3.11.2026 14:05

Gemeinsam für Frieden und Erinnerung

Rakousko Stadt Graz Autor neuveden
Am 2. November wurde am Grazer Zentralfriedhof der Gefallenen beider Weltkriege gedacht. Bei der Gedenkfeier der Garnison Graz vertrat Vizebürgermeisterin Judith Schwentner Bürgermeisterin Elke Kahr; gemeinsam mit Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner legte sie einen Kranz am Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs nieder. Die Redner betonten die Verantwortung, Frieden, Demokratie und Menschlichkeit zu bewahren. Anschließend wurde am jüdischen Friedhof der jüdischen Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee gedacht, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren.
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Totengedenken am Grazer Zentralfriedhof zu Allerseelen

Am Allerseelentag, dem 2. November, wurde am Grazer Zentralfriedhof der Gefallenen beider Weltkriege gedacht. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner vertrat Bürgermeisterin Elke Kahr bei der Gedenkfeier der Garnison Graz und erinnerte daran, dass Frieden, Demokratie und ein respektvolles Miteinander keine Selbstverständlichkeiten sind.

Im Rahmen der traditionellen Gedenkfeier legten Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner beim Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs Kränze nieder. Gemeinsam mit einer Abordnung des Österreichischen Bundesheeres gedachten sie der Menschen, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben verloren hatten. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Erinnerung an das unermessliche Leid der Vergangenheit, sondern auch die Verantwortung, sich in der Gegenwart für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen.

Frieden beginnt im Alltag

„Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Er beginnt nicht erst dort, wo keine Waffen mehr sprechen, sondern auch damit, wie wir im Alltag miteinander umgehen. Ob wir einander zuhören, Unterschiede aushalten und Menschen mit Respekt begegnen. Unsere Geschichte zeigt uns, wohin Hass und Ausgrenzung führen können. Deshalb tragen wir alle Verantwortung dafür, unsere Demokratie zu schützen, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten und den Frieden für kommende Generationen zu bewahren", betonte Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, die Bürgermeisterin Elke Kahr bei der Gedenkfeier vertrat.

Auch Landeshauptmann Mario Kunasek erinnerte in seiner Ansprache an die menschlichen Schicksale hinter den Gräbern und daran, welchen hohen Preis Kriege fordern. Gerade angesichts der aktuellen bewaffneten Konflikte sei es wichtig, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten und sich für eine friedliche Zukunft einzusetzen.

Im Anschluss an die Gedenkfeier am Zentralfriedhof fand am jüdischen Friedhof in Graz eine weitere Kranzniederlegung statt. Gemeinsam mit Vertretern der Israelitischen Kultusgemeinde Steiermark und des Österreichischen Bundesheeres wurde dort der jüdischen Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee gedacht, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren.

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner (v.l.) bei der Kranzniederlegung am Grazer Zentralfriedhof.© Land Steiermark/Mitteregger


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