21.10.2026 12:53

Sparkassen wollen Kunden Krypto-Handel anbieten

Německo Stiftung Warentest Metin Gülmen
Deka-Bank will Sparkassenkunden den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen, wobei jede Sparkasse entscheiden kann, ob sie das Angebot übernimmt. Start erfolgt schrittweise in den kommenden Monaten mit zunächst fünf Währungen (Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und Polygon) und einer handelbaren Auswahl von über 700Krypto-Werten; Anleger sollen jedoch mit etablierten Währungen beginnen. Die Abwicklung läuft über die Sparkassen-App im Bereich „Anlegen“ ohne Depotverbindung, Gebühren pro Order 0,99 Euro, und die Coins sowie Private Keys bleiben in der Wallet der Deka verwahrt. Die Regulierung erfolgt im Rahmen der MiCAR-Lizenz der EU, die Deka bereits 2025 von der BaFin erhielt.
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Die Deka­bank bietet Kunden der Sparkassen an, in Kryptowährungen zu investieren. In den nächsten Monaten soll die Einführung schritt­weise erfolgen.

Wer sich der enormen Risiken bewusst ist, die der Krypto-Handel mit sich bringt, kann sich als Kunde der Sparkasse freuen: Deka, das Fonds­haus der Sparkassen, will ihnen Krypto-Handel ermöglichen. Dabei soll jede Sparkasse eigen­ständig entscheiden, ob sie das Angebot integrieren möchte. Erst kürzlich hatten die Sparkassen ein neues Angebot für den Wertpapierhandel gestartet, den Online-Broker S-Neo.

Fünf Kryptowährungen zu Beginn

Der Start soll schritt­weise in den nächsten Monaten erfolgen, heißt es von der Deka, und zwar mit fünf Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und Poly­gon. Dabei reicht die Zahl der handel­baren Krypto-Werte bis über 700. Normal­anleger sind aber gut beraten, erst­mal bei den etablierten Währungen zu bleiben, wenn sie sich an diese Art von Investment wagen.

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Krypto-Angebot bei Sparkassen startet

Das neue Angebot wird über die Sparkasse-App in einem eigenen Navigations­bereich unter „Anlegen“ bereit­gestellt, eine Depot­verbindung ist nicht notwendig. Die Order­gebühr beträgt pro Order 0,99 Euro. Damit wolle man Anle­gerinnen und Anlegern eine „regulierte und geschützte Möglich­keit“ bieten, in Krypto­werte zu investieren, so eine Deka-Sprecherin. Die Coins und die Private Keys werden direkt in der Wallet der Deka verwahrt.

 

Kursentwicklung der letzten 5 Jahre

Deka wickelt alle Leistungen ab

Seit dem 1. Juli 2026 dürfen nur noch solche Krypto-Dienst­leister ihr Geschäft in Deutsch­land und Europa anbieten, die eine von der Europäischen Union vergebene Micar-Lizenz („Markets in Crypto-Assets Regulation“) besitzen. Die Deka erhielt 2025 die entsprechende Lizenz von der Bafin, darf somit alle Service­leistungen von Handel über Verwahrung bis hin zum Kunden­support bündeln.

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Zu bedenken ist trotz der Einfachheit der Bedienung, dass ein Investment in Kryptowährungen mit erheblichen Risiken verbunden ist. Der Kurs­verlauf ist starken Schwankungen unterworfen, wie der Wert­entwick­lung­schart zeigt.

Tipp: Mehr zu den Risiken von Krypto-Investments lesen Sie in unserem Artikel Der Bitcoin stürzt ab.

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