3.6.2026 13:07

Kommunaler Warntag

Nemecko Stadtbibliothek Köln Maximilian Daum
Am Samstag, 6. Juni 2026, um 12 Uhr testet die Stadt Köln ihre Warnsysteme: Insgesamt 136 Sirenen werden heulen, die Warn-Apps NINA und KATWARN schlagen Alarm, und auf rund 130 privaten Werbetafeln im Stadtgebiet erscheinen Kurzinformationen mit Verhaltenshinweisen; Cell Broadcast wird bei diesem kommunalen Warntag nicht ausgelöst. Das akustische Muster sieht vor: zunächst ein Dauerentwarnungston, nach fünf Minuten Pause ein auf- und abschwellender Katastrophenschutzalarm, danach nach weiteren fünf Minuten wieder ein Dauerentwarnungston; alle Alarmtöne dauern eine Minute. Im Ernstfall gilt: Wenn Sirenen ausgelöst werden, sollen Menschen in Köln geschlossene Räume aufsuchen, Passant*innen aufnehmen, Türen und Fenster schließen, Lüftungsanlagen abschalten und Radio einschalten; Sirenen werden grundsätzlich in einem Radius von drei Kilometern um den Gefahrenbereich ausgelöst. Die Wahl der Warnmittel hängt vom Schadensereignis ab und kann neben der Feuerwehr auch von Ämtern wie dem Amt für öffentliche Ordnung, Gesundheitsamt, Umwelt- und Verbraucherschutzamt oder Stadtentwässerungsbetrieben erfolgen; MoWaS löst alle vorhandenen Warn-Apps aus und veröffentlicht Kurzinfos über Werbetafeln; bei Ausfällen können andere Warnmittel kompensieren, und im Ernstfall stehen zusätzlich Durchsagen im Radio Köln, automatisierte Warnhinweise auf der Stadtwebsite sowie ein RSS-Feed und E-Mail-Verteiler bereit.
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Am 6. Juni 2026 testet die Stadt Köln ihre Warnsysteme.

Am Samstag, 6. Juni 2026, 12 Uhr, testet die Stadt Köln ihre Warnsysteme. Es werden insgesamt 136 Sirenen heulen, die Warn-Apps "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und "KATWARN" (Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung) schellen und auf den rund 130 privaten Werbetafeln im Stadtgebiet werden Kurzinformationen mit Verhaltensweisen angezeigt. "Cell Broadcast" wird am kommunalen Warntag nicht ausgelöst.

Wenn die Sirenen auslösen, wird zuerst ein Dauerentwarnungston zu hören sein. Nach fünfminütiger Pause folgt ein auf- und abschwellender Ton für den Katastrophenschutzalarm. Ebenfalls nach fünfminütiger Pause ist wieder ein Dauerentwarnungston zu hören. Alle Alarmierungstöne haben eine Dauer von einer Minute. Sollten Sirenen im Stadtgebiet nicht auslösen, bittet die Feuerwehr Köln über eine entsprechende Information.

Im Ernstfall gilt: Wenn die Sirenen auslösen, sind alle Menschen in Köln angehalten, geschlossene Räume aufzusuchen, Passant*innen bei sich aufzunehmen, Türen und Fenster geschlossen zu halten, Lüftungsanlagen ab- und das Radio einzuschalten. Sirenen werden grundsätzlich in einem Radius von drei Kilometern um den Gefahrenbereich ausgelöst.

Wie wird in Köln gewarnt?
Das hängt von dem jeweiligen Schadensereignis ab. Nicht bei jedem Schadensfall ist eine Aktivierung aller zur Verfügung stehenden Warnmittel erforderlich oder sinnvoll. Ausschlaggebend dafür, welche Warnmittel genutzt werden, ist unter anderem, wie viele Menschen betroffen sind und um welche Gefahr es sich handelt. Neben der Einsatzleitung der Feuerwehr können unter anderem das Amt für öffentliche Ordnung, das Gesundheitsamt und das Umwelt- und Verbraucherschutzsamt der Stadt Köln, aber auch die Stadtentwässerungsbetriebe in besonderen Situationen Warnsignale auslösen lassen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln kann auch im Auftrag der Polizei und anderer Kommunen warnen. Sollte im Ernstfall ein Warnmittel ausfallen, kann dies durch andere zur Verfügung stehende Warnmittel kompensiert werden.

Bei akuter Gefahr kann sich die Leitstelle der Feuerwehr direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln aufschalten, um Verhaltenshinweise zu geben. Die Durchsagen werden dann alle 15 Minuten wiederholt. Die Internetseite der Stadt Köln kann die Leitstelle der Feuerwehr Köln im Warnfall automatisiert ansteuern und Eilmeldungen auf der Startseite der Stadt Köln veröffentlichen. Zudem wird ein RSS-Feed generiert, den Interessierte abonnieren können. Das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) löst alle vorhandenen Warn-Apps (darunter NINA) aus und veröffentlicht auf etwa 130 privaten Werbetafeln im Stadtgebiet eine Kurzinformation darüber, wo Verhaltensempfehlungen abrufbar sind. NINA bietet vielfältige Einstellungsmöglichkeiten. So kann man einen oder mehrere Orte auswählen, für den, beziehungsweise die man Warnmeldungen erhalten möchte. Alle Warnmeldungen enthalten eine Beschreibung der Gefahrensituation und Verhaltensempfehlungen.

Durch eine Warn-E-Mail der Leitstelle der Feuerwehr können rund 80 verschiedene Empfänger*innen, darunter das Bürgertelefon der Stadt Köln, die Leitstelle der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), Radio Köln und andere regionale Medienanstalten, über eine Gefahrenlage informiert werden.



https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/kommunaler-warntag-1