3.7.2026 15:11

Baustellen in den Stadtteilen

Deutschland Stadtbibliothek Köln Robert Baumanns
KI-Zusammenfassung

Köln-Ehrenfeld: Nächtliche Arbeiten zwischen Nußbaumer- und Subbelrather Str.

Die Stadt Köln lässt ab Sonntag, 5. Juli, bis Samstag, 17. Juli 2026, Suchschachtungen auf dem Ehrenfeldgürtel entlang der Gleise zwischen den KVB-Haltestellen "Nußbaumerstraße" und "Subbelrather Straße/Gürtel" ausführen. Dabei kann es zu einer Geräuschentwicklung kommen. Aus verkehrs- und betriebstechnischen Gründen können die Arbeiten jedoch nur in den Nachtstunden stattfinden. Die Arbeiten dienen der Vorbereitung des barrierefreien Ausbaus der beiden Haltestellen. Der Ehrenfeldgürtel ist in diesem Bereich von großen Bäumen gesäumt. Um festzustellen, wo deren Wurzeln verlaufen, muss deshalb zuvor der Boden untersucht werden.

Köln-Innenstadt: Bauwerksprüfung an der Deutzer Brücke
Die Stadt Köln prüft im Rahmen einer Hauptprüfung die Untersichten der Deutzer Brücke. Dabei kommen sogenannte Brückenuntersichtgeräte zum Einsatz. Die bereits auf der Deutzer Brücke laufenden Arbeiten und damit verbundenen Spursperrungen werden berücksichtigt, so dass der Verkehrsfluss erhalten bleibt. Für den Rad- und Fußverkehr kann es zu kurzzeitigen Einschränkungen kommen. Die Sperrung der jeweils rechten Fahrspur ist jeweils von 10 bis 14 Uhr wie folgt geplant:

  • Fahrtrichtung Deutz:
    Montag, 6. Juli, und Dienstag, 7. Juli 2026
    Montag, 13. Juli, und Dienstag, 14. Juli 2026 –
  • Fahrtrichtung Innenstadt:
    Mittwoch, 8. Juli, bis Freitag, 10. Juli 2026
    Mittwoch, 15. Juli, bis Freitag, 17. Juli 2026

Köln-Ehrenfeld: Tempo 50 für die Zufahrt zur Autobahn 57
Auf der Kreisstraße 4 wird vor der Autobahn 57 im rund 300 Meter langen Abschnitt zwischen der Ausfahrt Ehrenfeld/Nippes und der Brücke am Parkgürtel ab Montag, 6. Juli 2026, die Höchstgeschwindigkeit von 100 auf 50 km/h reduziert. Auf den restlichen Abschnitten des Autobahnzubringers gilt bereits die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Die Maßnahme dient der Verkehrssicherheit. Zusätzlich weisen Schilder auf Straßenschäden hin. Die Straße befindet sich in einem kritischen Zustand. Die Stadt Köln hat bereits kleinere Straßenschäden ausgebessert, Pflanzen zurückgeschnitten, Sinkkästen gereinigt und Fahrbahnmarkierungen erneuert. Trotz der bisherigen Maßnahmen bleibt die Gefahrenlage bestehen. Bis zur geplanten Generalsanierung – vorgesehen für das Jahr 2028 – gilt nun im gesamten Zufahrtsbereich Tempo 50. Zusätzlich weisen Schilder auf Straßenschäden hin.

Köln-Chorweiler/Seeberg: Erneuerungen an einer Ampelanlage
Die Stadt Köln rüstet von Dienstag, 7. Juli, bis Mittwoch, 15. Juli 2026, jeweils von 9 bis 15 Uhr, die Ampelanlage an der Kreuzung Willi-Suth-Allee/Karl-Marx-Allee im Stadtteil Chorweiler/Seeberg um. Das Steuergerät und die Ampelaußenanlage werden saniert. Während der Umrüstung werden die Fahrbahnen und Gehwege abschnittsweise eingeengt und die Verkehrsteilnehmer*innen an den Arbeitsstellen vorbeigeführt. Eine transportable Ampelanlage regelt den Verkehr. Im Rahmen der Modernisierung wird die Ampelanlage mit stromsparender LED-Technik ausgestattet. Die bessere Sichtbarkeit der Signale sorgt für mehr Verkehrssicherheit. Die Kosten belaufen sich auf etwa 97.000 Euro.

Köln-Junkersdorf: Erneuerungen an der Ampelanlage Aachener Straße/Mohnweg
Die Stadt Köln rüstet von Donnerstag, 9. Juli, bis Mittwoch, 22. Juli 2026, jeweils von 9 bis 15 Uhr, die Ampelanlage an der Kreuzung Aachener Straße/Mohnweg im Stadtteil Junkersdorf um. Das Steuergerät und die Ampelaußenanlage werden saniert. Während der Umrüstung werden die Fahrbahnen und Gehwege abschnittsweise eingeengt und die Verkehrsteilnehmer*innen an den Arbeitsstellen vorbeigeführt. Eine transportable Ampel regelt den Verkehr. Im Rahmen der Modernisierung wird die Anlage mit stromsparender LED-Technik ausgestattet. Die bessere Sichtbarkeit der Signale sorgt für mehr Verkehrssicherheit. Die Kosten belaufen sich auf etwa 225.000 Euro.

Köln-Porz: Lückenschluss im Radverkehrsnetz
Die Stadt Köln hat die Ampelanlage an der Kreuzung Bahnhofstraße/Friedrichstraße/Schillerstraße in Köln-Porz umfassend modernisiert und gleichzeitig die Verkehrsinfrastruktur im Kreuzungsbereich verbessert. Neben einer Erneuerung der Fahrbahndecke und Markierungen hat sie die Radverkehrsführung weiterentwickelt. Die Stadt Köln hat die bestehende Ampelanlage vollständig erneuert und mit moderner LED-Technik ausgestattet. Außerdem ist die Kreuzung nun mit akustischen und tastbaren Elementen barrierefrei für sehbehinderte Menschen. Die neue Ampelanlage ist an den städtischen Verkehrsrechner angeschlossen, der Verkehr wird effizienter gesteuert. Auch die Radverkehrsinfrastruktur hat die Stadt Köln deutlich aufgewertet. Künftig können Radfahrer*innen entlang der Bahnhofstraße auf dem Abschnitt zwischen Goethestraße und Klingerstraße/Glasstraße durchgehend auf einem rund 1,50 Meter breiten Schutzstreifen fahren. Autos haben weiterhin genug Platz – der Fahrstreifen ist etwa drei Meter breit. Damit schließt die Stadt Köln eine bislang bestehende Lücke im Radverkehrsnetz und stärkt die wichtige Radverkehrsverbindung durch Köln-Porz. Der dafür benötigte Raum wird durch eine Neuordnung der Verkehrsflächen geschaffen. So entfällt die Linksabbiegespur von der Bahnhofstraße in die Schillerstraße. Zudem wird die bisherige separate Abbiegespur für den linksabbiegenden Radverkehr in die Friedrichstraße zurückgebaut. Sämtliche Abbiegebeziehungen bleiben bestehen. Um das Abbiegen für Radfahrer*innen komfortabel und sicher zu gestalten, wurden an den Ampelanlagen neue Aufstellflächen eingerichtet. Diese erleichtern das Aufstellen und Einordnen an der Kreuzung und unterstützen eine klare sowie durchgängige Radverkehrsführung. Damit schafft die Stadt eine sichere Radverkehrsverbindung auf der Bahnhofstraße. Gleichzeitig werden die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessert, die Barrierefreiheit erhöht und der Verkehrsfluss optimiert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 400.000 Euro.

Hinweis: Weitere Informationen zu Straßenbaustellen können im Verkehrskalender abgerufen werden.



https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/baustellen-den-stadtteilen-120