14.8.2026 11:17

Mehr Regionalität, mehr Bio, mehr Bayern – Kaniber: „Bayerns Staatskantinen gehen mit gutem Beispiel voran“

Deutschland Bayerische Staatsregierung Autor nicht angegeben
Bayern setzt beim Verpflegungsauftrag in staatlichen Kantinen weiterhin auf Regionalität und Bio: Laut neuer Erhebung beziehen 82 von 91 Kantinen bereits im Großteil ihrer Lebensmittel regional oder ökologisch, und das Ziel von mindestens 50 Prozent regionaler oder ökologischer Ware bis 2025 wird weiter vorangetrieben. 2023 erfüllten 64 Prozent der Kantinen die Vorgaben, 2024 bereits 81 Prozent, wovon täglich mehr als 15.500 Gäste profitieren. Das Engagement stärkt regionale Wertschöpfungsketten, schafft Absatzmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe und unterstützt eine sichere, resiliente Lebensmittelversorgung in Bayern; das Landwirtschaftsministerium bietet weiterhin fachliche Beratung und Hilfen beim Beschaffen regionaler Produkte.
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(14. August 2026) München – Bayerns staatliche Kantinen setzen Akzente für eine nachhaltigen und regionale Verpflegung: Laut einer neuen Erhebung beziehen von 91 bewirtschafteten staatlichen Kantinen bereits 82 die Hälfte ihrer Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Erzeugung. Zielmarke für Bayerns staatlichen Kantine sind mindestens 50 Prozent regionale oder ökologische Lebensmittel bis 2025. Dieses Ziel hatte sich die Bayerische Staatsregierung im Jahr 2020 gesetzt, weil staatliche Kantinen eine Vorreiterfunktion für andere Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung einnehmen.

„Dass bereits heute mehr als 90 Prozent der staatlichen Kantinen die Vorgabe erfüllen, ist eine beeindruckende Leistung. Die Verantwortlichen haben das trotz stetig steigender Kosten, begrenzter Personalkapazitäten, stark schwankender Gästezahlen und hoher Preissensibilität der Gäste erreicht. Umso höher ist das Engagement der Küchenteams zu bewerten und verdient schon große Anerkennung“, so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Im Jahr 2023 haben 64 Prozent der staatlichen Kantinen die Vorgaben des Ministerratsbeschlusses erfüllt, im Jahr 2024 erreichten 81 Prozent das Ziel. Versorgt werden täglich mehr als 15.500 Gäste. Das Spektrum reicht dabei von kleinen Einrichtungen mit ein paar Dutzend Essen bis hin zu großen Kantinen mit weit mehr als tausend Mahlzeiten pro Tag.
Die hohe Quote an verwendeten regionalen und ökologischen Lebensmitteln wirkt weit über die Teller der staatlichen Kantinen hinaus: Alles in allem stärkt sie regionale Wertschöpfungsketten, schafft verlässliche Absatzmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe sowie das Lebensmittelhandwerk und trägt dazu bei, die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen zu fördern.

„Die Zahlen aus unserer jüngsten Erhebung bestätigen, dass mehr Regionalität und mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung möglich sind. Besonders freut mich an der Entwicklung, dass wir so gleichzeitig die regionalen Kreisläufe von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zum Verkauf stärken und einen wichtigen Beitrag zu einer resilienten sicheren Lebensmittelversorgung in Bayern leisten. Dazu müssen wir die begonnenen Schritte jetzt entschieden weitergehen“, betonte Staatsministerin Michaela Kaniber.

Das Landwirtschaftsministerium wird die staatlichen Kantinen auch künftig mit seinem unterstützenden Angebot begleiten. Dazu gehören insbesondere fachliche Beratung, Vernetzungsveranstaltungen sowie praxisorientierte Hilfestellungen für das Beschaffen sowie den Einsatz regionaler und ökologischer Lebensmittel.


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Bayerische Staatsregierung
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