Industrieleitung Salzgitter am Netz
Die Industrieleitung Salzgitter ist in Betrieb und stärkt den Industriestandort sowie das Transformationsprojekt SALCOS® der Salzgitter AG. Die rund zehn Kilometer lange 380-kV-Freileitung verbindet die Umspannwerke Liedingen und Bleckenstedt/Süd und schafft zusätzliche Netzkapazität für den steigenden Strombedarf der Region. Die erste Ausbaustufe von SALCOS® soll im nächsten Jahr abgeschlossen werden; dann sollen neue Anlagen wie der Elektrolichtbogenofen in Betrieb gehen. Die Planungen für die Leitung begannen im Mai 2021, der Bau der Umspannwerke im September 2023 und der Bau der Freileitung im April 2024.
Neue Stromleitung stärkt den Industriestandort und das Transformationsprojekt der Salzgitter AG
„Wir haben uns mit unserem SALCOS®-Programm auf den Transformationspfad hin zu einer CO2-armen Stahlerzeugung begeben. Die erste Ausbaustufe in Salzgitter steht kurz vor der Vollendung und wird im nächsten Jahr abgeschlossen sein, wenn die neuen Anlagen wie der Elektrolichtbogenofen in Betrieb gehen. Da die Transformation der Stahlproduktion zu einem wesentlichen Teil eine Elektrifizierung von Prozessen bedeutet, ist die neue Industrieleitung eine zentrale infrastrukturelle Voraussetzung für den Erfolg von SALCOS®. Der zügige Ausbau der Netzkapazitäten ist für die Salzgitter Flachstahl GmbH und den gesamten Salzgitter-Konzern von herausragender Bedeutung“, sagte Denecke-Arnold zur Inbetriebnahme der Industrieleitung Salzgitter.
Mit der zunehmenden Elektrifizierung industrieller Prozesse steigt nicht nur der Strombedarf der Salzgitter AG langfristig, sondern in der gesamten Region. Das bestehende 220-kV-Netz hätte den absehbaren Mehrbedarf langfristig nicht decken können. Die Industrieleitung Salzgitter schafft die dafür erforderliche zusätzliche Kapazität und ist damit eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Industriestandorts.
Tim Meyerjürgens, CEO von TenneT Germany, erklärte: „Leistungsfähige Stromnetze sind ein entscheidender Standortfaktor und von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes. Es geht um Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Wertschöpfung und darum, dass Unternehmen auch künftig in Deutschland investieren, produzieren und Arbeitsplätze schaffen. Dafür muss der Strom dort ankommen, wo er gebraucht wird. Salzgitter zeigt, dass Netzausbau schnell gelingen kann. Dieses Tempo, verlässliche Rahmenbedingungen und der gemeinsame Wille, Projekte voranzubringen, müssen auch für andere wichtige Infrastrukturvorhaben in Deutschland zum Maßstab werden.“
Die Industrieleitung Salzgitter verbindet die Umspannwerke Liedingen und Bleckenstedt/Süd über eine rund zehn Kilometer lange 380-kV-Freileitung. Die Planungen begannen im Mai 2021. Im September 2023 startete der Bau der Umspannwerke, im April 2024 folgte der Bau der Freileitung. Das Projekt ist Teil der Ostfalen-Achse, eines rund 100 Kilometer langen Projektraums zwischen Mehrum bei Peine und der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
https://www.salzgitter-ag.com/de/newsroom/pressemeldungen/details/industrieleitung-salzgitter-am-netz-27156.html