„Frag den LH“ im Juli mit dem Franziskanergymnasium Hall
Im Juli empfang Landeshauptmann Anton Mattle neun Schüler des Franziskanergymnasiums Hall zur Ausgabe von „Frag den LH“. Im Gespräch ging es um den persönlichen Umgang mit Kritik, die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und Tirols Weg zur Energieunabhängigkeit. Mattle betonte, dass sachliche Kritik wichtig ist und persönliche Angriffe die Familie belasten; er strebe eine respektvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe an und sieht Energieunabhängigkeit als zentrales Ziel für Tirol. Das komplette Gespräch ist auf dem YouTube-Kanal des Landes abrufbar.
Neun SchülerInnen des Franziskanergymnasiums Hall im Wahlpflichtfach Sprache und Kommunikation besuchten das Landhaus
- Die Fragen für die Klasse stellten Teodora Pavlovic und Valentin Rettenwander
- Im Gespräch: Persönlicher Umgang mit Kritik, politische Zusammenarbeit und Tirols Weg zur Energieunabhängigkeit
Bevor die Schulen in die Sommerferien starten, empfing Landeshauptmann Anton Mattle neun SchülerInnen des Wahlpflichtfachs Sprache und Kommunikation des Franziskanergymnasiums Hall zur Juli-Ausgabe von „Frag den LH“. Stellvertretend für die Gruppe stellten Teodora Pavlovic und Valentin Rettenwander ihre Fragen im Büro des Landeshauptmannes. Im Mittelpunkt standen dabei der persönliche Umgang mit Kritik, die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg sowie Tirols energiepolitische Zukunft. Das ganze Gespräch ist unter www.youtube.com/unserlandtirol abrufbar.
Kritik gehört zur Politik – persönliche Angriffe nicht
Als Landeshauptmann steht Anton Mattle regelmäßig im öffentlichen Fokus. Wie er mit Kritik oder persönlichen Angriffen umgeht wollten die SchülerInnen daher wissen. „Ich unterscheide da ganz stark, ob es sich um sachliche Kritik oder um einen gezielten persönlichen Angriff handelt. Politik und Demokratie leben davon, dass es unterschiedliche Meinungen gibt“, erklärt LH Mattle. „In vielen Fällen steckt man das weg. Ich darf Landeshauptmann sein – und das gehört vielleicht auch zum Berufsbild.“ Belastend sei es jedoch, wenn sich persönliche Angriffe gegen die eigene Familie richten.
Die unterschiedlichen Meinungen in der Politik führten zur Frage, wie die Zusammenarbeit mit PolitikerInnen anderer Parteien gelingt. Für LH Mattle gehört ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe zu den wichtigsten Aufgaben eines Regierungschefs: „Ich bemühe mich, mit allen Landtagsabgeordneten auf Augenhöhe umzugehen.“
Nicht immer könne eine gemeinsame Position gefunden werden, letztlich entscheide in der Demokratie aber die Mehrheit. Umso mehr freut sich der Landeshauptmann über das politische Interesse junger Menschen wie bei „Frag den LH“.
Energieunabhängigkeit als Zukunftsauftrag
Zudem wollten die SchülerInnen wissen, welche politische Veränderung der Landeshauptmann möglichst rasch umsetzen möchte. „Mein großes Ziel ist: heraus aus den Abhängigkeiten. Tirol muss ein Land sein, das selbst bestimmt und keines über das entschieden wird“, betont LH Mattle mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Lage. „Wir haben ein hohes Potenzial an der Produktion eigener Energie. Dieses müssen wir nützen“ Unabhängigkeit bedeute auch immer Freiheit, schließt der Landeshauptmann ab.
Die gesamte Ausgabe von „Frag den LH“ im Juli ist wie immer auf dem YouTube-Kanal des Landes zu finden.