„Es ist ernüchternd“
Für Jurij Rodionov ist bei den Erste Bank Open in Wien bereits zum Auftakt Endstation. Der 27-jährige Niederösterreicher musste sich am Mittwoch dem Georgier Nikolos Basilaschvili mit 6:7 (3/7), 1:6 geschlagen geben. Damit platzte auch das erhoffte Achtelfinal-Duell mit Superstar Carlos Alcaraz.
Vor 9.800 Zuschauern erwischte Rodionov keinen optimalen Start und geriet im ersten Satz mit 2:4 in Rückstand. Der Davis-Cup-Spieler kämpfte sich jedoch zurück, glich zum 5:5 aus und rettete sich ins Tiebreak. Dort behielt Basilaschvili mit 7:3 die Oberhand.
Im zweiten Durchgang ließ Rodionov gleich mehrere Breakchancen ungenutzt. Sein Gegner, die Nummer 95 der Weltrangliste, zeigte sich hingegen konsequent und zog rasch auf 5:0 davon.
„Es ist ernüchternd, es wäre mehr drinnen gewesen“, erklärte Rodionov anschließend. Besonders die vergebenen Möglichkeiten ärgerten ihn: „Ich muss diese kleinen Momente besser spielen, um auf Topniveau mitzuhalten.“