2.9.2026 16:34

Tag des offenen Denkmals 2026

Deutschland Stadt Dresden Autor nicht angegeben
V rámci německé akce Tag des offenen Denkmals se 13. září 2026 v Dresden otevře 80 památek s mottem Netwerke: Denkmale & Infrastruktur, ukazujícím propojení památek s historií, infrastrukturou a společností. Program zahrnuje prohlídky, přednášky, koncerty a aktivity pro rodiny; některé akce vyžadují registraci a vstup je zdarma. Mezi významné body patří plavby a prohlídky na Alberthafenu, výklad o Eliasfriedhof a obnovený Roman Bath v parku zámku Albrechtsberg, kde se shromažďují prostředky na druhou etapu rekonstrukce.
KI-Zusammenfassung

Programm in Dresden ist online.

Am Sonntag, 13. September 2026, findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Das Motto in diesem Jahr: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Dank des Engagements vieler Denkmaleigentümer und Nutzer ist auch 2026 ein besonderes Programm entstanden.

„Der Tag des offenen Denkmals ist eine einzigartige Gelegenheit, das baukulturelle Erbe in Dresden zu erleben. Das diesjährige Motto ‚NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur‘ lenkt den Blick auf die vielfältigen Verbindungen, die unsere Denkmale mit unserer Gesellschaft, unserer Geschichte und unserer Infrastruktur haben. Die Öffnung von 80 Denkmalen in Dresden am 13. September zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig unser kulturelles Erbe ist. Mein Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement diesen besonderen Tag möglich machen“.

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch

Zum ersten Mal ist das detaillierte Programm für die 80 beteiligten Dresdner Denkmale online auf www.dresden.de veröffentlicht. Ein Faltblatt und der Dresdner Themenstadtplan helfen Besucherinnen und Besuchern zusätzlich bei der Orientierung und Planung der Denkmalreise. Wer möchte, kann auch die App der Deutschen Stiftung Denkmalschutz nutzen, in der zwar nicht alle, aber viele der Dresdner Denkmale zu finden sind. 80 Denkmale der verschiedensten Art laden in diesem Jahr in Dresden zum Besuch ein. Mit dabei sind Schlösser, Villen und Wohnhäuser, Lastkähne und Eisenbahndepots, Mühlen und Bahnhöfe, alte und neue Hotels, Museen, Kirchen, Friedhöfe und Theater, das Neue Rathaus und viele mehr. Viele öffnen ganztägig, manche punktuell für spezielle Führungen, alle öffnen kostenfrei.

„Der Tag des offenen Denkmals macht Baukultur für die breite Öffentlichkeit erlebbar. Kein anderer Tag erreicht bundesweit so viele Menschen und schafft einen vergleichbaren Zugang zu unserer gebauten Umwelt. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf das, was wir bewahren wollen, sondern ganz bewusst auch nach vorn: Wie können wir unsere Denkmäler und unsere gebaute Umwelt zukunftsfähig nutzen und weiterentwickeln? Genau diese Verbindung von Geschichte, Gegenwart und Zukunft macht die besondere Bedeutung des Tages aus“.

Daniel Reich, Leiter des Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege

Im umfangreichen Programm sind Führungen und Vorträge, Konzerte und Lesungen, Familientaugliches und Interessantes für Fachleute. Im modernen Prohlis geht es archäologisch zu und in der Neuen Mensa wird der Erhalt der Ostmoderne gefeiert. Für manche Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig. Alle nötigen Informationen finden sich auf den Programmseiten zu jedem Denkmal.

Drei Höhepunkte aus dem Programm stehen für die Vielfalt der Angebote:

Im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt ist der Elbeschleppkahn Waltraut zu entdecken – ein Denkmal, dass über das Netzwerk der Beziehungen unserer Stadt, der Elbe, von Menschen, Arbeit und Verkehr erzählen kann. Ganztägig sind dort Kahn-Führungen, Hafenrundfahrten mit dem Kleinbus und Sport, Spiel und Spaß für Groß und Klein im Angebot.

Der schon lange aufgelassene Eliasfriedhof gilt als der kulturhistorisch bedeutendste Friedhof der Stadt. Er erzählt von vergangenen Leben, sozialen Verhältnissen und den Verheerungen durch Krankheiten, von Künstlerinnen und Künstlern, von Stilen und Moden in der Grabkunst. Man kann ihn am Tag des offenen Denkmals bei Führungen erkunden, sich bei Kaffee und Kuchen erholen und 13 Uhr ein Posaunenkonzert erleben.

Im Römischen Bad im Park von Schloss Albrechtsberg sind die ersten Sanierungsarbeiten abgeschlossen; dabei konnte unter anderem der kleine Tempel am Rande des Wasserbeckens wieder hergerichtet werden. Um nun Fördermittel für den zweiten Bauabschnitt zu erhalten, muss die Stadt Dresden rund eine Million Euro Eigenmittel bereitstellen. Dafür werden aktuell Spenden gesammelt. Zum Tag des offenen Denkmals gibt es von 10 bis 18 Uhr stündlich interessante Führungen über die Baustelle.

Weitere Informationen

  • www.dresden.de/denkmaltag

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/09/pm_007.php?pk_campaign=RSS&pk_kwd=news

Autor
Unternehmen / Organisation
Stadt Dresden
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