RobCo ist das 24. Unicorn der TUM
Das Münchner Robotik-Start-up RobCo ist das 24. Unicorn aus dem Entrepreneurship-Ökosystem der Technischen Universität München. Das 2020 von Paul Maroldt, Constantin Dresel und Roman Hölzl gegründete Unternehmen entwickelt KI-gestützte Automatisierungslösungen für die industrielle Fertigung; seine Bewertung hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt und liegt erstmals über einer Milliarde. RobCo bietet mittelständischen Unternehmen modulare, einfach installierbare und bedienbare Robotersysteme an, auch zur Miete. Die Technologie basiert auf Forschung an einem TUM-Lehrstuhl, und die Gründer wurden unter anderem durch Förderprogramme der TUM unterstützt.
Das Münchner Robotik-Start-up RobCo ist das nächste Unicorn der Technischen Universität München (TUM). Das vor sechs Jahren von drei ehemaligen Robotik-Studierenden aus dem TUM-Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme gegründete Unternehmen setzt seinen Fokus auf KI-gestützte Automatisierungslösungen für die industrielle Fertigung. Es ist das inzwischen 24. Unicorn aus dem Entrepreneurship-Ökosystem der TUM.
Die Bewertung des Unternehmens hat sich seit Jahresbeginn nach Unternehmensangaben mehr als verdoppelt und übersteigt nun erstmals die Milliardengrenze. Gegründet haben das Unternehmen Paul Maroldt, Constantin Dresel und der heutige CEO Roman Hölzl 2020.
TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann: “Herzliche Gratulation an die Mitgründer Paul Maroldt, Roman Hölzl, and Constantin Dresel. Robotik und KI sind Bereiche, in denen Innovationen direkt aus der Spitzenforschung hervorgehen, und die TUM hat in dieser Hinsicht viel zu bieten. Dies zeigt einmal mehr, was forschungsbasiertes Unternehmertum bewirken kann.”
Einfachheit als Strategie
Das Geschäftsmodell von RobCo ist Einfachheit: Viele mittelständische Unternehmen setzen aufgrund der Komplexität und Kosten keine Roboter ein, obwohl sie unter Arbeitskräftemangel leiden und an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. RobCo hat für diese Firmen ein Robotersystem entwickelt, das per "Plug-and-Play" einfach zu installieren und intuitiv bedienbar ist. Auch für die Software sind keine speziellen Kenntnisse notwendig. Weil die Roboter modular aufgebaut sind, lassen sie sich für verschiedene Anwendungen anpassen. Das Start-up bietet die Roboter auch zur Miete an. Die Technologie basiert auf Forschung am Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme von Prof. Alois Knoll.
Intensive Start-up-Förderung an der TUM für RobCo
Erste Schritte ins eigene Start-up unternahmen die Gründer – unterstützt durch Prof. Matthias Althoff – mit Hilfe des exist Forschungstransfers. 2019 gewannen sie beim TUM IDEAward den zweiten Platz. Die Idee damals: Ein Baukastensystem entwickeln, das aus wenigen Modulen besteht und aus dem eine große Bandbreite unterschiedlicher Roboter einfach zusammengesetzt und ohne viel Aufwand umgebaut werden kann. 2024 erreichten die TUM-Absolventen als RobCo beim Presidential Entrepreneurship Award das Finale. Die drei Gründer wurden zudem unter anderem im XPRENEURS Incubator und im Center for Digital Technology and Management (CDTM) gefördert.
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