31.7.2026 15:10

Aus Ämtern und Stadtbezirken

Deutschland Stadtbibliothek Köln Autor nicht angegeben
KI-Zusammenfassung

Köln-Nippes: Parken in der Schwerinstraße wird neu geregelt.

In der Schwerinstraße in Nippes wird das Parken neu geregelt, um die vorgeschriebene Mindestbreite der Fahrbahn von 3,05 Metern einzuhalten. Bei einer Befahrung durch die Feuerwehr in dieser Woche waren Behinderungen der Einsatzfahrzeuge- und maßnahmen durch parkende Fahrzeuge festgestellt worden. Dadurch ist es der Feuerwehr im Einsatz nicht möglich, sicher aus den Fahrzeugen auszusteigen, das Drehleiterfahrzeug ordnungsgemäß abzustützen und so auch Anwohner*innen schnell in Sicherheit zu bringen. Künftig ist deshalb das Parken nur noch auf einer Fahrbahnseite erlaubt. Zunächst werden am Montag, 3. August 2026, Halteverbotsschilder für die rechte Straßenseite in dem Abschnitt zwischen Gneisenaustraße und Blücherstraße (Haus-Nr. 1 bis 26) aufgestellt. Die Parkplatzmarkierungen auf den Gehwegplatten werden für ungültig erklärt und geschwärzt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt der Austausch der betroffenen Gehwegplatten. Im nördlichen Teil der Schwerinstraße gibt es keine eingezeichneten Parkplätze. Auch hier darf nur auf einer Straßenseite geparkt werden. Dadurch entfallen insgesamt 31 markierte Parkplätze. Während der Arbeiten wird der Verkehr an der Baustelle vorbeigeleitet. Fußgänger*innen können die Stelle passieren.

Internationaler Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und an seine Abschaffung

Anlässlich des Internationalen Tages der Erinnerung an den transatlantischen Versklavungshandel und dessen Abschaffung laden die Stadt Köln, NRWeltoffen und das Schokoladenmuseum Köln am Sonntag, 23. August 2026, 17 Uhr, zu einer gemeinsamen Abendveranstaltung im Schokoladenmuseum ein. Im Mittelpunkt des Abends stehen Geschichte und Gegenwart der Versklavung – insbesondere im Zusammenhang mit Zuckerrohranbau und Kakaohandel. Durch den Abend führt die Moderatorin Mariama Jalloh. In einem Vortrag beleuchtet Serge Palasie, Fachpromotor für entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit Schwerpunkt Afrika beim "Eine Welt Netz NRW", die historischen Dimensionen des transatlantischen Versklavungshandels und dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart. Friedel Hütz-Adams, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SÜDWIND, spricht über aktuelle Formen moderner Versklavung sowie globale Ausbeutungsverhältnisse entlang internationaler Lieferketten. Ergänzend wird eine kurze Führung durch thematisch relevante Bereiche der Ausstellung des Schokoladenmuseums angeboten. Zeitgleich findet bereits zum 20. Mal am Schokoladenmuseum das "MitAfrika Festival" statt – mit Live-Worldmusic, Tanz, Worshops und Theater.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist erforderlich.


https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/aus-aemtern-und-stadtbezirken-455