9.9.2026 10:46

Universität stärkt Partnerschaften in den USA

Deutschland Universität Bielefeld Autor nicht angegeben
Universität Bielefeld stärkt transatlantische Partnerschaften durch eine Delegationsreise von Campus OWL in die USA. Vor Ort wurden Partnerschaften mit Partnern wie DAAD, Goethe-Institut und DWIH New York vertieft, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit langfristig zu festigen. Auf der GAIN-Jahrestagung in San Francisco diskutierten Teilnehmende über die aktuelle Lage der Wissenschaft in den USA, akademische Freiheit und Strategien zur Gewinnung von US-Wüchste als Forschende für Deutschland. Abschließend besuchten sie die Stanford University, um Innovationen in Bereichen Kreativität, Start-ups und Design kennenzulernen.
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Wie lassen sich internationale Wissenschaftskooperationen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen verlässlich weiterentwickeln? Und wie können Wissenschaftler*innen aus den USA für den Standort Deutschland gewonnen werden? Zu diesen Themen reiste Rektorin Professorin Dr. Angelika Epple im August mit Präsidiums- und Rektoratsmitgliedern der anderen OWL-Hochschulen (Campus OWL) in die Vereinigten Staaten. Die Delegation tauschte sich mit Kooperationspartnern in New York aus und besuchte die Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) in San Francisco. Ziel der Reise war es, bestehende Partnerschaften zu stärken und neue Möglichkeiten der transatlantischen Zusammenarbeit auszuloten.

„Wissenschaftliche Zusammenarbeit braucht langfristige Beziehungen – besonders in Zeiten des Wandels. Die Gespräche vor Ort haben uns neue Perspektiven auf die Zusammenarbeit eröffnet und darin bestärkt, unsere transatlantischen Partnerschaften weiter auszubauen“, sagt Professorin Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld.

 
Die Delegation von Campus OWL v.l.n.r.: Prof. Dr. Thomas Tröster (Vizepräsident für Forschung und akademische Karrierewege der Universität Paderborn), Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Präsidentin der HSBI), Prof. Dr. Angelika Epple (Rektorin der Universität Bielefeld), Dr. Ramona Bullik (Referentin der Rektorin, Universität Bielefeld), Prof. Dr. Uta Pottgiesser (Vizepräsidentin für Kultur, Kommunikation und Internationales der TH OWL), Prof. Dr. Thomas Grosse (Rektor der HfM Detmold), Judith Peltz (Vizepräsidentin Internationales der HSBI), Prof. Dr. Michaela Hoke (Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung der HSBI) mit Joachim Ebmeyer (MdB für die CDU, Wahlkreis Herford/Minden-Lübbecke II, 4.v.l.), Ina Brandes (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, 5.v.l.) und Dr. Michael Paulus (Verbindungsbüro Campus OWL New York, 4.v.r.).

In New York traf sich die Delegation von Campus OWL unter anderem mit Vertreter*innen des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), des Goethe-Instituts und des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) New York. Im Austausch mit den Kooperationspartnern wurde ausgelotet, wie man die transatlantische Zusammenarbeit stärken kann. Campus OWL unterhält bereits seit 2019 ein Verbindungsbüro in New York.

Auch auf der GAIN in San Francisco trat Campus OWL gemeinsam auf. Die Tagung bringt Postdocs und Early Career Researchers, die sich derzeit in den USA aufhalten, mit Vertreter*innen deutscher Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Wissenschaftspolitik zusammen. Sie soll Forschende für eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland gewinnen und die internationale Vernetzung fördern. In Workshops und Panels diskutierten Teilnehmende über die aktuelle Lage der Wissenschaft in den Vereinigten Staaten, die akademische Freiheit und die Zukunft internationaler Zusammenarbeit. Im Fokus stand die Frage, wie Hochschulen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren und transatlantische Partnerschaften langfristig sichern.

Das German Academic International Network (GAIN) ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des DAAD und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit dem Ziel, Spitzenwissenschaftler*innen aus den Vereinigten Staaten für den Forschungsstandort Deutschland zu gewinnen.

Im Anschluss an die GAIN-Jahrestagung besuchte Rektorin Angelika Epple gemeinsam mit Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, und weiteren Hochschulvertreter*innen Production Realization Lab und das Center for Innovation and Design (SCIDR) der Stanford University. Wie Kreativität und Innovationen befördert werden, erlebten sie bei ihrem Besuch von Playground Global, einem Unternehmen, das in Deep-Tech-Start-ups in einem frühen Stadium investiert. Ebenfalls lehrreich war der Besuch von StartX, dem Start-up-Accelerator der Stanford University. Dort werden Mitglieder und Alumni der Stanford University darin unterstützt, ihr eigenes Start-up zu gründen.

https://aktuell.uni-bielefeld.de/2026/09/09/universitaet-staerkt-partnerschaften-in-den-usa

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Universität Bielefeld
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