Kinderhospiz- und Palliativtag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol
Der Österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag stand unter dem Motto "Raum und Zeit – für Leben und Sterben" und nutzte das Symbol der Seifenblase, um die verletzliche und zugleich bunte Lebenswelt schwer kranker Kinder und Jugendlicher sichtbar zu machen. In Tirol fanden dazu landesweite Aktionen statt; der Familiennachmittag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol bot Kinderschminken, eine Seifenblasenwand, einen Auftritt der Rote-Nasen-Clowndoctors und eine exklusive Zoo-Führung, um Betroffenen zu informieren und den Austausch zu ermöglichen. Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele betonte die Bedeutung der Begegnung in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein, und Alpenzoo-Direktor André Stadler zeigte sich stolz über das Mitwirken der Einrichtung. Rund 430 Freiwillige engagieren sich aktuell im Hospizbereich Tirols, wofür ihnen der Dank gilt; die Veranstaltungen wurden von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol (LIV) gemeinsam mit Partnerorganisationen wie kidsMOBILtirol, dem Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus organisiert.
Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“
Die Seifenblase – dieses Symbol steht für die verletzliche und gleichzeitig bunte Lebenswelt von schwer kranken Kindern und Jugendlichen. Der österreichweite Kinderhospiz- und Palliativtag lud gestern, Montag, zu mehreren Aktionen in ganz Tirol ein, um Bewusstsein für Betroffene und ihre Familien zu schaffen. Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele nahm am Familiennachmittag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol teil und kam mit BesucherInnen und den Teams der verschiedenen Hospizorganisationen ins Gespräch. Auf die Familien wartete ein Programm mit Kinderschminken, einer Seifenblasenwand, einem Auftritt der „Rote-Nasen-Clowndoctors“ und einer exklusiven Führung durch den Zoo.
„Die Aktionen in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein sollen auf die Situation junger Menschen aufmerksam machen, die mit einer einschneidenden Diagnose zu kämpfen haben. Insbesondere der Familiennachmittag im Alpenzoo bot die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich über Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren“, erklärt LRin Hagele. „Der Kinderhospiztag zu Gast im Alpenzoo Innsbruck-Tirol hat gezeigt, wie wichtig der Ort der Begegnung bei unseren Tieren für das gemeinsame Erleben für betroffene Familien ist“, zeigte sich Alpenzoo-Direktor André Stadler stolz über das Mitwirken am Aktionstag.
Mit Blick auf das Jahr des Ehrenamtes ergänzt LRin Hagele: „In Tirol engagieren sich aktuell rund 430 Männer und Frauen freiwillig im Hospizbereich. Für die Unterstützung und den Einsatz möchte ich ihnen aufrichtig danken.“ Die Tiroler Veranstaltungen am diesjährigen Österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtag wurden von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol (Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol, LIV) gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert – darunter kidsMOBILtirol, das Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus.