Thüringen: Radweg im Kyffhäuserland eingeweiht
Bundesumweltministerium fördert Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur mit rund 3,1 Millionen Euro.
Am 16. Mai 2026 wird in Thüringen an der Barbarossahöhle der Kyffhäuserland-Radweg eröffnet. Durch die Anbindung des Radweges an den Harz-Kyffhäuser-Radweg und den Unstrut-Werra-Radweg wird die bestehende Lücke im Radwegenetz zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt geschlossen. Das Bundesumweltministerium unterstützt das Vorhaben mit 3,1 Millionen Euro. Die Förderung ist Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative.
Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Als leidenschaftlicher Rennradfahrer weiß ich, wie wichtig gute Radwege sind: für die Einheimischen, für die Touristen und für das Klima. Durch die Anbindung des Kyffhäuserland-Radweges an die bereits bestehenden Radwege wird eine wichtige Lücke im regionalen Radwegnetz geschlossen. Jetzt wird es für Touristen noch einfacher, die besonderen Kulturstätten in der Region zu entdecken und die Natur klimafreundlich zu erleben."
Der sechs Kilometer lange Radweg führt abseits der Straßen im Schatten von neu gepflanzten Bäumen und Hecken zu touristischen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel dem Barockdorf Bendeleben oder der Barbarossahöhle. Besucherinnen und Besucher können ihre Fahrräder in offenen und überdachten Radabstellanlagen sowie Radboxen sicher unterbringen. Durch Ladestationen für E-Bikes und Reparaturstationen für Fahrräder wurden die gestiegenen Anforderungen an Freizeitaktivitäten mitgedacht. Diese neuen und verbesserten Angebote erschließen einen einzigartigen Natur- und Kulturraum für den Radtourismus und können so für die Gemeinde und die ganze Region zu einer nachhaltigen Einnahmequelle werden.
Das Vorhaben wurde im Rahmen des Förderaufrufs "Klimaschutz durch Radverkehr" der Nationale Klimaschutzinitiative NKI gefördert. Ziel war es, modellhafte investive Projekte zur Stärkung des Radverkehrs zu ermöglichen und damit zur Senkung der Treibhausgasemissionen beizutragen.