11.9.2026 12:08

Probeaufbau der Flutschutztore am 20. September 2026

Deutschland Stadt Dresden Autor nicht angegeben
KI-Zusammenfassung

Straßensperrung im Bereich Ostra-Ufer und Weißeritzstraße.

Am Sonntag, 20. September 2026, werden die Flutschutztore am Ostra-Ufer und an der Weißeritzstraße probeweise aufgebaut. Der städtische Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen (ZTD) führt den Probeaufbau von 6 bis 14 Uhr durch. Dabei werden die Anlagen gemeinsam mit der Landestalsperrenverwaltung Sachsen und der Unteren Wasserbehörde Dresden kontrolliert sowie durch Wartungsfirmen gereinigt, gewartet und bei Bedarf kleinere Reparaturen durchgeführt.

Der Probeaufbau dient zugleich als Übung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regiebetriebes ZTD. So soll sichergestellt werden, dass die Flutschutztore im Hochwasserfall schnell und fachgerecht geschlossen werden können.

Straßenkreuzung wird gesperrt

Für den Probeaufbau wird die Kreuzung Ostra-Ufer, Weißeritzstraße und Pieschener Allee vollständig gesperrt. Die Umleitung führt über Magdeburger Straße, Kleine Packhofstraße, Ostra-Allee und Maxstraße. Das Ostragehege ist während der Sperrung nur über die Schlachthofstraße erreichbar. Eine Zufahrt ins Stadtzentrum über die Pieschener Allee ist nicht möglich. Die Umleitungsstrecke ist ausgewiesen.

Die ersten Vorbereitungsarbeiten beginnen gegen 6 Uhr. Je nach Ablauf könnte ab etwa 8 Uhr das erste Flutschutztor ausgefahren werden. Ein genauer Zeitpunkt lässt sich aufgrund der notwendigen Wartungs- und Kontrollarbeiten jedoch nicht festlegen. Als Ansprechpartnerin vor Ort steht Christina Schenk, Betriebsbeauftragte für mobilen Hochwasserschutz und Betriebsleiterin des Regiebetriebes ZTD, von 7 bis etwa 12 Uhr zur Verfügung.

Hochwasserschutz

Die Flutschutztore sind Teil der Hochwasserschutzlinie der Dresdner Altstadt. Die etwa 20 Meter langen, zwei bis drei Meter hohen und etwa 20 Tonnen schweren Flutschutztore aus Stahl sind im Ruhezustand in geschlossenen Torkammern aus Stahlbeton untergebracht. Bei Hochwassergefahr werden sie auf Laufschienen von Mitarbeitern des Regiebetriebes ZTD aus- und in ein gegenüberliegendes Gegenlager eingefahren. Die Laufschienen befinden sich in einem Kanal unter der Fahrbahn und sind mit Abdeckplatten geschützt, welche in der Vorbereitung mit einem LKW-Kran herausgenommen werden. Die Flutschutztore sind in der Regel elektrisch angetrieben, können aber auch im Notbetrieb durch eine elektrische Noteinspeisung oder manuell mechanisch geschlossen werden.

Im Hochwasserfall wird das Tor an der Weißeritzstraße bei einem Pegelstand von etwa 6,10 Metern und das Tor am Ostra-Ufer bei etwa 7,00 Metern geschlossen.



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