Gefährliche Squishy Dumplings im Umlauf
Nebezpečné Squishy dumplings v oběhu: Bezpečnostní upozornění na hračky ve tvaru knedlíčků, které mohou obsahovat lehce vypouštěné chemikálie, zápachy po VOC nebo dokonce obsahovat azbest ve výplních. Upozorňují na chybějící adresu výrobce na obalu a riziko u malých dětí kvůli kousání dílků a možnosti udušení. Varování také míří na případné nebezpečí při ohřívání v mikrovlnné troubě a nutnost zkontrolovat označení CE či adresu výrobce.
Viele Kinder sammeln Quetschspielzeuge, die aussehen wie gedämpfte Teigtaschen. Manche sind aber unsicher: Behörden warnen vor Schadstoffen und Erstickungsgefahr.
Ob in Form von Teigtaschen, Käse, Butter oder Würfeln: Knetbare Squishy-Spielzeuge liegen im Trend. Leider nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei rücksichtslosen Anbietern. Safety Gate, das EU-Warnsystem für unsichere Produkte, führt aktuell mehrere Squishies auf. Meist warnen die Behörden wegen Erstickungsgefahr für kleine Kinder durch Kleinteile, die sich lösen können. Aber auch Schadstoffe sind ein Thema.
Gefährliche Squishy Dumplings ohne Herstelleradresse
Die beanstandeten Dumpling-Spielzeuge finden Sie im Safety Gate über die Suche nach „Dumpling“. Dort sind die Produkte auch abgebildet. Folgende Produktnamen stehen auf den betroffenen Spielzeugen:
- Steamed Bun
- Squishy Dumpling
- Squishy Fidget Fun
- Squeezy Dumplings
- Happy Buns
Die Fotos zeigen eine Gemeinsamkeit: Auf den Verpackungen der Dumplings ist keine Anbieteradresse angegeben. Das heißt: Hier zeichnet sich niemand für die Sicherheit des Spielzeugs verantwortlich. Das allein ist ein Warnsignal.
Untersuchungen von Squishies in mehreren Ländern
Nachdem sich Verbraucherinnen und Verbraucher über einen chemischen oder benzinartigen Geruch der Squishies beschwert hatten, untersuchte die Niederländische Behörde für Lebensmittel- und Konsumsicherheit (NVWA) Quetschspielzeuge wie Dumplings. Die Behörde wurde fündig: Die Produkte enthielten zum Teil flüchtige organische Verbindungen (VOC). Die können einen chemischen Geruch verursachen und auf Dauer unter anderem die Atemwege reizen.
Britische Verbraucherschützer fanden im Produkt „Squeezy Dumplings“ eine besonders bedenkliche VOC-Verbindung: den krebserregenden Schadstoff Benzol. Die Niederländer wollen nun weitere Analysen durchführen. Amtliche Untersuchungen von Squishy-Toys laufen derzeit auch in Dänemark, Frankreich und Belgien.
Sandfüllung könnte Asbest enthalten
Aus welchen Materialien die Quetschspielzeuge bestehen, ist über die Angaben auf der Verpackung oft nicht zu erkennen. Gefüllt sind die Lebensmittel-Nachbildungen etwa mit Gel, Schaumstoff, Flüssigkeiten, Pulver, Wasserperlen oder Sand. Sandfüllungen von Spielzeug können mit Asbest belastet sein. In den vergangenen Monaten mussten Anbieter und Händler immer wieder sandgefüllte Figuren zurückrufen.
Erstickungsgefahr durch Wasserperlen
Wasserperlen können wiederum für kleine Kinder gefährlich sein, falls die Außenhülle nicht hält und Kinder sich die Füllung in den Mund stecken. Die Perlen könnten sich nach dem Verschlucken ausdehnen und zu Darmverschlüssen führen, oder Kinder könnten schlimmstenfalls daran ersticken.
Tipp: Unser Holzspielzeug-Test verrät, mit welchen Spielzeugen kleine Kinder sicher spielen können. Für ältere Kinder hat die Stiftung Warentest zuletzt Trampoline und Kinderfahrräder getestet. Sie wiesen ebenfalls erhebliche Unterschiede in Sachen Sicherheit und Schadstoffe auf.
Squishies nicht in die Mikrowelle legen!
Video-Clips in den sozialen Medien zeigen, wie Squishies in der Mikrowelle erwärmt werden − ein gefährliches Spiel. Laut NVWA kann die Füllung sehr heiß werden. Wenn das Squishy dann unter Druck kommt, zum Beispiel durch Zusammendrücken, könne das Produkt platzen und ernsthafte Verbrennungen verursachen. Medien, etwa in Frankreich, Großbritannien und Kanada, berichteten über Kinder und auch Erwachsene, die sich durch platzende Squishies verletzt haben.
Das rät die Stiftung Warentest Eltern von Squishy-Fans
- Keine Panik: Bisher warnen die Verbraucherschutzbehörden nur vor einer geringen Zahl an Produkten.
- Meiden Sie Quetschspielzeuge, die stark chemisch riechen, etwa nach Benzin oder Erdöl. Es könnte ein Hinweis auf Schadstoffe sein.
- Achten Sie bei Spielzeug grundsätzlich darauf, ob zumindest die Adresse eines verantwortlichen Herstellers oder Importeurs in der EU auf der Verpackung steht.
- Ein fehlendes CE-Zeichen wäre ebenfalls ein Warnsignal, ein vorhandenes ist aber keine Garantie. Das zeigen etwa die Dumplings im Safety Gate, auf deren Packungen CE-Zeichen stehen.
- Von Quetschspielzeugen, die mit Sand gefüllt sind, raten wir derzeit vorsorglich ab. Beim Kauf ist nicht zu erkennen, ob es sich bei der Füllung um sauberen Quarzsand handelt oder um Material aus einer unklaren Quelle, das Asbest enthalten könnte.
- Entsorgen Sie rissige oder beschädigte Quetschspielzeuge und lassen Sie kleine Kinder unter drei Jahren vorsichtshalber gar nicht mit Squishies spielen.