HPI erweitert KI-Rechenzentrum mit NVIDIA High-End-Rechnersystem
Das Hasso-Plattner-Institut erweitert sein KI-Rechenzentrum mit dem NVIDIA-System GB300 NVL72 und zählt damit zu den ersten Forschungsinstituten in Europa, die diese Hochleistungsrechnertechnologie integrieren. Die Plattform soll Forschenden und Studierenden künftig das Training und Ausführen großer KI-Modelle sowie anspruchsvolle wissenschaftliche Berechnungen ermöglichen. Das HPI gab die Investition in Zusammenarbeit mit NVIDIA bekannt.
Das Hasso-Plattner-Institut erweitert sein KI-Rechenzentrum mit dem NVIDIA-System GB300 NVL72. Forschenden und Studierenden soll es neue Möglichkeiten für das Training großer KI-Modelle und anspruchsvolle wissenschaftliche Berechnungen bieten.
Das Hasso-Plattner-Institut hat eine bedeutende Investition in seine Rechner-Infrastruktur in Zusammenarbeit mit NVIDIA bekanntgegeben. Das KI-Rechenzentrum des HPI wird mit einer NVIDIA GB300 NVL72 erweitert.
NVIDIA GB300 NVL72 gehört für Anwendungen der künstlichen Intelligenz zu den modernsten Rechnersystemen, die derzeit verfügbar sind. Dieser KI-Hochleistungsrechner der neuesten Generation soll eingesetzt werden, um große wissenschaftliche Datensätze zu analysieren, komplexe Simulationen zu beschleunigen oder neue Modelle für gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu entwickeln.
HPI unter den ersten Institutionen mit der Technologie
"Wir holen eines der modernsten KI-Rechnersysteme ans HPI", verkündete HPI-Geschäftsführerin Daniela Gerd tom Markotten auf der GTC von NVIDIA. Mit dem Kauf der NVIDIA GB300 NVL72 zählt das HPI zu den ersten Forschungsinstituten in Europa, das einen der derzeit modernsten Hochleistungsrechner in sein Rechenzentrum integriert. Den Forschenden und Studierenden steht in Zukunft eine Rechenplattform zur Verfügung, auf der sich große KI-Modelle trainieren und ausführen sowie anspruchsvolle wissenschaftliche Berechnungen durchführen lassen.
"Mit dem neuen System schaffen wir unseren Forschenden und Studierenden neue Möglichkeiten, wissenschaftliche Fragen zu stellen und zu bearbeiten, die mit herkömmlichen Rechnerarchitekturen bislang nur schwer oder gar nicht zu bewältigen waren", sagt Dr. Daniela Gerd tom Markotten. "Dabei geht es uns nicht um Rechenleistung um ihrer selbst willen. Entscheidend ist, welche neuen Erkenntnisse dadurch möglich werden – und welche neuen Forschungsfelder wir dadurch erschließen können."
Am HPI hat es anlässlich der NVIDIA GTC in Berlin eine Watch-Party gegeben, auf der Studierenden die Keynote von NVIDIA-Gründer und CEO Jensen Huang live verfolgten und mit einem NVIDIA-Team unmittelbar auf dem Campus diskutieren konnten.
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