3.11.2026 16:47

Ministerrat tagt mit dem BASF-Vorstand

Deutschland Landesregierung Rheinland-Pfalz Autor nicht angegeben
Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat sich in Mainz zum jährlichen Gespräch mit dem BASF-Vorstand getroffen. Im Mittelpunkt standen die Lage am Standort Ludwigshafen, Rohstoffe, Energie und Klima sowie der Abbau regulatorischer Belastungen. Landesregierung und BASF betonten die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähiger Energiepreise, schnellerer Genehmigungsverfahren und gemeinsamer Lösungen für Klimaschutz, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und gute Arbeitsplätze.
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Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat sich zum jährlichen Gespräch mit dem Vorstand der BASF getroffen. Der Fokus des Austauschs in Mainz lag auf der aktuellen Lage am Standort Ludwigshafen, Fragen zu Rohstoffen, Energie und Klima sowie auf dem Abbau regulatorischer Belastungen bei der Umwelt- und Chemikalienregulierung.

Ministerpräsident Gordon Schnieder sagte:

„Das Treffen mit dem Vorstand der BASF ist uns als Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Gerade in herausfordernden Zeiten für die chemische Industrie ist ein vertrauensvoller Dialog zentral, um Herausforderungen gemeinsam in den Blick zu nehmen und konkrete Lösungen zu entwickeln. Als weltweit agierendes Unternehmen und größter Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz ist die BASF von großer Bedeutung für unser Land. Wir bekennen uns klar zum Standort und wollen, dass die BASF verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovationen und gute Arbeitsplätze vorfindet. Dafür braucht es den Bürokratieabbau genauso wie die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.“

Wirtschaftsminister Michael Ebling betonte:

„Der regelmäßige Austausch ist wichtig, um gemeinsame Zukunftsperspektiven zu entwickeln und die Anliegen des Industriestandorts frühzeitig aufzugreifen. Klimaschutz und industrielle Wettbewerbsfähigkeit müssen Hand in Hand gehen. Dafür brauchen unsere Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, insbesondere einen europäischen Emissionshandel, der wirksame Anreize für den Klimaschutz setzt und zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer energieintensiven Industrie berücksichtigt. Gleichzeitig wollen wir neue Wege erschließen, um Rohstoffe nachhaltiger zu nutzen und innovative Technologien schneller in die industrielle Anwendung zu bringen.“

Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, sagte:

„Ludwigshafen ist für die Zukunft der BASF zentral. Wir arbeiten konsequent daran, den Standort durch gezielte Investitionen, Kostensenkungen sowie Transformation langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen und fokussieren uns auf unser Kerngeschäft, in dem wir wachsen wollen. Hierfür brauchen wir verlässliche politische Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Energiepreise und eine leistungsfähige Infrastruktur. Konstruktiver Dialog mit der Politik ist hierfür unerlässlich. Gemeinsam mit der Landesregierung wollen wir die Voraussetzungen für zukünftige industrielle Wertschöpfung, Innovation und gute Arbeitsplätze in Rheinland-Pfalz schaffen.“

Katja Scharpwinkel, Mitglied des Vorstands und Standortleiterin der BASF SE, ergänzte:

„Die Zukunft des Standorts Ludwigshafen hängt maßgeblich davon ab, dass Klimaschutz und internationale Wettbewerbsfähigkeit zusammen gedacht werden. BASF arbeitet mit Nachdruck daran, Emissionen zu reduzieren, Rohstoffe nachhaltiger zu nutzen und neue Technologien in die industrielle Anwendung zu bringen. Den Dialog mit der Landesregierung wollen wir nutzen, um konkrete Lösungen für eine zukunftsfähige Industrie in Rheinland-Pfalz voranzubringen. Wir sind dankbar für die pragmatische und stets konstruktive Zusammenarbeit.“



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Autor
Unternehmen / Organisation
Landesregierung Rheinland-Pfalz
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