26.6.2026 16:06

Unfallträchtige ehemalige „Rennstrecke“ deutlich entschärft

Německo Bayerische Staatsregierung Autor neuveden
Ne ́ schluss a) Unfallträchtige ehemalige Rennstrecke deutlich entschärft: Die Staatsstraße 2233 zwischen Kelheim und Ihrlerstein wurde nach zwei Jahren Bauzeit umfassend erneuert und sicherer gestaltet. Durch Verbreiterung der Fahrbahn, Entschärfung von S-Kurve und Haarnadel, den Bau eines Kreisverkehrs, Hang- und Steinzäune sowie den erstmals errichteten Radweg ist die Verkehrssicherheit gestiegen. Zudem wurden Beleuchtung und Entwässerung verbessert, was zu einer durchgehenden, sicheren Radverbindung führt; die Investitionen in Staatsstraßen belaufen sich auf mehrere Hundert Millionen Euro in der Region.
AI shrnutí

Ein sehr guter Tag für die Region Kelheim: Nach zwei Jahren Bauzeit ist der bestandsorientierte Ausbau der St 2233 zwischen Kelheim und Ihrlerstein für rund 13,6 Millionen Euro abgeschlossen. Im Fokus: Eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere für Radfahrer. „Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Signal für die Menschen vor Ort für moderne Mobilität und für Entwicklung im ländlichen Raum“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Der Ausbau der St 2233 war wichtig. Gerade in einem Flächenland wie Bayern fährt der Großteil des Verkehrs weiterhin auf der Straße. Deshalb investiert der Freistaat massiv in seine Straßeninfrastruktur. Allein im Doppelhaushalt 2026/2027 sind für die Staatsstraßen eine Milliarde Euro vorgesehen.“

Zwischen 1924 und 1981 fanden auf der ehemaligen Rennstrecke zwischen Kelheim und Ihrlerstein regelmäßig die Ratisbona-Bergrennen mit Größen des deutschen Motorsports statt. Heute nutzen rund 4.500 Fahrzeuge pro Tag die Staatsstraße, die Verkehrsbelastung liegt damit deutlich über dem Durchschnitt bayerischer Staatsstraßen. In der Vergangenheit haben sich auf dem Streckenabschnitt zahlreiche Unfälle ereignet, darunter viele Motorradunfälle. Ursachen waren die starken Steigungen, die unstetige und kurvenreiche Straßenführung, eingeschränkte Sichtverhältnisse und die geringe Fahrbahnbreite.

Seit Sommer 2024 baute das Staatliche Bauamt Landshut deshalb die rund 2,5 Kilometer lange Strecke in zwei Bauabschnitten unter teilweiser Vollsperrung aus. Die Fahrbahn wurde durchgehend auf 6,5 Meter verbreitert, eine doppelte S-Kurve und eine Haarnadelkurve wurden entschärft. Anstelle der Einmündung mit der Kreisstraße KEH 25 gibt’s nun einen Kreisverkehr. Zudem errichtete das Staatliche Bauamt Hangsicherungen und Steinfangzäune, erneuerte den Straßenaufbau und verbesserte die Entwässerung. Außerdem führt ab sofort erstmals ein Radweg entlang der Straße. Stadt und Gemeinde kümmerten sich um die Beleuchtung am Ortsausgang von Kelheim und am neuen Kreisverkehr. So entstand eine sichere, attraktive und durchgehende Radverbindung zwischen Kelheim und Ihrlerstein.

Allein in Niederbayern hat der Freistaat in den vergangenen fünf Jahren rund 400 Millionen Euro in die Bundesstraßen und rund 280 Millionen Euro in die Staatsstraßen investiert. Auch der Bund stellt 2026 über 500 Millionen Euro für die Bundesstraßen in Bayern bereit. Nächste Projekte in der Region sind bereits in Vorbereitung: Ab dem kommenden Jahr steht die Erneuerung der Bahnbrücken im Zuge der B 16 bei Saal a.d.Donau an.

Foto: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (Mitte) bei der feierlichen Verkehrsfreigabe der Staatsstraße 2233 zwischen Kelheim und Ihrlerstein
Quelle: StMB


https://www.bayern.de/unfalltraechtige-ehemalige-rennstrecke-deutlich-entschaerft

Autor
Společnost / Organizace
Bayerische Staatsregierung
Sdílet