Sturm weiterhin nicht zu stoppen
Grazerinnen setzen sich an der Tabellenspitze fest - Austria remisiert.
Sturm Graz feiert in der 11. Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga einen ungefährdeten Heimsieg gegen den LASK und behauptet damit die Tabellenführung. Erster Verfolger der Grazerinnen ist aktuell der SKN St. Pölten, der im Heimspiel gegen den SK Rapid nichts anbrennen lässt. Titelverteidiger FK Austria Wien muss sich vor eigenem Publikum mit einem Remis gegen den SCR Altach zufriedengeben.
SK Sturm Graz - LASK (5:0)
Im Heimspiel gegen die Linzerinnen erwischen die Tabellenführerinnen aus Graz einen perfekten Tag und liefern in der ersten Halbzeit eine echte Machtdemonstration ab. Bereits in der 4. Minute gehen die Gastgeberinnen durch ein Eigentor von Erika Gered in Führung. Brigitta Pulins erhöht nach etwas mehr als einer Viertelstunde auf 2:0 (16.). Dann geht es Schlag auf Schlag. Marie Spieß (22.), Laura Krumböck (26.) und Sophie Maierhofer (30.) entscheiden die Partie bereits in der ersten halben Stunde. Davon erholen sich die Gäste nicht mehr. Sturm grüßt mit 26 Zählern von der Tabellenspitze, der LASK hält weiterhin bei elf Punkten auf Rang 6.
SKN St. Pölten - SK Rapid (4:0)
Die St. Pöltnerinnen schütteln die klare Niederlage in der Vorwoche gegen die Austria aus den Knochen und zeigen Aufsteiger Rapid die Grenzen auf. Magdalena Rukavina bringt den SKN in der 19. Spielminute in Führung. Keine zehn Minuten später sorgt Alma Marie Plank Aagaard für den zweiten SKN-Treffer des Tages (28.). Die Rapidlerinnen wehren sich nach Kräften, aber ein Doppelschlag sorgt noch vor der Pause für die Entscheidung. Isabel Aistleitner trifft zum 3:0 (41.) und abermals Aagaard zum 4:0 (43.). Nach dem Seitenwechsel fallen keine weiteren Treffer mehr. Die Niederösterreicherinnen sind damit aktuell erste Verfolgerinnen von Tabellenführer Sturm. Mit einem Spiel weniger rangiert der SKN einen Punkt hinter den Grazerinnen. Die Rapidlerinnen liegen mit sieben Zählern auf Rang acht.
FK Austria Wien - SCR Altach (1:1)
Nach dem klaren Auswärtssieg eine Runde zuvor in St. Pölten gehen die Titelverteidigerinnen selbstbewusst in das Heimspiel gegen die Vorarlbergerinnen. Es entwickelt sich eine ausgeglichene, enge Partie. Kurz vor der Halbzeit bringt Lotta Cordes die Veilchen aber mit 1:0 in Führung (40.). Am Spielgeschehen ändert sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Altach bleibt unangenehm, die Favoritinnen verpassen die Vorentscheidung. So bleibt die Partie bis in die Nachspielzeit offen. Und in der zweiten Minute der Nachspielzeit trifft Nayana Ebersold zum 1:1-Endstand (90.+2). Die Austria fällt damit auf Rang drei zurück (23 Punkte), hat aber noch ein Spiel weniger als Leader Sturm. Altach hat als Fünfter 17 Zähler auf dem Konto.
FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen - FC Red Bull Salzburg (0:4)
Für Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen gibt es auch im Heimspiel gegen den FC Red Bull Salzburg keine Punkte. Durch einen Treffer von Katja Wienerroither (21.) gehen die Salzburgerinnen mit einer 1:0-Halbzeitführung in die Kabinen. Mitte des zweiten Durchgangs sorgt ein Doppelschlag für die vorzeitige Entscheidung. Julia Grünwald trifft in der 67. Minute zum 2:0 für die Gäste, nur fünf Minuten später verwandelt Valentina Akrap einen Elfmeter (72.). Mit der Drei-Tore-Führung im Rücken spielen die Salzburgerinnen die Partie souverän zu Ende und kommen in der Nachspielzeit zu einem weiteren Treffer. Emelie Kobler setzt den Schlusspunkt der Begegnung (90.+1). Salzburg schiebt sich mit dem Auswärtssieg in der Tabelle vorbei an Altach auf Rang vier (19 Punkte) und bleibt im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Blau-Weiß bleibt mit vier Zählern Letzter.
SPG Südburgenland/TSV Hartberg - First Vienna FC 1894 (1:1)
Keine Gewinnerinnen gibt es beim Duell zwischen Südburgenland und der Vienna. Lara Wondrejc bringt die Gäste aus Wien in der 11. Minute zwar in Führung, der Jubel hält allerdings nicht lange. Nur vier Minuten später gelingt Alissa Zimmermann der Ausgleich für die Gastgeberinnen (15.). Beide Teams probieren alles, um die drei Punkte einzufahren, doch weitere Treffer fallen an diesem Tag nicht mehr. Die Vienna wird damit ihrem Ruf als Remisköniginnen der Liga wieder gerecht. Im elften Match ist es für die Döblingerinnen das sechste Unentschieden. Mit insgesamt neun Punkten liegt die Vienna derzeit auf Tabellenplatz sieben. Südburgenland hat als Vorletzter (6 Zähler) nun zwei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Blau-Weiß.