8.9.2026 14:06

Ämter und Stadtbezirke

Deutschland Stadtbibliothek Köln Autor nicht angegeben
Shrnutí: V tiskové zprávě se informuje o různých místních tématech v Kolíně a okolí: obnovení provozu semaforu na Richard-Wagner-Straße/Händelstraße a dokončení výstavby moderní bezbariérové autobusové zastávky Bahnhof Lövenich, včetně jejího doprovodného zázemí a zlepšení mobility pro osoby se zdravotním postižením. Dále došlo k dokončení rekonstrukce Dellbrücker Marktplatz a okolních ulic včetně nových parkovacích a veřejných prostoru, s cílem zlepšit bezpečnost a komfort. V textu jsou také plánované akce v Historickém archivu Köln, jako přednášky Susanne Beyer a čtení historických romanů, spolu s informací o Bürgersprechstunde starostky Kalku a nutností registrace.
KI-Zusammenfassung

Tag des guten Lebens im Rathenau- und Musikerviertel – Parkverbote beachten Am Sonntag, 13. September 2026, findet im Rathenau- und Musikerviertel der Tag des guten Lebens statt. Damit dieser für Anwohnende nicht mit einer bösen Überraschung beginnt, bittet das Ordnungsamt, die eingerichteten Halteverbote im Bereich Brüsseler Straße, Lindenstraße, Jean-Claude-Letist-Platz, Engelbertstraße, Mozart- und Beethovenstraße, Rathenauplatz, Boisseréestraße, Roonstraße, Meister-Gerhard-, Lochner- und Görresstraße zu beachten. Sonntag, ab 6.30 Uhr, wird abgeschleppt.

Ampel funktioniert wieder
Die Störung an der Ampelanlage Richard-Wagner Straße/Händelstraße wurde behoben. Die Anlage ist seit Montagnachmittag, 7. September 2026, wieder vollständig in Betrieb. Die Sicherungs- und Absperrmaßnahmen wurden entfernt. Der Knotenbereich ist wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

Neubau der Bushaltestellen "Bahnhof Lövenich" abgeschlossen
Die Stadt Köln hat die Bauarbeiten für die moderne und barrierefreie Bushaltestelle "Bahnhof Lövenich" auf der Brauweilerstraße planmäßig abgeschlossen. Die Maßnahme wurde von der Bezirksvertretung Lindenthal im März 2022 beschlossen. Die Kosten betrugen insgesamt rund 400.000 Euro. Bis Ende September werden noch die Fahrgastunterstände aufgestellt. Die Bushaltestelle "Bahnhof Lövenich" nimmt als stark frequentierter Knotenpunkt eine wichtige Bedeutung für das Verkehrsnetz im Kölner Westen ein. Am Bahnhof sind zahlreiche Linien des Stadt- und Regionalverkehrs verknüpft. Die beiden Haltestellen ermöglichen künftig einen sicheren, stufenfreien Ein- und Ausstieg und verbessern damit die Mobilität insbesondere für Rollstuhlfahrer*innen, Senior*innen und Eltern mit Kinderwagen. Durch die Verlegung der Bushaltestelle in Fahrtrichtung Weiden näher an den S-Bahnhof verkürzen sich zudem die Umsteigewege deutlich.

Bushalt auf der Fahrbahn
Die Haltepunkte wurden im Zuge der Maßnahme von der früheren Busbucht direkt an den Fahrbahnrand verlegt. Nur so können Busse die Kante exakt anfahren und Rollstuhlfahrer*innen sowie Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen ohne Lücke ein- und aussteigen. Zudem wird der stufenfreie Einstieg den gesamten Fahrgastwechsel beschleunigen.

Taktile Leitelemente
Für eine umfassende Barrierefreiheit wurden zudem taktile Leitelemente in die Gehwege integriert. Die speziellen Bodenplatten erleichtern blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung und sorgen für einen sicheren Weg zur Bushaltestelle und zum Bahnhof Lövenich.

Neue Fahrbahn und Gehwege
Darüber hinaus wurden sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege im Bereich der Bushaltestelle erneuert. Der Gehweg zwischen Bushaltestelle und Zugang zur S-Bahn wurde verbreitert. Eine neu errichtete Querungshilfe in Form einer Verkehrsinsel erleichtert allen Fußgänger*innen das sichere Überqueren der Brauweilerstraße.

Köln-Dellbrück: Aufwertung des Dellbrücker Marktplatzes abgeschlossen
Der Umbau des Dellbrücker Marktplatzes ist abgeschlossen. Planmäßig werden die neu gestalteten Platzflächen und die anliegenden umgebauten und sanierten Straßen für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 1,6 Millionen Euro.

Dem Beschluss zur "Aufwertung von zentralen Plätzen im Stadtbezirk Mülheim" folgend, hat die Verwaltung den Dellbrücker Marktplatz und die angrenzende unbefestigte Platzfläche "An der Kemperwiese" umgebaut um sie attraktiver, verkehrssicherer und damit besser nutzbar zu machen. Mit Beginn im November 2025 wurden die Platzflächen mit Pflastersteinen und Asphalt befestigt und barrierefrei gestaltet. Mit Rücksicht auf die Funktion als Marktplatz, Parkplatz, Veranstaltungsfläche, Elektrolade- und Entsorgungsraum sowie als Stellplatz für Fahrräder wurden 78 öffentliche, bewirtschaftete Parkplätze, drei Behindertenparkplätze und zwei Ladeplätze für Elektrofahrzeuge eingerichtet. Eine Fahrrad-Sammelgarage ist vorgesehen. Bis zur Einrichtung dieser Abstellanlage werden die zunächst entfernten Fahrradboxen in Kürze wieder aufgestellt und nutzbar gemacht. Zusätzlich stehen zwölf Anlehnbügel für das Abstellen von Fahrrädern zur Verfügung.

Um die Aufenthaltsqualität zu verbessern, wurde ein Baumhain in klimaangepasster Weise wassersensibel angelegt. Sitzmöbel und eine neue Beleuchtung nach modernen technischen Anforderungen gemäß "Lichtmasterplan der Stadt Köln" sorgen in allen Aufenthaltsbereichen für mehr Komfort und ein Sicherheitsgefühl. Die Stichstraße "An der Kemperwiese", westlich des Dellbrücker Marktplatzes, ist niveaugleich mit der Platzfläche zur Fußgängerzone ausgebaut worden. Zwischen den Häusern 2b und 8 findet rollender Verkehr nur noch für Anlieger*innen und Radfahrer*innen statt. Zum Abschluss der Gesamtmaßnahme wurde die geschädigte Fahrbahndecke der Straße "An der Kemperwiese" zwischen Dellbrücker Hauptstraße und Hausnummer 11 vollständig erneuert.

Zwischen Recherchefreiheit, Quellenschutz und Erinnerungskultur
Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv lädt am Mittwoch, 16. September 2026, um 18 Uhr, zu einem spannenden Vortrag der Spiegel-Autorin Susanne Beyer ein. In ihrem Vortrag "Digitalisierte Nazi-Kartei: Warum die Recherchen in der eigenen Familie entscheidend sind für die deutsche Erinnerungskultur" berichtet sie über die Bedeutung digital zugänglicher NS-Quellen für die historische Aufarbeitung und die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Im Frühjahr 2026 stellten die National Archives der Vereinigten Staaten eine digitale Version der zu einem großen Teil erhaltenen NSDAP-Mitgliederkartei online. Medien griffen das Angebot auf und entwickelten eigene Rechercheangebote, mit denen Nutzer*innen nach Angehörigen in der NSDAP-Mitgliederkartei suchen konnten.

Die Veröffentlichung löste eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte aus. Sie machte sichtbar, wie eng persönliche Erinnerung, historische Quellen und gesellschaftliche Debatten über Schuld, Mitläufertum und den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit miteinander verbunden sind. Susanne Beyer war maßgeblich an der journalistischen Veröffentlichung und Aufbereitung der digitalisierten Kartei beteiligt. Zugleich hat sie sich selbst intensiv mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt. In ihrem Buch "Kornblumenblau" beschäftigt sie sich mit der Ermordung ihres Großvaters während der NS-Zeit. Im Anschluss an den Vortrag wird Dr. Tobias Herrmann, Präsident des Landesarchivs NRW, mit Susanne Beyer über den Umgang mit historischen Quellen, journalistische Recherche und die Verantwortung von Archiven und Medien für die öffentliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sprechen.   Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen.

Um Anmeldung per Mail an [email protected] wird gebeten.

Hanka Meves-Fricke und Marco Hasenkopf lesen aus historischen Romanen
Autor Marco Hasenkopf liest am Mittwoch, 23. September 2026 um 18 Uhr, im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv aus seinem historischen Roman "Sündflut 1784" und zeigt dabei ausgewählte Materialien, an denen er seine Recherche und Arbeit am Roman beschreibt. Zudem werden an diesem Abend Originalarchivalien aus den Archivbeständen präsentiert. In "Sündflut 1784" schildert Marco Hasenkopf die Folgen dessen, was im Vorgänger-Band "Eisflut 1784“, für den der Autor im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv recherchierte und den Goldenen HOMER gewann, bereits bittere Realität geworden ist: Die Wassermassen, entstanden durch einen schneereichen Winter und das anschließende Tauwetter, haben in Köln große Zerstörung angerichtet. Das Winterhochwasser ging als größte Naturkatastrophe in die Geschichte des Rheinlandes ein, vor allem Mülheim traf es hart. Armut, Angst, Krankheiten und Tod sind allgegenwärtig, die Stadt steht am Abgrund. Doch es keimt auch Hoffnung auf einen Neuanfang, der Wiederaufbau beginnt – und mittendrin: Henrik Venray, Wasserbauingenieur und Amtmann für "policeyliche Wohlfahrterei", Waisenjunge Niklas und die Apothekerwitwe Anna-Maria. Auf das Trio wartet in dieser Zeit eine zusätzliche Herausforderung: Venrays Begleiterin wird des Mordes bezichtigt und sogar für die gesamte Eisflut verantwortlich gemacht. Sie soll als Hexe angeklagt werden – also macht sich Venray an die Aufklärung des mysteriösen Mordfalls, um sie vor dem Scheiterhaufen zu retten.

Einladung zur Bürgersprechstunde der Bezirksbürgermeisterin
Die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Kalk, Claudia Greven-Thürmer, bietet am Montag, 28. September 2026, 14 bis 16 Uhr, eine Sprechstunde für Kalker Bürger*innen an. Die Bürgersprechstunde findet im Büro der Bezirksbürgermeisterin im Bürgeramt Kalk statt, Raum D903, Kalker Hauptstraße 247-273, Köln-Kalk. Eine Voranmeldung zwecks Terminabsprache ist bei Heidi Irlenbusch telefonisch unter 0221/221-98301 oder per E-Mail an [email protected] mit dem jeweiligen Anliegen und der Telefonnummer erforderlich.

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