Delegation aus der Ukraine zu Besuch in Dresden
Eine Delegation aus Chmelnyzkyj visiting Dresden vom 14. bis 16. September 2026 im Rahmen des EU-Projekts U_CAN sowie der Solidaritätspartnerschaft Dresden–Stuttgart–Chmelnyzkyj. Im Mittelpunkt stehen fachlicher Austausch zu Klimaschutz, nachhaltiger Mobilität und Abfallwirtschaft sowie der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Hochschulen (u.a. TU Dresden) und Praxispartnern. Ziel ist, konkrete Anknüpfungspunkte für Chmelnyzkyj zu identifizieren, Netzwerke zu stärken und U_CAN- sowie Solidaritätspartnerschaft längerfristig enger zu verknüpfen.
Vom 14. bis 16. September 2026 empfängt die Landeshauptstadt Gäste aus Chmelnyzkyj.
Eine Delegation von etwa zehn Personen aus der ukrainischen Stadt Chmelnyzkyj besucht ab dem heutigen Montag, 14. September, bis Mittwoch,16. September 2026, die Landeshauptstadt Dresden. Der Besuch findet im Rahmen des EU-Projekts U_CAN – Ukraine towards Carbon Neutrality statt und knüpft zugleich unmittelbar an die trilaterale Solidaritätspartnerschaft Dresden–Stuttgart–Chmelnyzkyj an.
Im Mittelpunkt des Besuchs steht der fachliche Austausch zu Klimaschutz, nachhaltiger Mobilität und Abfallwirtschaft. Die Delegation vereint Menschen aus der Stadtverwaltung Chmelnyzkyj, der Khmelnytskyi National University und der Leonid Yuzkov Khmelnytskyi University of Management and Law. Neben dem kommunalen Fachaustausch ist es ein wichtiges Ziel, die ukrainischen Hochschulen stärker mit der Dresdner Wissenschaftslandschaft, insbesondere der TU Dresden, zu vernetzen und damit neue Kooperationen anzustoßen.
Das dreitägige Programm beginnt mit einem Empfang durch Dresdens Zweite Bürgermeisterin Eva Jähnigen und einem strategischen Austausch zu Klimaschutz und Klimaanpassung. Die beiden folgenden Tage sind dem vertieften Fachaustausch zu nachhaltiger Mobilität und adaptivem Verkehrsmanagement (Dienstag) sowie zu Abfall- und Kreislaufwirtschaft (Mittwoch) gewidmet. Dazu besucht die Delegation verschiedene Einrichtungen der Landeshauptstadt Dresden und der TU Dresden sowie die Dresdner Stadtreinigung und kommt mit Fachleuten aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis zusammen.
Ziel ist es, konkrete Anknüpfungspunkte und übertragbare Ansätze für Chmelnyzkyj zu identifizieren, die fachlichen Netzwerke zwischen beiden Städten auszubauen und die Zusammenarbeit aus U_CAN und Solidaritätspartnerschaft langfristig miteinander zu verbinden.
Für Dresden bietet der Besuch die besondere Gelegenheit, zwei bestehende Stränge der Zusammenarbeit mit Chmelnyzkyj enger miteinander zu verzahnen: die kommunale Kooperation im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft und die fachliche Zusammenarbeit im europäischen U_CAN-Projekt. Inhaltliche Schnittstellen werden gezielt genutzt, bestehende Kontakte zusammengeführt und neue Verbindungen zwischen den beteiligten Akteuren aufgebaut.