30.5.2026 12:13

Bayerns Wirtschaftsminister zur Einigung zwischen der IG Metall und dem Automobilzulieferer Mahle

Deutschland Bayerische Staatsregierung Aneta Ufert

MÜNCHEN/ NEUSTADT a. d. DONAU Der Automobilzulieferer Mahle hat kürzlich angekündigt, den Standort im niederbayerischen Neustadt an der Donau im ersten Halbjahr 2027 zu schließen. Daraufhin sind die Beschäftigten in einen unbefristeten Streik getreten. Nun haben sich die IG Metall und Mahle geeinigt.

Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die geplante Schließung des Werks bleibt ein schwerer Schlag für die Region und zeigt, wie groß die Herausforderungen für die Industrie in Deutschland derzeit sind. Trotz fleißiger Mitarbeiter und hervorragender Betriebsqualität werden in großem Stil Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, weil die Rahmenbedingungen in Deutschland nicht mehr passen und unser Land nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Das ist ein Offenbarungseid für die Bundespolitik der letzten Jahrzehnte. Jetzt müssen wir den Blick nach vorne richten. Wir werden weiter prüfen, welche Perspektiven es für den Standort und die Beschäftigten gibt. Neustadt hat Stärken, auf denen man aufbauen kann, unter anderem Prozesswärme direkt vor der Haustür. Unser Ziel bleibt, industrielle Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region zu erhalten. Zumindest ist jetzt die soziale Absicherung der Beschäftigten geregelt, damit nicht fleißige Menschen für Versäumnisse bestraft werden, die sie nicht zu verantworten haben.“

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin


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Autor
Kontaktperson
Aneta Ufert

Unternehmen / Organisation
Bayerische Staatsregierung
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