28.5.2026 10:12

München erneut unter besten Tech-Ökosystemen der Welt / Minister Dr. Mehring: „Wohlstand der Zukunft entsteht durch neue Technologien!“

Deutschland Bayerische Staatsregierung Autor nicht angegeben
München rangiert erneut unter den führenden Tech- und Innovationsstandorten Europas, zählt im europäischen Ranking zu den Top 5 und belegt weltweit Rang 24. Digitalminister Dr. Fabian Mehring betont, München sei ein digitales Powerhouse und der Einsatz neuer Technologien schaffe Arbeitsplätze, Wertschöpfung und künftigen Wohlstand; Europa müsse Taktgeber im globalen Technologiewettbewerb werden. Die Studie zeigt eine weltweite Wettbewerbssituation mit zehn USA-basierten Standorten in den Top 20, hebt Europas Stärke bei Density Leaders hervor und stärkt Münchens Rolle als europäischen Deeptech-Standort in KI, Robotik und Quanten Technologien. Die Global Tech Ecosystem Index 2026 von Dealroom analysiert 325 Ökosysteme in 77 Ländern, berücksichtigt VC-Investitionen, Unternehmenswerte, neue Unicorns und Vernetzung mit Hochschulen; Patente werden nicht mehr bewertet und die Ergebnisse sind aufgrund methodischer Änderungen nicht direkt mit Vorjahreswerten vergleichbar.
KI-Zusammenfassung

München erneut unter besten Tech-Ökosystemen der Welt / Minister Dr. Mehring: „Wohlstand der Zukunft entsteht durch neue Technologien!“

München rangiert erneut unter den führenden Technologie- und Innovationsstandorten Europas. Das zeigt der heute veröffentlichte Global Tech Ecosystem Index 2026 des internationalen Datenanbieters Dealroom. Im europäischen Ranking der wichtigsten Tech-Ökosysteme zählt die bayerische Landeshauptstadt erneut zu den Top 5. Weltweit erreicht München Rang 24 und gehört damit zur Weltspitze der internationalen Technologiezentren – vor globalen Metropolen wie Tokio, Hongkong oder Sydney.

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring:

„München ist ein digitales Powerhouse der Republik und hat sich erfolgreich als einer der wichtigsten Digitalstandorte Europas etabliert. Unsere Mission, den Freistaat gezielt zu Deutschlands Heimat für Hightech zu entwickeln, trägt Früchte. Unser Einsatz dafür ist kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Faktor für den Wohlstand der Zukunft in unserer Heimat. Wer heute die Technologien von morgen entwickelt, schafft die Arbeitsplätze, die Wertschöpfung und den Wohlstand von übermorgen. Europa darf im globalen Technologiewettbewerb nicht länger passiv an der Seitenlinie stehen und staunend dabei zusehen, wie Player aus den USA und Asien die digitale Zukunft gestalten. Als ein Premium-Standort unseres Kontinents muss es unser bayerischer Anspruch, selbst Taktgeber zu werden und uns einen Spitzenplatz auf den Märkten des KI-Zeitalters zu sichern.“

Bei aller Freude über die Leistungsstärke Bayerns zeigt der Dealroom-Index für Minister Mehring zugleich eindrucksvoll die Herausforderungen im internationalen Wettbewerb auf. Unter den 20 stärksten Technologie-Ökosystemen der Welt befinden sich zehn Standorte in den USA. Vor allem bei großen Wachstumsfinanzierungen und der Skalierung junger Technologieunternehmen bündeln sich Investitionen zunehmend in wenigen globalen Zentren.

Gleichzeitig bescheinigt die Studie Europa eine besondere Stärke bei innovationsgetriebenen Ökosystemen. Zehn europäische Städte erreichen die weltweiten Top 20 der sogenannten „Density Leaders“, die Innovationsleistung, Unternehmensgründungen, Wertschöpfung und Forschungsnähe im Verhältnis zur Einwohnerzahl messen. Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Forschungs- und Innovationskraft des Kontinents sowie die Bedeutung regionaler Technologiezentren.

Besonders hervorgehoben wird Münchens Rolle als europäischer Deeptech-Standort. Die Studie verweist auf die zunehmende Bedeutung der Stadt für technologieintensive Innovationen an der Schnittstelle von Spitzenforschung, Unternehmertum und industrieller Anwendung. Gerade in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Quantentechnologien und modernen industriellen Technologien entstehen hier neue Unternehmen mit internationaler Strahlkraft.

Dr. Mehring: „In Bayern werden wissenschaftliche Durchbrüche nicht einzig erzielt, sondern auch in marktfähige Produkte und neue Geschäftsmodelle übersetzt. Wir investieren gezielt und erfolgreich in Spitzenforschung, aber auch in unsere Talente, den Technologietransfer in das Herz des Mittelstands im Freistaat und die Gründung innovativer Unternehmen. Unser Ziel ist es, dass neue Technologien nicht nur in Bayern erforscht, sondern auch bei uns entwickelt, produziert und erfolgreich in die Anwendung gebracht werden.“

Über die Studie

Der Global Tech Ecosystem Index 2026 von Dealroom analysiert 325 Technologie-Ökosysteme aus 77 Ländern. Die Studie basiert auf einer im Vergleich zu den Vorjahren überarbeiteten Methodik, die den realwirtschaftlichen Einfluss von Innovationsökosystemen noch stärker in den Mittelpunkt stellt. Berücksichtigt werden dabei insbesondere Venture-Capital-Investitionen, die Entstehung von Unternehmenswerten, die Zahl neu entstehender Unicorns, die Dynamik der jeweiligen Ökosysteme sowie deren Vernetzung mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Patente werden als Bewertungsindikator nicht mehr herangezogen. Aufgrund dieser methodischen Weiterentwicklung sind die Ergebnisse nicht unmittelbar mit den Vorjahreswerten vergleichbar.


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Bayerische Staatsregierung
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