischen Athlet:innen bestmöglich vorzubereiten und zu betreuen. Der Weg an die Spitze, bis hin zu einer olympischen Karriere ist lang. Das hier soll ein Auftakt sein, um Erfahrungen zu sammeln für die Zukunft.“

… die Bedingungen in Dakar: „Die Stadien, das muss man an dieser Stelle sagen, sind beeindruckend, die Sportstätten haben definitiv Olympia-Niveau. Ja, die Bedingungen sind hart, wenn ich an die Temperaturen denke. Das Schlafen im Olympischen Dorf ist eine große Herausforderung, weil es nicht klimatisiert ist. Das ist für den einen oder die andere auch hart, aber solange die Sportler:innen gut betreut sind, gehört das auch dazu. Die Stimmung ist hervorragend, dafür auch ein Danke an Chef de Mission Ingemar Mayer und sein Team. Und schlussendlich geht es ja auch genau darum bei Olympischen Jugendspielen: sich der Herausforderung zu stellen und wertvolle Erfahrungen für die weitere Karriere zu sammeln.“

… die Zukunft: „Man sieht hier, dass uns für die nächsten Jahre nicht bang sein muss, die Qualität der Athlet:innen ist sehr hoch. Das liegt auch an der großartigen Arbeit der Fachverbände, der Landesverbände und in den Vereinen. Alle hauen sich rein, deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass wir einige der Athlet:innen von Dakar 2026 bereits in zwei Jahren in Los Angeles oder dann spätestens in Brisbane 2032 sehen werden. Klar ist: dieser olympische Moment in Afrika wird uns sicher verbinden und darauf wollen wir aufbauen.“

Olympic Team Austria YOG Dakar 2026

Paul Hohenauer
BEACHVOLLEYBALL
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LEICHTATHLETIK
Giovanni Krismer
SCHWIMMEN
Nina Skerbinz
TISCHTENNIS
Lena Mayerl
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