31.10.2026 19:21

Bloß nicht zu spät kommen!

Österreich Österreichisches Olympisches Comité Autor nicht angegeben
Bloß nicht zu spät kommen! Die Beachvolleyball-Talente Paul Hohenauer und Martin Poinstingl siegten zum Auftakt der YOG in Diamniadio auch im zweiten Spiel mühelos 2:0 (29 Minuten) gegen Nzazi Mutendi und Jonathan Mulapwa, trotz großer Hitze über 30 Grad. Sie nahmen nervöse Anfänge in Kauf, gewöhnten sich aber rasch an die Bedingungen und blicken optimistisch auf die nächsten Gegner, bevor sie sich nach der Anreise Richtung Opening Ceremony aufmachen. Das Duo betont die Bedeutung der eröffnenden Siege und bereitet sich auf die Gruppenphase am Sonntag vor.
KI-Zusammenfassung

Zweites Spiel, zweiter Sieg! Nach ihrem Blitzsieg zum Auftakt legten die Beachvolleyball-Talente Paul Hohenauer und Martin Poinstingl zum Abschluss der ersten YOG-Session direkt nach.

Und hatte es dabei noch eiliger am Vormittag, wollte man doch keinesfalls zu spät zur Eröffnungsfeier der Olympischen Jugendspiele in Diamniadio kommen.

Also benötigten die beiden Niederösterreicher für den 2:0-Erfolg gegen Nzazi Mutendi und Jonathan Mulapwa aus dem Kongo nur 29 Minuten. Dank des 21:11, 21:13 gelang Fahnenträger Hohenauer die Punktlandung für den großen Auftritt.

Fordernde Bedingungen

„Wir waren zwei Mal Favorit, aber diese Rolle muss man trotzdem erst einmal erfüllen. Klar waren wir in der Früh etwas nervös, aber wir haben schnell reingefunden und unser Bestes abgeliefert.“

Und das trotz anspruchsvoller Bedingungen mit Temperaturen jenseits der 30 Grad und einer auch nicht kühlen Atlantikbrise.

„Es ist nicht einfach, bei diesen Verhältnissen seine Bestleistung abzurufen. Aber wir haben uns schon ganz gut daran gewöhnt und ich bin mir sicher, dass es die nächsten Tage noch besser wird“, so Poinstingl in Richtung der nächsten Gegner.

Stressige Rückreise

Vom Center Court ging es direkt zum Athlete Transport Hub und ins Youth Olympic Village. Erst dort gab es die verdiente Dusche, bevor sich das ÖVV-Duo in das Outfit für die Opening Ceremony schmiss: Erima-Shirt, AlphaTauri-Shorts und Salomon-Schuhe.

Und spätestens, als das gesamte Team vor der ÖOC-Unterkunft in Haus 4 zusammenkam, war auch der Stress vergessen. Hohenauer: „Ich freue mich mega auf die Eröffnung und dass ich gemeinsam mit Nina (Skerbinz; Anm.) einmarschieren darf.“

Zu lange wird die After-Show aber nicht gehen, denn schon am Sonntag geht's mit der Gruppenphase in Saly weiter. Läuft für die U18-Europameister alles nach Plan, gibt's aber dann vielleicht eine Medaillen-Party.

 

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