14.9.2026 10:06

LH Wallner zum Kopftuchverbot an Schulen: „Klare Werte. Klare Regeln.“

Österreich Land Vorarlberg Mathias Bertsch
LH Wallner befürwortet zum Schulbeginn ein Kopftuchverbot für Mädchen an Schulen und betont, dass klare Werte und Regeln nötig seien, damit Kinder frei von religiösem oder gesellschaftlichem Druck lernen können. Schulen sollen als Ort der Integration dienen, an dem Gleichberechtigung, persönliche Freiheit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung verbindliche Grundwerte sind. Mädchen sollen dieselben Chancen haben wie Buben, und bei Druck oder Vorgaben, die dem Anspruch entgegenstehen, seien klare Grenzen nötig; zugleich würdigt er die Arbeit von Lehrkräften und betont, dass gute Integration Klarheit über gemeinsame Regeln benötigt.
KI-Zusammenfassung

Zum Schulstart: Gleichberechtigung stärken und Kinder vor religiösem sowie gesellschaftlichem Druck schützen.

Bregenz (VLK) - Anlässlich des heutigen (14. September) Start ins neue Schuljahr spricht sich Landeshauptmann Markus Wallner klar für ein Kopftuchverbot für Mädchen an Schulen aus. Dabei gehe es um eine grundsätzliche Frage des Zusammenlebens und der Wertevermittlung: „Klare Werte. Klare Regeln. Kinder sollen in der Schule frei von religiösem oder gesellschaftlichem Druck lernen und sich entwickeln können. Das Kopftuchverbot an Schulen ist deshalb eine richtige Maßnahme“, erklärt der Landeshauptmann.

Die Schule sei nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ein zentraler Ort für Integration und gesellschaftliches Miteinander. Hier würden Kinder mit unterschiedlichen familiären, kulturellen und religiösen Hintergründen zusammenkommen. Umso wichtiger seien gemeinsame und verständliche Regeln, betont Wallner: „In unseren Schulen muss klar sein, was uns verbindet: Gleichberechtigung, persönliche Freiheit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung. Diese Grundwerte sind nicht verhandelbar.“

Insbesondere die Gleichberechtigung von Mädchen und Buben müsse von klein auf selbstverständlich sein. „Mädchen sollen selbstbewusst und frei aufwachsen können. Sie müssen dieselben Chancen und Freiheiten haben wie Buben. Wo religiöse oder gesellschaftliche Vorgaben diesem Anspruch entgegenstehen oder Druck auf Kinder ausgeübt wird, müssen wir klare Grenzen setzen“, so Wallner und ergänzt: „Es geht nicht darum, jemanden auszugrenzen. Im Gegenteil: Gute Integration braucht Klarheit darüber, welche gemeinsamen Regeln gelten. Wer bei uns lebt und aufwächst, soll alle Chancen haben, Teil unserer Gesellschaft zu sein.“

Zum Beginn des neuen Schuljahres richtet der Landeshauptmann zugleich einen Dank an Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Schulen: „Unsere Lehrpersonen leisten jeden Tag weit mehr als reine Wissensvermittlung. Sie geben Orientierung, fördern Talente und vermitteln jene Werte, die ein gutes Zusammenleben möglich machen. Dafür gebührt ihnen Anerkennung.“

Wallners Grundsatz zum Schulstart sei deshalb klar: „Wir wollen Schulen, in denen jedes Kind die gleichen Chancen hat, sich frei zu entwickeln. Dazu braucht es gemeinsame Werte und verbindliche Spielregeln. Klare Werte. Klare Regeln.“


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